SJ-Herr: Achtung Abzocke! SJ verziert Bankomaten!

SJ klärt durch Zusatztafeln über unzureichend beschriftete Zusatzgebühren bei Bankomaten in Wien auf

Wien (OTS) - Still und leise haben erste Bankomatanbieter Abhebungsgebühren in Österreich eingeführt, obwohl die Diskussion bereits vom Tisch schien. Ohne klare Beschriftung und mit lediglich einer Anmerkung im Kleingedruckten verlangt die US-Bank Euronet 1,95 Euro pro Abhebung am Bankomat.

Für Julia Herr, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich, handelt es sich dabei um Abzocke von KonsumentInnen: „Wir geben Banken unser Geld und zahlen dafür Kontogebühren, Banken erwirtschaften Gewinn aus unserem Geld und zahlen dafür viel zu wenig bis gar keine Steuern. SteuerzahlerInnen müssen die Banken im Insolvenzfall retten und am Ende des Tages verlangen Banken nun Gebühren dafür, dass wir wieder zu unserem Geld kommen?“, zeigt sich Herr erbost über das Vorgehen des Bankensektors.

Finanzminister Schelling schließt zwar Bankomatgebühren für Kunden bei ihren Hausbanken aus, im Umkehrschluss bedeutet das aber, dass der ÖVP-Minister als Schutzpatron der Banken solche Gebühren bei anderen Banken für möglich hält. „Als Sozialistische Jugend erwarten wir uns von Schelling, dass er sich klar für die KonsumentInnen ausspricht“, so Herr. „94% der ÖsterreicherInnen benutzen regelmäßig ihre Bankomatkarte und zahlen schon genug dafür“, erklärt Herr die heutige Aktion zur Aufklärung von KonsumentInnen.

Fotos zur Aktion finden sie unter:

https://www.flickr.com/photos/gegenrechts/albums/72157670296825331

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