• 01.07.2016, 11:08:48
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FP-Irschik zu Jagdschloss Magdalenenhof: Gemeinderat fährt über Bezirksrat drüber!

Für Bauspekulanten heben rot-grüne Gemeinderäte alle Bezirksbeschlüsse auf

Utl.: Für Bauspekulanten heben rot-grüne Gemeinderäte alle
Bezirksbeschlüsse auf =

Wien (OTS) - Im Jahr 2011 wurde der letzte Pächter des Jagdschlosses
Magdalenenhof mehr oder weniger rausgeekelt, weil er angeblich seinen
Verpflichtungen (bauliche Instandhaltung) gegenüber der Gemeinde Wien
nicht nachgekommen sei. Der in unmittelbarer Nähe befindliche
Gutshof, ebenfalls als Gastwirtschaft gewidmet, wurde jedoch
umfangreich auf Gemeindekosten saniert, um dem letzten Pächter,
inzwischen in Konkurs, großzügig entgegenzukommen. „Die guten
Kontakte zur SPÖ werden wohl nicht geschadet haben“, mutmaßt der
Bezirksparteiobmann der FPÖ Floridsdorf, LAbg. Wolfgang Irschik.
Das denkmalgeschützte Jagdschloss, erbaut 1911/12 – die letzte
Renovierung erfolgte 1957 - ist seit damals mehr denn je dem Verfall
preisgegeben. Die verantwortliche MA 49 „Forstamt und
Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien“ unternimmt nichts dagegen,
außer „regelmäßig zu lüften“. Irschik: „Offenbar will man den
Denkmalschutz so lange umgehen, bis das Gebäude unrettbar verloren
ist." Die zuständige SPÖ-Stadträtin Ulrike Sima sprach plötzlich
sogar von einem „Wohnprojekt in Top-Lage“.

Mehrmals beantragten daher die Freiheitlichen auf Bezirks- und
Gemeindeebene eine Bausperre gemäß § 8 der Wiener Bauordnung, um der
Bevölkerung uneingeschränkte Nutzungs- und Zugangsmöglichkeit dieses
Teils des Naherholungsgebietes Bisamberg zu bewahren. Diese Anträge
wurden immer wieder von SPÖ und Grünen abgelehnt. Die
SPÖ-Bezirksvorsteher Lehner und Papai gaben sogar
„Bisamberg-Garantien“ ab.

„Jetzt aber weiß man endgültig, wohin die Reise geht“, informiert
Irschik. Denn in der Gemeinderatssitzung vom 29.06.2016 erfolgte -
gegen die Stimmen der FPÖ - eine Umwidmung, die eine Wohnnutzung des
Areals ermöglicht. „Der Grundstückspreis wird dadurch förmlich
explodieren und der Bauspekulation Tür und Tor öffnen“, prophezeit
Irschik. Endgültig dem Fass den Boden schlägt aber aus, dass es in
der Bezirksvertretungssitzung vom 13.04.2016 einen mehrstimmigen
Beschluss gegen die Stimmen von SPÖ und Grüne gab, der eine Umwidmung
ablehnt! Irschik: „Und jetzt hebt ein Gemeinderatsbeschluss der SPÖ
und Grünen einen Beschluss der Bezirksvertretung einfach auf, um
wieder mal ihren Willen gegen den der Bevölkerung durchzupeitschen!
Soviel zum Thema „Demokratie“, „Mitspracherecht der Bezirke“, „gegen
Verbauungen und für Grünraumerhaltung“, „gegen Bauspekulationen“ usw.
Danke SPÖ! Danke Grüne!“, so Irschik abschließend. (Schluss)

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