Mehr „Fakten helfen“ Frauen in Konfliktschwangerschaften

Am 30. Juni wird im Petitionsausschuss über die Bürgerinitiative "Fakten helfen" abgestimmt. Die Österreichische Lebensbewegung hofft auf einen Durchbruch.

Wien (OTS) - In fast allen europäischen Ländern werden anonyme, amtliche Statistiken über Abtreibungen geführt. Nur Österreich hinkt seit vier Jahrzehnten hinterher. Für die Stv. Vorsitzende und selbst Betroffene Mag.a Petra Plonner ist das ein Armutszeugnis der Politik:
„Ehrliche Frauenpolitik darf nicht länger wegschauen, wenn sich Frauen einer Abtreibung unterziehen. Wenn die Fakten fehlen, tappen Politikerinnen und Politiker weiterhin im Dunkeln und können keine hilfreichen Maßnahmen setzen, um schwangere Frauen besser zu unterstützen."

Die Österreichische Lebensbewegung sieht sich durch diese Bürgerinitiative darin bestärkt, an die „flankierenden Maßnahmen“ zu erinnern, die schon 1973 einstimmig im Nationalrat beschlossen wurden. Vieles davon wurde nicht umgesetzt, weil die Faktenlage bis heute unbekannt ist. Daher fordert die Geschäftsführerin Sonja Horswell: „Wir brauchen eine Meldepflicht der Ärzte für alle Schwangerschaftsabbrüche, die sie durchführen. Neben dieser bundesweiten Statistik brauchen wir eine seriöse, unabhängige Motivforschung unter Frauen, die abgetrieben haben und denen, die ihr Kind bekamen, damit die Politik endlich ihre Sorgen und Wünsche ernst nimmt und die Gesellschaft gegensteuern kann.“

Wie schon Dr. Bruno Kreisky am 29. November 1973 erklärte: "Man muss alles tun, um im Bereich der Politik diesen ganzen Paragrafen so obsolet zu machen, wie dies mit den Mitteln der Politik, der Psychologie und auch der Moral nur geht, um die Frau zu veranlassen, dass sie dann, wenn sie empfangen hat, das Kind behält. Deshalb glaube ich, dass man alles, wirklich alles tun muss, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, Kinder zu haben."
Die Österreichische Lebensbewegung hilft Frauen vor und nach einer Schwangerschaft seit 1984 - in Beratungsstellen in 5 Bundesländern.

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