- 02.07.2016, 14:49:58
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SP-Wagner: Akutversorgung ist auch weiterhin gesichert - WienerInnen können sich auf Berufsrettung verlassen
Wien hat eine der höchsten NotärztInnendichten Europas
Utl.: Wien hat eine der höchsten NotärztInnendichten Europas =
Wien (OTS/SPW) - SP-Gemeinderat Kurt Wagner stellt klar: "In Wien
muss niemand Angst haben, dass im Akutfall kein Notarzt oder keine
Notärztin kommt. Die notärztliche Versorgung ist weiterhin
gewährleistet, auch wenn es in den letzten Jahren schwierig geworden
ist, freiwerdende Plätze mit NotärztInnen nach zu besetzen.
Gleichzeitig hat Wien einer der höchsten NotärztInnendichten
Europas." Insgesamt sind über 750 NotärztInnen und SanitäterInnen für
die Wiener Berufsrettung im Einsatz. "Die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der Wiener Berufsrettung leisten an 365 Tagen, rund um
die Uhr eine höchst professionelle Arbeit und sind im Schnitt
innerhalb von 8 bis 12 Minuten am Einsatzort - ein europäischer
Spitzenwert."
Der Gemeinderat weist die Kritik an einer "Unterversorgung" zurück.
"Die Wienerinnen und Wiener können sich auch weiterhin auf ihre
Berufsrettung verlassen. Bei den allermeisten Einsätzen reicht es,
wenn SanitäterInnen vor Ort sind. Die SanitäterInnen wurden mit mehr
Kompetenzen ausgestattet, so dürfen sie Venenzugänge legen,
Medikamente verabreichen oder intubieren. Sie leisten eine großartige
Arbeit", erklärt der Gemeinderat. In nur rund 15% der Fälle sei auch
tatsächlich ein Notarzt oder eine Notärztin notwendig.
Der Vorwurf, die zuständige Stadträtin wäre untätig, weist der
Gemeinderat scharf zurück, der Opposition dürfte die
Weiterentwicklung der Notarztdienste entgangen sein. So läuft seit
Anfang Juni ein Pilotprojekt im AKH. Das Krankenhaus betreibt dabei
gemeinsam mit der Berufsrettung Noteinsatzfahrzeuge (NEF). Die NEFs
werden dann gemeinsam mit den NotärztInnen der Berufsrettung und den
ÄrztInnen aus dem AKH besetzt. Dadurch ist es den ÄrztInnen der
Wiener Berufsrettung möglich, neben ihrer Tätigkeit als NotärztInnen
auch in den Notfallambulanzen zu arbeiten. "Läuft dieses Pilotprojekt
erfolgreich, wovon wir ausgehen, dann soll dieses Modell auf alle
Krankenhäuser mit zentralen Notaufnahmestellen ausgeweitet werden",
erklärt der Gemeinderat abschließend.
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