• 13.07.2016, 08:00:02
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Hätten Sie’s gewusst?

Marcus Linford, MA MITHM

Wien (TP/OTS) -
• …dass durch die steigende Lebenserwartung bis zum Jahr 2030 jeder
vierte Österreicher über 65 Jahre alt sein wird?
• …dass der Anteil der „klassischen Familien“ mehr und mehr durch
Patchwork-Familien und Alleinerziehende abgelöst wird – und damit
gravierende Veränderungen für das Freizeitverhalten mit sich bringt?
• …dass die reise- und erlebnisfreudige Generation Y (d. h. die heute
rd. 16-30 Jährigen) derzeit bereits rund 20% der österreichischen
Gesamtbevölkerung ausmacht?
• …dass der Anteil der nicht in Österreich geborenen Menschen in
Österreich bis 2030 auf mehr als 2 Mio. Menschen ansteigen wird?
Somit wird rd. jeder fünfte potenzielle Tagesausflugs-Gast nicht in
Österreich geboren sein.
• …dass rd. 20% aller Österreicher von einer körperlichen oder
neurologischen Einschränkung betroffen sind? Von den Erleichterungen
durch Barrierefreiheit profitieren jedoch 100% der Bevölkerung.

Und – hätten Sie’s gewusst?

Wenn Sie alle obigen Fragen mit einem klaren „Ja!“ beantwortet haben,
sind Sie bereits sehr gut auf Ihre Zielgruppen der Zukunft
vorbereitet. Wenn nicht, lohnt es sich, genauer hinzuschauen – und
die Chancen und Möglichkeiten, die sich durch den demografischen
Wandel und dem damit verbundenen Zielgruppenverhalten bieten, zu
nutzen.

„Veränderungen sind in allen Alters- und Bevölkerungsschichten zu
verzeichnen – mit entsprechenden Auswirkungen auf Österreichs
Touristiker“, so Marcus Linford, MA MITHM, Consultant der conos gmbh.
Doch was können die Verantwortlichen der Tourismus- und
Freizeitwirtschaft nun tun, um auf diese demografischen Entwicklungen
entsprechend zu reagieren?

1. Werden Sie sich des demografischen Wandels und dessen Auswirkungen
bewusst!

Stellen Sie sich folgende Fragen: Wer sind jetzt im Moment meine
wichtigsten Kunden – und wie werden sie sich in Zukunft verändern? Wo
liegt Potenzial, das in der Branche, in der Region, von Mitbewerbern,
etc. noch nicht aufgegriffen wurde?

Durch moderierte Fokus-Workshops mit Vertretern der jeweiligen
Zielgruppen können interessante und oftmals sehr wichtige
Insider-Informationen aus erster Hand gewonnen werden.

2. Entwickeln Sie eine klare inhaltliche Positionierung anstelle
eines rein demografischen Zielgruppen-Ansatzes.

Richten Sie sich bei der inhaltlichen Ausrichtung Ihres Unternehmens
nach den Interessen und Werten der Zielgruppe. Eine reine
Orientierung an den demografischen Merkmalen ist nicht immer
zielführend, da oftmals ein Großteil potenzieller Kunden von
vornherein ausgeschlossen wird. So umfasst beispielsweise ein
„Genuss-Hotel“ eine wesentlich breitere Zielgruppe als ein
„Senioren-Hotel“ – obwohl das Angebot wahrscheinlich ähnlich sein
kann.

3. Denken Sie auch an Begleit- und Zusatzangebote!

Berücksichtigen Sie bei der Angebotsentwicklung Begleitpersonen – wie
z. B. Betreuungspersonen bei Menschen mit Handicap, ältere
Geschwister im Kleinkinderhotel oder Großeltern, die mit ihren
Enkelkindern unterwegs sind – und entwickeln Sie entsprechende
Zusatzangebote.

4. Auch fürs Marketing gilt: Inklusion statt Separation!

Die Zielgruppen-Potenziale werden am besten dadurch angesprochen,
indem sie nicht (explizit) angesprochen werden! Das betrifft nicht
nur die Positionierung, sondern auch die Namensgebung und Vermarktung
– entwickeln Sie „Familienangebote“ statt „Kinderangebote“ oder
bieten Sie im Restaurant lieber „kleine Portionen“ statt des
„Seniorentellers“ an.

„Der vielzitierte demografische Wandel steht nicht bevor – wir
stecken bereits mittendrin!“, so das Credo von Linford. Die conos
gmbh steht Ihnen als Management- und Personalberatung mit Fokus auf
der Tourismus- und Freizeitwirtschaft gerne mit praxisnahen Lösungen
zur Verfügung.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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