FP-Baron: Bremsschwellen auf Fahrradwegen können Leben retten!

FPÖ-Antrag auf Errichtung von Tempobremsen auf Fahrradwegen von Rot-Grün abgelehnt.

Wien (OTS) - In Wien häufen sich Verkehrsunfälle zwischen (Last-)Kraftfahrzeugen und Fahrradfahrern. Meist kommt es zu solchen Kollision an Stellen, an denen der Radweg nicht unmittelbar auf der Fahrbahn platziert ist, sondern durch einen Park- oder Grünstreifen von dieser getrennt ist. Abbiegende Fahrzeuge übersehen durch dieses eingeschränkte Sichtfeld oft einen, die Straße querenden, Fahrradfahrer. Bei solchen Begebenheiten nimmt der abbiegende PKW oder LKW-Fahrer den Radweg nicht oder zu spät wahr.

Aus diesem Grund hat der Wiener FPÖ-Gemeinderat Karl Baron die Errichtung von Bremsschwellen auf Fahrradwegen beantragt. Sie hätten den Nutzen, dass heranrasende Fahrradfahrer abbremsen müssen, bevor sie eine Straße überqueren.

„Die Annahme des Beschlussantrages hätte zu mehr Sicherheit in Wien geführt. Die Gefahr, dass Radfahrer von abbiegenden Kraftfahrzeugen angefahren werden, hätte sich stark verringert. Schade, dass Rot-Grün offenbar aus Prinzip alles ablehnt, was die FPÖ vorschlägt", ärgert sich Baron.

Entmutigen lassen will man sich davon nicht, kündigt Baron an. „Wir werden weiterhin an sinnvollen Ideen arbeiten und geben die Hoffnung nicht auf, dass die Stadtregierung eines Tages das Wohl der Bevölkerung vor Parteiinteressen stellt“, so Baron abschließend.(Schluss)

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