Stronach/Steinbichler: Ausufernde EU-Bürokratie tritt Tierschutz mit Füssen!

Wien (OTS) - Unerhört findet Team Stronach Agrarsprecher Leo Steinbichler die Massentötung gesunder, schottischer Highland-Rinder - darunter auch tragender Muttertiere - im deutschen Landkreis Leipzig, weil diese nicht nach EU-Vorschrift registriert werden konnten. 44 von insgesamt 149 Tieren sind bereits getötet worden, weil sie keine bzw. mutmaßlich falsche Ohrmarken getragen haben und daher von der Behörde nicht identifiziert werden konnten. „Das ist ein Musterbeispiel für die Sinnlosigkeit dieser ausufernden Bürokratie, die den Tierschutz offensichtlich mit Füssen tritt. Anstatt die Herde tierartgerecht und wie auch vom Tierarzt bescheinigt zur sogenannten Pensionspflege zu übergeben, wurden die Tiere mit Stromstößen ins Herz stundenlang zu Tode gequält und ihr Fleisch sinnlos vernichtet – ein fatales Versagen der Behörde!“, so Steinbichler.

Der Team Stronach Agrarsprecher kritisiert die Doppelmoral bei der Kennzeichnung. „Während die heimischen Produzenten und Bauern jedes Fass Gülle und jede Fuhre Mist kleinlich angeben müssen, können z.B. heimische, gesunde Molkereiprodukte ganz einfach durch Palmöl, Kokosfett oder Analogkäse substituiert werden – ganz ohne Aufzeichnung und ohne, dass es der Konsument merkt“, mahnt Steinbichler und fordert die sofortige Einführung des Österreichischen Qualitätsgütesiegelgesetzes, denn „Konsumenten müssen sicher sein, dass das, was drauf steht, auch zu 100 Prozent drin ist!“

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