Gemeinden in Salzburg und Burgenland wirtschaften mustergültig

Wien (OTS) - Das Magazin public präsentiert sein alljährliches Top-250-Ranking zur finanziellen Lage der österreichischen Städte und Gemeinden. Gemeinden im Burgenland und in Salzburg erreichen dabei die besten Bonitätswerte.

Die Ergebnisse des public Bonitäts-Rankings 2016 liegen vor. Der Trend der Vorjahre setzt sich fort. Salzburger und burgenländische Gemeinden weisen die höchsten Werte auf, aber im Detail zeigen sich einige Ausreißer. Bei den Top-5-Gemeinden sind heuer neue und alte Gewinner dabei. Zu den fünf bestgeführten Gemeinden zählen Reichersberg (OÖ), Langen bei Bregenz (V), Andau (Bgld.), Gresten (NÖ) und Schönkirchen-Reyerdorf (NÖ). Detaillierte Hintergrundinformationen zum Abschneiden dieser Gemeinden präsentiert public in der am 13. Juli erscheinenden Sonderausgabe und auf www.gemeindemagazin.at.

Im Burgenland verfügt ein Viertel aller Gemeinden über eine sehr hohe Bonität. Ausschlaggebend für das gute Abschneiden ist jedoch nicht die Finanzkraft, die im Österreichvergleich gering ist, sondern die niedrigen laufenden Transferzahlungen an das Land sowie niedrige Personal- und Sachausgaben.

In Salzburg erreichen 19 Prozent der Gemeinden die höchste Bonitätsstufe und mehr als ein Drittel liegen im obersten Fünftel. Interessant sind hier auch die Details: Vorne findet man größere Gemeinden und starke Wirtschaftsstandorte, wie die Bezirksstadt St. Johann aber auch Bischofshofen. Die hohe Bonität ergibt sich aus den höheren Ertragsanteilen und dem wesentlich größeren Abgabenaufkommen. Zudem machen sich die Reformen der letzten Jahre im Land bezahlt.

Alljährlich beauftragt das Magazin public die Experten des KDZ – Zentrum für Verwaltungsforschung mit der Auswertung der Finanzen aller österreichischen Städte und Gemeinden. Die erfolgreichsten Gemeinden werden auch dieses Jahr in der public Sonderausgabe 7/2016 eingehend beleuchtet. Aber nicht nur die Bonität steht im Fokus der Analysen sondern auch die Diskussionen rund um den Finanzausgleich, die Zukunft der Daseinsvorsorge und die Potentiale interkommunaler Zusammenarbeit.

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