Lebensmittelkennzeichnung - Stronach/Steinbichler: Gutes Essen ist nicht teuer – billiges Essen ist teuer!

Regionalität in den Mittelpunkt stellen; Österreichisches Qualitätsgütesiegelgesetz gefordert

Wien (OTS) - Erfreut zeigt sich Team Stronach Konsumentenschutzsprecher Leo Steinbichler über die breite, parteiübergreifende Zustimmung im Nationalrat zur Nachbesserung bei der Kennzeichnungspflicht von verarbeiteten Lebensmitteln. Gerade in Zeiten von TTIP und CETA müsse die Regionalität wieder stärker in den Mittelpunkt gestellt und Österreich als Musterland Europas positioniert werden. „Die Globalisierung dient den Konzernen, die Regionalisierung den Menschen. Der industrielle Lebensmittelmarkt entgleitet uns zunehmend, er wird immer mehr substituiert. Es gibt auch heimische, bäuerliche Genossenschaften, die mit Palmöl handeln – hier besteht schleunigst Handlungsbedarf, das muss ein Ende haben!“, so Steinbichler. Und weiter: „Gutes Essen ist nicht teuer – billiges Essen ist teuer. Dieses wird auf Kosten der Gesundheit, des Klimas, der Umwelt und der regionalen Arbeitsplätze hergestellt!“

„Ganz gleich ob wir vom „Geschmack der Heimat“, dem „Netzwerk Kulinarik“ oder der Aktion „Schau drauf wo’s herkommt“ sprechen – mit den derzeit 140 Qualitätsgütesiegeln verwirren wir die Konsumenten völlig!“, mahnt der Team Stronach Konsumentensprecher und fordert die sofortige Umsetzung des Österreichischen Qualitätsgütesiegelgesetzes für Lebensmittel. Ein „Humbug“ seien die „Minus 25 Prozent“- und „Minus 50 Prozent“-Aktionen bei AMA-Produkten. Diese seien „ein Wiederspruch zu einer Qualitätsproduktion“, so Steinbichler.

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