Miliz im Einsatz

Graz (OTS) - Assistenzeinsätze des Bundesheeres im Sicherheitsbereich werden in Österreich immer dringlicher. Dies verdeutlicht auch der Jihadisten-Prozess in Graz. Eine starke Miliz soll das Heer wieder fit für die kommenden Aufgaben machen.

Seit 7. Juli wird eine reine Milizkompanie beim Assistenzeinsatz an der österreichisch-slowenischen Grenze eingesetzt. Zwar befinden sich insgesamt 260 Milizsoldaten im Assistenzeinsatz; es ist allerdings neu, dass eine reine Milizeinheit in Verwendung ist. Mit dem Einsatz einer reinen Milizeinheit wird eine langjährige Forderung des ÖKB, Landesverband Steiermark erfüllt, der Miliz wieder eigenständige Aufgaben zu übertragen.

Das Bundesheer wird in Zukunft immer mehr Sicherheitsaufgaben im Inland übernehmen müssen, wie den Objektschutz oder die Terrorbekämpfung. Gerade der in Graz laufende Jihadisten-Prozess zeigt deutlich auf, dass Österreich keine „Insel der Seligen“ ist.

Mut zur Veränderung

Mit einem Zwischenschritt 2018 soll bis 2026 neben einem Jägerbataillon pro Bundesland und einer Pionierkompanie pro Bundesland je ein selbstständig strukturiertes weiteres Jägerbataillon pro Bundesland eingerichtet werden. Weiters sollen Katastrophenhilfeeinheiten, ABC-Abwehrelemente, San-Züge und Wachsicherungselemente eingerichtet werden.

Zur Einsatzfähigkeit muss ein Kader herangebildet werden und müssen Waffenübungen durchgeführt werden, die jedenfalls verpflichtend sein müssen, um die notwendige Mannschaftsstärke zu erreichen. Es wartet noch viel Mut zur Veränderung und Arbeit, damit die Miliz insgesamt einsatzfähig ist.

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