- 06.07.2016, 12:27:58
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Gespräche zu CT- und MR-Untersuchungen haben Bewegung in die Sache gebracht
Wien (OTS) - Die heutigen Gespräche von Gesundheitsministerin
Oberhauser, Ulrike Rabmer-Koller (HVB), Julian Hadschieff (WKÖ) und
Franz Frühwald, Sprecher der Institute für Bildgebende Diagnostik für
Wien und Niederösterreich haben Bewegung in die Sache gebracht. Die
beiden Vertragspartner haben einen Maßnahmenmix angeboten, um die
Problematik der Wartezeiten zu entschärfen. Einigkeit bestand, dass
es sowohl Akutlösungen für dringliche Fälle als auch eine nachhaltige
vertragliche Lösung braucht. „Es war ein sehr konstruktives Gespräch,
indem Schritte für eine kurz- und mittelfristige Lösung für die
Patientinnen und Patienten besprochen wurden. Es gibt auf der einen
Seite von der Wirtschaftskammer und den Radiologieinstituten das
Angebot, in Ostösterreich rasch Abhilfe bei Engpässen von
onkologischen CT-Untersuchungen bei Krebsverdacht zu schaffen. Auf
der anderen Seite hat der Hauptverband der Sozialversicherung
angeboten, umgehend die vertraglichen Vereinbarungen neu zu
verhandeln“, begrüßt Oberhauser die Lösungsvorschläge, insbesondere
die Akutmaßnahmen bei onkologischen CT-Untersuchungen. ****
Die Präsidentin des Hauptverbandes der Sozialversicherungen, Ulrike
Rabmer-Koller, hielt fest: „Uns geht es um die Versicherten. Wir
wollen sicherstellen, dass jemand der eine Untersuchung braucht,
diese auch bekommt. Wir sind bereit die Verhandlungen für einen neuen
Vertrag vorzuziehen. Es muss aber sichergestellt sein, dass es keine
Vorreihung von Privatpatienten gibt und niemand, der es dringend
braucht, in der Warteschleife hängt.“
Julian Hadschieff, Obmann der Fachgruppe der Gesundheitsbetriebe in
der Wirtschaftskammer Österreich bestätigt, „dass die Gespräche
intensiv und vertieft fortgesetzt werden, um rasch zu einer Lösung im
Sinne der Patienten zu kommen“.
Franz Frühwald, Sprecher der Institute für Bildgebende Diagnostik für
Wien und Niederösterreich, betonte nach dem Gespräch: „Es gab eine
freundliche Aufnahme unseres Vorschlages, dass mit Hilfe einer Task
Force, dringliche Fälle im onkologischen Bereich die notwendigen
CT-Untersuchungen rasch erhalten.“ (Schluss)
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