• 14.07.2016, 09:05:23
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Miliz im Einsatz

Graz (OTS) - Assistenzeinsätze des Bundesheeres im Sicherheitsbereich
werden in Österreich immer dringlicher. Dies verdeutlicht auch der
Jihadisten-Prozess in Graz. Eine starke Miliz soll das Heer wieder
fit für die kommenden Aufgaben machen.

Seit 7. Juli wird eine reine Milizkompanie beim Assistenzeinsatz an
der österreichisch-slowenischen Grenze eingesetzt. Zwar befinden sich
insgesamt 260 Milizsoldaten im Assistenzeinsatz; es ist allerdings
neu, dass eine reine Milizeinheit in Verwendung ist. Mit dem Einsatz
einer reinen Milizeinheit wird eine langjährige Forderung des ÖKB,
Landesverband Steiermark erfüllt, der Miliz wieder eigenständige
Aufgaben zu übertragen.

Das Bundesheer wird in Zukunft immer mehr Sicherheitsaufgaben im
Inland übernehmen müssen, wie den Objektschutz oder die
Terrorbekämpfung. Gerade der in Graz laufende Jihadisten-Prozess
zeigt deutlich auf, dass Österreich keine „Insel der Seligen“ ist.

Mut zur Veränderung

Mit einem Zwischenschritt 2018 soll bis 2026 neben einem
Jägerbataillon pro Bundesland und einer Pionierkompanie pro
Bundesland je ein selbstständig strukturiertes weiteres
Jägerbataillon pro Bundesland eingerichtet werden. Weiters sollen
Katastrophenhilfeeinheiten, ABC-Abwehrelemente, San-Züge und
Wachsicherungselemente eingerichtet werden.

Zur Einsatzfähigkeit muss ein Kader herangebildet werden und müssen
Waffenübungen durchgeführt werden, die jedenfalls verpflichtend sein
müssen, um die notwendige Mannschaftsstärke zu erreichen. Es wartet
noch viel Mut zur Veränderung und Arbeit, damit die Miliz insgesamt
einsatzfähig ist.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AME

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