„Report“: Brexit und die Folgen, Rot-Blau im Burgenland, umstrittene Bundespräsidentenstichwahl und junge Afghanen

Am 28. Juni um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den „Report“ am Dienstag, dem 28. Juni 2016, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Brexit und die Folgen

Eine Mehrheit der Briten hat für den Austritt ihres Landes aus der Europäischen Union gestimmt. Beim Referendum zeigte sich eine auch in anderen europäischen Staaten spürbare Spaltung der Gesellschaft:
jüngere und städtische Wählerinnen und Wähler mehrheitlich für die europäische Integration, ältere oder ärmere dagegen. Wie wirkt sich der Austritt Großbritanniens politisch und wirtschaftlich auf Österreich aus, welche Lehren lassen sich aus der hoch emotionalen Debatte und der Entscheidung ziehen? Eva Maria Kaiser und Martina Schmidt analysieren.

Umstrittene Wahl

Bei der Auszählung der Wahlkarten bei der Bundespräsidentenstichwahl ist einiges schiefgelaufen. Das Ausmaß an Schlampigkeiten und Gesetzesübertretungen hat auch die 14 Verfassungsrichter erstaunt. Sie müssen nun entscheiden, ob diese Verfehlungen das Wahlergebnis beeinflusst haben und die Stichwahl wiederholt werden muss. Was genau ist passiert, wie rechtfertigen sich die Beteiligten? Ist das Wahlrecht zu kompliziert und sollte es reformiert werden? Martin Pusch und Katja Winkler berichten.

Rot-Blau im Burgenland

Seit einem Jahr regiert eine Koalition von SPÖ und FPÖ im Burgenland. Ihre Bildung war umstritten und galt als Tabubruch in der SPÖ. Wie sieht die Bilanz des ersten Jahres aus, was hat diese Zusammenarbeit im Bundesland verändert und wessen Ideen bestimmen die gemeinsame Politik? Helga Lazar und Simone Stribl berichten über die Zusammenarbeit von Sozialdemokraten und Freiheitlichen im Burgenland und ihre Bedeutung für die Grundsatzdebatten der SPÖ auf Bundesebene.

Live zu Gast im Studio ist der burgenländische SPÖ-Chef und Landeshauptmann Hans Niessl.

Junge Afghanen

Immer wieder machen afghanische Jugendliche Schlagzeilen in Österreich, wenn sie wegen Drogen oder sexueller Belästigung mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Sind junge Afghanen schwieriger zu integrieren als unbegleitete minderjährige Flüchtlinge aus anderen Ländern? Perspektiven und vor allem professionelle Betreuung sind für ein konfliktfreies Zusammenleben mit der Bevölkerung notwendig, zeigt Cornelia Krebs am Beispiel von Projekten in der Steiermark.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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