CSC-Studie: Digitalisierung macht Wettbewerb härter, bringt aber neue Jobs

Erst jedes zweite Unternehmen hat mit Planung oder Umsetzung der digitalen Agenda begonnen; 42 Prozent erachten Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter als Stolperstein

Wien (OTS) - Laut einer aktuellen Studie des Next-Generation-IT-Dienstleistungsunternehmen CSC (NYSE: CSC) gehen 77 Prozent der Unternehmen in Österreich davon aus, dass sich der Wettbewerb im Zuge der Digitalisierung bereits verändert hat. Dennoch hat erst gut jede zweite Firma in Österreich mit der Planung oder Umsetzung einer digitalen Agenda begonnen. Das ist nur ein Plus von rund fünf Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr (2015: 42 Prozent). Dietmar Kotras, General Manager von CSC Österreich, Osteuropa und Türkei: „Insgesamt verlangsamt sich damit der Digitalisierungsprozess in Österreich und das verwundert, denn international ist eine deutliche Beschleunigung zu verzeichnen. Heimische Unternehmen drohen hier den Anschluss zu verlieren.“ Dabei sehen 55 Prozent der befragten österreichischen Unternehmen durch die Digitalisierung große Chancen bei der Kostensenkung (Industrie 64 Prozent), Steigerung der Qualität (44 Prozent) und Verbesserung der Kundenkenntnis (43 Prozent).

Während die Telekommunikations- und IT- Branche eine Vorreiterrolle bei der Umsetzung der digitalen Agenda einnehmen, hinkt der Handel weit hinterher. „60 Prozent der Handelsunternehmen nehmen sich eine Erstellung einer digitalen Agenda erst in den nächsten zwölf Monaten vor. Nur 30 Prozent sehen in der Nutzung von digitalen Vertriebskanälen für die Kundenbetreuung eine Chance. Damit hat der österreichische Handel im Vergleich zu anderen Branchen noch massiven Aufholbedarf“, so CSC-Geschäftsführer Dietmar Kotras.
Insgesamt sehen sich heimische Unternehmen mit vielen Hindernissen konfrontiert. Viele Unternehmen stolpern bereits darüber, dass das Digitalisierungspotenzial im eigenen Hause nicht erkannt wird. CSC-Geschäftsführer Dietmar Kotras: „Aber besonders die technische Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter erachten 42 Prozent der befragten heimischen Unternehmer als echten Stolperstein. Für 36 Prozent ist die Finanzierung der Umsetzung der digitalen Agenda eine schwer überwindbare Hürde.“

Digitalisierung ist Chefsache

Im Wettlauf zur schnelleren Marktreife setzen 60 Prozent der österreichischen Unternehmen darauf, die Digitalisierung zur Chefsache zu machen. Zudem sprechen sich 45 Prozent der befragten Führungskräfte in Österreich dafür aus, eine spezifische Position einzuführen, um die Fäden der digitalen Strategie zu bündeln. Als erfolgversprechendes Rezept bewertet die Mehrheit der Befragten die Option, spezialisierte Partner einzubinden, um die strategischen Weichenstellungen in erfolgreiches Tagesgeschäft zu verwandeln. 58 Prozent halten es für wichtig, externe Kompetenz zu aktivieren, um mit der Transformation schneller zu werden.

Die österreichische Wirtschaft muss handeln

Die Digitalisierungs-Welle rollt auf Österreich zu und nun gilt es zu handeln. CSC-Österreich-Geschäftsführer Kotras: „Es gilt die Chancen zu nutzen und die Risiken zu managen.“ Auf Seiten der Unternehmen muss das Digitalisierungstempo deutlich erhöht werden, damit sie den internationalen Anschluss nicht verlieren. „Das wird aber nur passieren, wenn die Unternehmen groß denken und klein anfangen“, so Kotras. Aber auch von öffentlicher Seite besteht Handlungsbedarf. Dietmar Kotras: „Es müssen positive Rahmenbedingungen für die Unternehmen geschaffen werden, damit Österreich fit für die Zukunft wird. Zum Beispiel unterliegt die Arbeitswelt einem großen Wandel auf den wir jetzt reagieren müssen. Auch zu den Themen Datenschutz und Haftungen kommen völlig neue Herausforderungen auf uns zu.“ Aber die Digitalisierung birgt auch große Chancen für den Jobmarkt, denn es ergeben sich völlig neue Berufsbilder mit großem Zukunftspotenzial. Kotras: „Wir sollten in Österreich die Breitbandmilliarde in eine Digitalisierungsmilliarde umwidmen und dieses Budget zum Beispiel in dringend notwendige Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen investieren.

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Mag. CHRISTINA TRAUNTSCHNIG
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