- 28.06.2016, 11:47:21
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Androsch und Prucher zur „Grundversorgung in Niederösterreich“
Aktuell rund 15.000 Asylwerber in Niederösterreich untergebracht
Utl.: Aktuell rund 15.000 Asylwerber in Niederösterreich
untergebracht =
St. Pölten (OTS/NLK) - Die Grundversorgung für hilfsbedürftige und
schutzbedürftige Fremde in Niederösterreich stand im Mittelpunkt
einer Pressekonferenz, die am heutigen Dienstag in St. Pölten
stattfand. Landesrat Ing. Maurice Androsch, Landespolizeidirektor
Hofrat Mag. Dr. Franz Prucher und
Landespolizeidirektor-Stellvertreter Dr. Rudolf Slamanig informierten
dabei über Inhalte und Ziele der „Sicherheitsplattform“ und über
aktuelle Fragen.
„Es gibt eine enge Zusammenarbeit zwischen der Polizei und dem Land
Niederösterreich und wir bereiten uns bestens auf die
Herausforderungen vor. Aktuell sind rund 15.000 Asylwerber in
Niederösterreich untergebracht“, so Landesrat Androsch. Etwa 77
Prozent der Gemeinden würden sich bereits an der Unterbringung der
Flüchtlinge beteiligen, mit vielen weiteren Bürgermeistern seien
bereits gute Gespräche geführt worden, informierte er. Die meisten
Personen würden aus Afghanistan, dem Iran, Irak, Pakistan, Syrien
bzw. Afrika kommen. Darunter seien auch 1.400 unbegleitete
minderjährige Flüchtlinge, so der Landesrat weiter. In diesem
Zusammenhang gelte es allen zu danken, „die sich an der Unterbringung
und Unterstützung der Flüchtlinge beteiligen und damit die
Integration massiv erleichtern“, nannte er alle
Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, die vielen
Freiwilligen, die Hilfsorganisationen, die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter in den Abteilungen sowie die Bürgermeister,
Gemeindemandatare und Quartierbetreiber.
Aus sicherheitstechnischen Gründen habe man sich zu einer noch
engeren Zusammenarbeit entschlossen und eine eigene
„Sicherheitsplattform“ zur besseren Vernetzung und zum optimalen
Austausch mit den „Verantwortlichen vor Ort“ gegründet, meinte
Prucher. Die „Sicherheitsplattform“ garantiere durch den verbesserten
Informationsaustausch schnelleres Handeln bei etwaigen Problemfällen,
optimiere den Austausch der beteiligten Organisationen und schaffe
frühe Erkennung von Radikalisierungstendenzen, hielt Prucher fest.
Slamanig sagte, in der „Sicherheitsplattform“ vertreten seien das
Land Niederösterreich mit den zuständigen Abteilungen, die
Landespolizeidirektion Niederösterreich, die Fremdenpolizei, das
Landesamt für Verfassungsschutz, das Bundesamt für Fremdenwesen und
Asyl sowie Vertreter der Bezirkshauptmannschaften. Für jedes Quartier
gebe es mittlerweile einen Polizeibediensteten, „der regelmäßig
Kontakt zu den Betreibern hält“, so der
Landespolizeidirektor-Stellvertreter.
Nähere Informationen beim Büro LR Androsch unter 0699/13 03 11 66,
Anton Feilinger, e-mail [email protected] sowie bei der
Landespolizeidirektion Niederösterreich unter 05/9133 30 1100, Oberst
Markus Haindl, e-mail [email protected].
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