• 01.07.2016, 10:24:37
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Arbeitszeitverkürzung JETZT – 35 Stunden-Woche

Die Junge Generation in der SPÖ Niederösterreich fordert Arbeitszeitverkürzung auf 35 Wochenstunden bei vollem Lohnausgleich.

Die Junge Generation in der SPÖ Niederösterreich fordert
Arbeitszeitverkürzung und Beschäftigungsbonus.

Utl.: Die Junge Generation in der SPÖ Niederösterreich fordert
Arbeitszeitverkürzung auf 35 Wochenstunden bei vollem
Lohnausgleich. =

St. Pölten (OTS) - Überstunden, Krankenstände, wenig Freizeit und
Stress sollen der Vergangenheit angehören, wenn es nach der Jungen
Generation in der SPÖ Niederösterreich geht. Daher machen sich die
jungen Roten derzeit für eine Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden
pro Woche - bei vollem Lohnausgleich -stark. „Durch eine solche
Verkürzung werden neue Arbeitsplätze geschaffen. Für Erwerbstätige
bleibt mehr Zeit für die Familie und auch die Betriebe können davon
profitieren.“, ist sich der Landesvorsitzende der JGNÖ, Albert
Scheiblauer, sicher.

1959 wurde die Wochenarbeitszeit von 48 auf 45 Stunden reduziert.
Als die Wochenarbeitszeit 1969 schrittweise von 45 auf 40 Stunden
gekürzt wurde, gab es zwischen 1970 und 1975 eine Zunahme um 300.000
Beschäftigte auf 2,7 Millionen. Das ist ein Jahresdurchschnitt von +
11,2%. In den achtziger Jahren kam es in wichtigen Kollektivverträgen
zu einer Verkürzung auf 38,5 Stunden.

Aktuell ist das 35-Wochenstunden-Modell in Frankreich und in einigen
Regionen Schwedens bereits gängige Praxis. Aus den bisherigen
Erfahrungen geht eindeutig hervor, dass sich die Zahl der
Krankenstände verringert hat. Auch das Burnout-Risiko ist gesunken
und die Erwerbstätigen sind fitter im Job. Am Beispiel Schwedens, wo
benachbarte Regionen einerseits die alte Regelung mit 40-Stunden und
andererseits 35-Stunden-Experimente durchführen, sieht man diesen
Unterschiede sehr deutlich.

Gerade im schnelllebigen und digitalen Zeitalter, in der
Wertschöpfung zunehmend von hochtechnisierten Maschinen erzielt wird,
ist eine Arbeitszeitverkürzung und auch eine von den Dienstgebern oft
geforderte Flexibilisierung der Arbeitszeit möglich. „Daher sind auch
die Lohnnebenkosten zu senken. Den Nachwirkungen der Wirtschaftskrise
kann man nur mit der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen
entgegenwirken. Während die einen die Mindestsicherung kürzen wollen,
wollen wir Arbeitsplätze schaffen!“, zeigt sich Scheiblauer
abschließend kämpferisch.

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