• 30.06.2016, 12:30:02
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Wr. Landtag - SP-Gremel: Wiener Kinder- und Jugendanwaltschaft tritt ohne Wenn und Aber für Rechte von Kindern und Jugendlichen ein

Wien (OTS/SPW-K) - „Die Kinder- und Jugendanwaltschaft ist eine
wichtige Interessensvertretung für junge Wienerinnen und Wiener und
dient ihnen als Sprachrohr. Aufgabe der Kinder- und
Jugendanwaltschaft ist es, immer und überall Position für Kinder und
Jugendliche zu beziehen“, hält SP-Landtagsabgeordneter Marcus Gremel
im Zuge der heutigen Sitzung zum Wiener Landtag fest.
Die Kinder- und Jugendanwaltschaft setzt sich nicht nur für bessere
Bildungschancen für alle Kinder ein, sondern zeigt ganz unverblümt
auf, dass Armut leider noch immer vererbbar ist. Vor allem aber
spricht sie sich deutlich gegen eine Deckelung der Mindestsicherung
aus, weil diese, sagt Gremel, zu Kinderarmut führt.

Kritik äußert Gremel vor allem gegenüber der FPÖ, die gegen jede Form
der Bewusstseins- und Sozialarbeit, die Menschen zusammenführt,
stimmt. „Die FPÖ ist gegen jede einzelne Integrationsmaßnahme. Sie
stimmt immer und überall gegen ein Bildungssystem, das die besten
Chancen für alle schafft“, kritisiert Gremel das destruktive
Verhalten der Blauen, und führt fort: „Eine offene, heterogene, bunte
und vielfältige Gesellschaft, ist im 21. Jahrhundert längst Realität.
Die „Lösungen“ der FPÖ exkludieren, raushauen, abschotten lösen genau
null Probleme und helfen keinem einzigen Kind.“ „Uns hingegen geht es
darum, wie man Chancen am besten nützt und Herausforderungen
bewältigt. Genau das machen wir, genau das macht auch die Kinder und
Jugendanwaltschaft“, lobt Gremel die hervorragenden Leistungen der
Kinder- und Jugendanwaltschaft.

Ebenso wichtig ist das Wiener Netzwerk für Deradikalisierung und
Prävention, das 2014 von Rot-Grün als präventive Maßnahme zur
Bekämpfung gegen Extremismen eingeführt wurde. „Seit der Einführung
dieses wichtigen Dreh- und Angelpunktes wurden Schulungen,
Beratungsgespräche und viele weitere Hilfestellungen für junge
Menschen, Familien sowie Pädagoginnen und Pädagogen initiiert und
durchgeführt. Mit Hilfe dieses Netzwerkes ist es bisher gelungen,
2.000 PädagogInnen und JugendarbeiterInnen darauf zu sensibilisieren,
Ursachen für Extremismus zu erkennen und gezielt zu bekämpfen. In den
kommenden Monaten und Jahren werden die Schulungen und Workshops
weiter ausgebaut“, betont SP-Landtagsabgeordneter Marcus Gremel.

„Dass dieser Weg ein richtiger ist, zeigt auch die jüngste Einladung
der UN-Generalversammlung an den Kinder- und Jugendanwalt Ercan Nik
Nafs, der in New York über das Wiener Modell informieren durfte. Ein
wirklich eindrucksvolles Kompliment für die Arbeit der Kinder- und
Jugendanwaltschaft“, so Gremel weiter.

„Mit aller Kraft muss die gesetzliche ungleiche Behandlung von
Kindern und Jugendlichen verhindert werden.“, zitiert Gremel die
Worte der Wiener Kinder- und Jugendanwaltschaft. „Es gibt eben keine
halben Kinder und damit kann es auch keine halben Kinderrechte
geben“, so Gremel, der abschließend den österreichischen Nationalrat
auffordert auch jugendliche AsylwerberInnen in die Gesetzesvorlage
Ausbildung bis 18 aufzunehmen.

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