- 12.07.2016, 16:57:12
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SJ-Herr: Achtung Abzocke! SJ verziert Bankomaten!
SJ klärt durch Zusatztafeln über unzureichend beschriftete Zusatzgebühren bei Bankomaten in Wien auf
Utl.: SJ klärt durch Zusatztafeln über unzureichend beschriftete
Zusatzgebühren bei Bankomaten in Wien auf =
Wien (OTS) - Still und leise haben erste Bankomatanbieter
Abhebungsgebühren in Österreich eingeführt, obwohl die Diskussion
bereits vom Tisch schien. Ohne klare Beschriftung und mit lediglich
einer Anmerkung im Kleingedruckten verlangt die US-Bank Euronet 1,95
Euro pro Abhebung am Bankomat.
Für Julia Herr, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich,
handelt es sich dabei um Abzocke von KonsumentInnen: „Wir geben
Banken unser Geld und zahlen dafür Kontogebühren, Banken
erwirtschaften Gewinn aus unserem Geld und zahlen dafür viel zu wenig
bis gar keine Steuern. SteuerzahlerInnen müssen die Banken im
Insolvenzfall retten und am Ende des Tages verlangen Banken nun
Gebühren dafür, dass wir wieder zu unserem Geld kommen?“, zeigt sich
Herr erbost über das Vorgehen des Bankensektors.
Finanzminister Schelling schließt zwar Bankomatgebühren für Kunden
bei ihren Hausbanken aus, im Umkehrschluss bedeutet das aber, dass
der ÖVP-Minister als Schutzpatron der Banken solche Gebühren bei
anderen Banken für möglich hält. „Als Sozialistische Jugend erwarten
wir uns von Schelling, dass er sich klar für die KonsumentInnen
ausspricht“, so Herr. „94% der ÖsterreicherInnen benutzen regelmäßig
ihre Bankomatkarte und zahlen schon genug dafür“, erklärt Herr die
heutige Aktion zur Aufklärung von KonsumentInnen.
Fotos zur Aktion finden sie unter:
https://www.flickr.com/photos/gegenrechts/albums/72157670296825331
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