• 09.07.2016, 11:22:29
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Lebensmittelkennzeichnung - Stronach/Steinbichler: Gutes Essen ist nicht teuer – billiges Essen ist teuer!

Regionalität in den Mittelpunkt stellen; Österreichisches Qualitätsgütesiegelgesetz gefordert

Utl.: Regionalität in den Mittelpunkt stellen; Österreichisches
Qualitätsgütesiegelgesetz gefordert =

Wien (OTS) - Erfreut zeigt sich Team Stronach
Konsumentenschutzsprecher Leo Steinbichler über die breite,
parteiübergreifende Zustimmung im Nationalrat zur Nachbesserung bei
der Kennzeichnungspflicht von verarbeiteten Lebensmitteln. Gerade in
Zeiten von TTIP und CETA müsse die Regionalität wieder stärker in den
Mittelpunkt gestellt und Österreich als Musterland Europas
positioniert werden. „Die Globalisierung dient den Konzernen, die
Regionalisierung den Menschen. Der industrielle Lebensmittelmarkt
entgleitet uns zunehmend, er wird immer mehr substituiert. Es gibt
auch heimische, bäuerliche Genossenschaften, die mit Palmöl handeln –
hier besteht schleunigst Handlungsbedarf, das muss ein Ende haben!“,
so Steinbichler. Und weiter: „Gutes Essen ist nicht teuer – billiges
Essen ist teuer. Dieses wird auf Kosten der Gesundheit, des Klimas,
der Umwelt und der regionalen Arbeitsplätze hergestellt!“

„Ganz gleich ob wir vom „Geschmack der Heimat“, dem „Netzwerk
Kulinarik“ oder der Aktion „Schau drauf wo’s herkommt“ sprechen – mit
den derzeit 140 Qualitätsgütesiegeln verwirren wir die Konsumenten
völlig!“, mahnt der Team Stronach Konsumentensprecher und fordert die
sofortige Umsetzung des Österreichischen Qualitätsgütesiegelgesetzes
für Lebensmittel. Ein „Humbug“ seien die „Minus 25 Prozent“- und
„Minus 50 Prozent“-Aktionen bei AMA-Produkten. Diese seien „ein
Wiederspruch zu einer Qualitätsproduktion“, so Steinbichler.

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