Wr. Landtag - SP-Gremel: Wiener Kinder- und Jugendanwaltschaft tritt ohne Wenn und Aber für Rechte von Kindern und Jugendlichen ein

Wien (OTS/SPW-K) - „Die Kinder- und Jugendanwaltschaft ist eine wichtige Interessensvertretung für junge Wienerinnen und Wiener und dient ihnen als Sprachrohr. Aufgabe der Kinder- und Jugendanwaltschaft ist es, immer und überall Position für Kinder und Jugendliche zu beziehen“, hält SP-Landtagsabgeordneter Marcus Gremel im Zuge der heutigen Sitzung zum Wiener Landtag fest.
Die Kinder- und Jugendanwaltschaft setzt sich nicht nur für bessere Bildungschancen für alle Kinder ein, sondern zeigt ganz unverblümt auf, dass Armut leider noch immer vererbbar ist. Vor allem aber spricht sie sich deutlich gegen eine Deckelung der Mindestsicherung aus, weil diese, sagt Gremel, zu Kinderarmut führt.

Kritik äußert Gremel vor allem gegenüber der FPÖ, die gegen jede Form der Bewusstseins- und Sozialarbeit, die Menschen zusammenführt, stimmt. „Die FPÖ ist gegen jede einzelne Integrationsmaßnahme. Sie stimmt immer und überall gegen ein Bildungssystem, das die besten Chancen für alle schafft“, kritisiert Gremel das destruktive Verhalten der Blauen, und führt fort: „Eine offene, heterogene, bunte und vielfältige Gesellschaft, ist im 21. Jahrhundert längst Realität. Die „Lösungen“ der FPÖ exkludieren, raushauen, abschotten lösen genau null Probleme und helfen keinem einzigen Kind.“ „Uns hingegen geht es darum, wie man Chancen am besten nützt und Herausforderungen bewältigt. Genau das machen wir, genau das macht auch die Kinder und Jugendanwaltschaft“, lobt Gremel die hervorragenden Leistungen der Kinder- und Jugendanwaltschaft.

Ebenso wichtig ist das Wiener Netzwerk für Deradikalisierung und Prävention, das 2014 von Rot-Grün als präventive Maßnahme zur Bekämpfung gegen Extremismen eingeführt wurde. „Seit der Einführung dieses wichtigen Dreh- und Angelpunktes wurden Schulungen, Beratungsgespräche und viele weitere Hilfestellungen für junge Menschen, Familien sowie Pädagoginnen und Pädagogen initiiert und durchgeführt. Mit Hilfe dieses Netzwerkes ist es bisher gelungen, 2.000 PädagogInnen und JugendarbeiterInnen darauf zu sensibilisieren, Ursachen für Extremismus zu erkennen und gezielt zu bekämpfen. In den kommenden Monaten und Jahren werden die Schulungen und Workshops weiter ausgebaut“, betont SP-Landtagsabgeordneter Marcus Gremel.

„Dass dieser Weg ein richtiger ist, zeigt auch die jüngste Einladung der UN-Generalversammlung an den Kinder- und Jugendanwalt Ercan Nik Nafs, der in New York über das Wiener Modell informieren durfte. Ein wirklich eindrucksvolles Kompliment für die Arbeit der Kinder- und Jugendanwaltschaft“, so Gremel weiter.

„Mit aller Kraft muss die gesetzliche ungleiche Behandlung von Kindern und Jugendlichen verhindert werden.“, zitiert Gremel die Worte der Wiener Kinder- und Jugendanwaltschaft. „Es gibt eben keine halben Kinder und damit kann es auch keine halben Kinderrechte geben“, so Gremel, der abschließend den österreichischen Nationalrat auffordert auch jugendliche AsylwerberInnen in die Gesetzesvorlage Ausbildung bis 18 aufzunehmen.

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