- 30.06.2016, 13:45:53
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Wirtschaftsparlament: Wirtschaft als positive Kraft für Beschäftigung und Wohlstand in Österreich positionieren
WKÖ-Generalsekretär-Stv. Höllinger präsentiert jüngste Umfrageergebnisse unter Wirtschaftskammer-Mitgliedern
Utl.: WKÖ-Generalsekretär-Stv. Höllinger präsentiert jüngste
Umfrageergebnisse unter Wirtschaftskammer-Mitgliedern =
Wien (OTS) - Die Wirtschaft als die positive Kraft für Beschäftigung
und Wohlstand in Österreich noch stärker positionieren und Maßnahmen
zur Stärkung eines unternehmerfreundlichen Klimas in der Gesellschaft
mit Nachdruck fortführen – in diesen Zielen sieht sich die
Wirtschaftskammerorganisation durch harsche Kritik ihrer Mitglieder
an der mangelnden Unternehmerfreundlichkeit von Politik und
Verwaltung bestärkt und wird diese weiter verfolgen, betonte Herwig
Höllinger, stellvertretender Generalsekretär der WKÖ, im Rahmen des
WKÖ-Wirtschaftsparlamentes.
Höllinger präsentierte die jüngsten von der WKÖ in Auftrag gegebenen
Umfragen, und zwar sowohl unter WK-Mitgliedern als auch teilweise der
Bevölkerung. Eines der erfreulichen Ergebnisse: Im Image-Vergleich
der Berufsgruppen liegen die Meister in Gewerbe und Handwerk weit
vorne: Knapp 90% empfinden diese als sehr angesehen bzw. angesehen.
Ein besseres Image in der Gesellschaft genießen – schon traditionell
– nur Ärzte und Rechtsanwälte. Auch die Gruppe der Unternehmer ganz
allgemein hat ein sehr gutes Image in der Bevölkerung (84% sehen sie
als sehr angesehen bzw. angesehen).
Bei der Mitgliederbefragung, an der über 8.000 Betriebe teilgenommen
haben, fällt auf, dass der Anteil jener Unternehmer, die mit der
Wirtschaftskammer „sehr zufrieden“ bzw. „zufrieden“ sind, mit 57%
oder einem Durchschnittswert von 2,43 (nach Schulnotensystem) etwas
rückläufig ist. Der Blick ins Details zeigt: Besonders hoch ist die
Zufriedenheit bei jenen Unternehmen, die in den letzten 24 Monaten
gegründet wurden (Schulnote im Schnitt 1,92).
Höllinger: „Das bedeutet, dass sich die intensive Betreuung der
Gründerinnen und Gründer nach wie vor in einer überdurchschnittlich
hohen Zustimmung niederschlägt.“ Auch hat sich gezeigt, dass die
Zufriedenheit mit der WKO vor allem bei jüngeren Unternehmerinnen und
Unternehmern (unter 40 Jahren) besonders hoch ist.
Kontakte sind stärkster Hebel, um Vertrauen zu schaffen
„Für die WKO bedeutet das: Kontakte sind nach wie vor der stärkste
Hebel, um Vertrauen in die Leistungsfähigkeit der Wirtschaftskammer
zu schaffen. Daher werden wir alles daran setzen, unsere direkten
Mitgliederbeziehungen auf allen Kommunikations- und Servicekanälen
weiter auszubauen und die Mitglieder zu einem Dialog mit der WKO
einzuladen“, betonte Höllinger.
Jüngstes Beispiel dafür ist das neue Format des interaktiven
Mitgliederdialoges, der vor rund 2 Wochen unter dem Titel „Wirtschaft
sind wir alle“ gestartet wurde. Nach zwei Wochen beteiligen sich rund
1.200 registrierte Teilnehmer mit zahlreichen Kommentaren rege an
Diskussionen und haben insgesamt bereits mehr als 10.000 Bewertungen
in den einzelnen Sparten abgegeben.
Auch im Bereich Interessensvertretung zeigt sich ein ähnliches Bild:
Besonders zufrieden sind junge Mitglieder und jene, die ihr
Unternehmen in den letzten 24 Monaten gegründet haben. Höllinger:
„Wir sind uns der besonderen Herausforderungen in diesem Zusammenhang
bewusst und haben daher bereits verschiedene Maßnahmen gesetzt, um in
diesem Bereich eine Trendumkehr zu bewirken. So werden wir die
Effizienz und Effektivität der Begutachtungs- und
Interessenausgleichsprozesse weiter stärken, die Interessenvertretung
präzisieren und WKO-Standpunkte noch treffsicherer positionieren“.
Wirtschaftskammer - Digital Network Chamber
Wie die Mitgliederbefragung ebenfalls gezeigt hat, sieht eine
deutliche Mehrheit der heimischen Betriebe (69%) die Digitalisierung
als positiv, 42% erkennen Chancen, die sie bereits aktiv nutzen.
„Digitalisierung ist auch für das Leistungsportfolio der WK –
Stichwort Digital Network Chamber - wesentliches Strategieelement
für uns“, erläuterte Höllinger und verwies auf den Ausbau der
WK-Online-Services, Online-Ratgeber, deren Nutzung sich 2015 auf rund
155.500 Zugriffe erhöht hat, aber auch das neue, innovative Format
der Webinare, das von den Mitgliedern sehr gut angenommen wird.
„Bei all den technologischen Entwicklungen bleibt der persönliche
Kontakt mit den Mitgliedern nicht außer Acht“, betonte Höllinger.
2015 hatte die Wirtschaftskammerorganisation 1,2 Millionen
Servicekontakte. Das bedeutet, dass sich pro Arbeitstag
durchschnittlich 4.800 Mal Mitglieder persönlich, telefonisch,
brieflich oder per Mail an die Experten der WKO wenden, und dort
beraten und unterstützt werden.
Die Mitglieder stellen auch diesen Beratungsleistungen nach wie vor
ein gutes Zeugnis aus: 82% der in der BSC befragten Mitglieder
beurteilen die Beratungsleistungen mit den Schulnoten 1 oder 2.
(PWK501/PM)
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