• 05.07.2016, 12:00:30
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Mitterlehner/Mahrer: Start-up-Paket stärkt Gründerland Österreich

Investitionen in Start-ups werden erleichtert und stärker gefördert - Entlastung bei Lohnnebenkosten für die ersten drei Mitarbeiter - Digitaler One-Stop-Shop für einfacheres Gründen

Utl.: Investitionen in Start-ups werden erleichtert und stärker
gefördert - Entlastung bei Lohnnebenkosten für die ersten drei
Mitarbeiter - Digitaler One-Stop-Shop für einfacheres Gründen =

Wien (OTS/BMWFW) - Auf Initiative von Vizekanzler und
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Staatssekretär Harald
Mahrer hat die Bundesregierung ein umfangreiches Start-up-Programm
erarbeitet. Es umfasst über drei Jahre ein Volumen von rund 185
Millionen Euro. „Wir wollen Menschen mit Mut, Innovationskraft und
Unternehmergeist stärker unterstützen. Österreich soll ein
Vorzeige-Gründerland werden“, sagt Mitterlehner. „Dieses Paket bringt
einen Turbo für die heimische Start-up-Szene. Mit dem frischen Geld
schaffen wir neue Jobs und können bis 2020 50.000 neue Gründungen
auslösen. Wir heben damit die Gründerland-Strategie ins ‚next
level‘“, so Wirtschafts-Staatssekretär Harald Mahrer.

Das Maßnahmenpaket im Überblick:

- Gründerjahre werden erleichtert: Die ersten drei Mitarbeiter von
innovativen Start-Ups werden für drei Jahre von
Dienstgeber-Lohnnebenkosten entlastet.

- aws Business-Angel-Fonds wird neu dotiert: Gemeinsam mit den
Mitteln privater Investoren und mit EU-Mitteln bringt das Start-Ups
zusätzlich 20 Millionen Euro.

- Seed-Finanzierung der aws wird um 20 Millionen Euro aufgestockt:
Das stärkt wissens- und technologieorientierte Start-Ups im
Unternehmensaufbau.

- Neue Risikokapitalprämie für Investoren: Fördert Beteiligungen
durch Investoren, die Geschäftsanteile an innovativen Start-ups
erwerben. Unterstützt werden kumulierte Investitionsbeträge bis zu
250.000 Euro pro Jahr, wobei maximal 20 Prozent des
Beteiligungsbetrags rückerstattet werden.

- Neue Rechtsform Mittelstandsfinanzierungsgesellschaft (MiFiG): Für
Privatinvestoren soll es attraktiver werden, Risikokapital für Klein-
und Mittelbetriebe zur Verfügung zu stellen. Für Investoren in eine
MiFiG gibt es bis 15.000 Euro Steuerbefreiungen für Ausschüttungen.

- Digitaler One-Stop-Shop für Gründer: Der Gründungsprozess wird
schneller und billiger. Der Gründer kann die nötigen Daten online
über das Unternehmensserviceportal (USP) eingeben und sich durch die
Vernetzung von Behörden und Registern mehrere Behördenwege ersparen.

- Gründungs-Fellowships für akademische Spin-Offs: Nach Vorbild der
ETH-Zürich sollen Wissenschaftler und Studierende mit innovativen
Ideen leichter ein eigenes Unternehmen aufbauen können. Mit dem
Fellowship können Gehaltskosten finanziert und der Zugang zu
akademischen Infrastrukturen gewährleistet werden. Die Vergabe der
Fellowships erfolgt über die Wissenstransferzentren im Wettbewerb.
Die Maßnahme wird mit fünf Millionen Euro pro Jahr finanziert. Damit
können rund 50 Gründerinnen und Gründer bis 2018 in Teams unterstützt
werden.

- Neues Start-up-Visum im Rahmen der Rot-Weiß-Rot-Karte: Die
bestehende Regelung für selbständige Schlüsselkräfte soll für
Start-ups geöffnet werden. D.h. der Antragsteller erhält eine
Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung (= RWR-Karte) für selbständige
Tätigkeit für ein Jahr, mit der Option auf Verlängerung für ein
weiteres Jahr. Die weitere Verlängerung ist an einen bestimmten
Jahresumsatz oder Finanzierungsmittel und Arbeitsplatz-Schaffung
geknüpft.

- Fachkräfte sichern: der zusätzliche Bedarf an Programmierern wird
in der Mangelberufsliste in verschiedenen Wirtschaftsbereichen
abgebildet.

- 24h-Quickcheck bei Förderanfragen der FFG und aws.

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