- 24.06.2016, 12:16:36
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Eröffnung der Ausstellungen INGEBORG STROBL // BÉATRICE DREUX // RAUM LENTOS. Julia Tazreiter
Ingeborg Strobl setzt die Reihe der Einzelausstellungen der wichtigsten zeitgenössischen KünstlerInnen aus Österreich im LENTOS Kunstmuseum Linz fort.

Utl.: Ingeborg Strobl setzt die Reihe der Einzelausstellungen der
wichtigsten zeitgenössischen KünstlerInnen aus Österreich im
LENTOS Kunstmuseum Linz fort. =
Linz (OTS) - Für den großen Saal des LENTOS hat Ingeborg Strobl eine
Schau konzipiert, die Arbeiten aus allen Werkphasen frei miteinander
in Beziehung setzt und die BetrachterInnen zu eigenen Assoziationen
einlädt. Gezeigt werden Collagen, Objekte, Fotografien, Plakate,
Zeichnungen, Aquarelle, Keramik- und Porzellanobjekte, Drucke, Videos
und Postkarten.
Stella Rollig lud in ihrer Einführung ein, die Ausstellung von
Ingeborg Strobl als durchgängigen Essay zu entdecken. Strobls Werk
ist als fortgesetzter Text zu lesen, ein Gewebe, in dem jedes Element
mit dem anderen in Verbindung steht. Die kritische Haltung der
Künstlerin spiegelt sich in allen, meist kleinteiligen und sehr
fokussierten, Arrangements, wider. LENTOS Direktorin Rollig verwies
in ihrer Rede in diesem Zusammenhang auch auf die wichtige Funktion
von Ausstellungshäusern, Kunst abseits des Mainstreams-Kunstmarkts zu
fördern.
Im Untergeschoss zeigt die Malerin Béatrice Dreux in ihrer ersten
musealen Einzelausstellung neue Werkserien von 2014 bis 2016. Die
figurativen großformatigen Gemälde zeigen das eigensinnige und
hochspannende Œuvre der Künstlerin. Einflüsse von Urformen der Kunst,
des Künstlers Giotto über die Ikonenmalerei bis hin zu Willem de
Kooning sind sichtbar. In ihrer farbenstarken Malerei nimmt Dreux
archaische Motive auf, um sie zeitgenössisch neu zu formulieren.
Raum LENTOS präsentiert die Künstlerin Julia Tazreiter, die im LENTOS
Lesesaal eine Sound-Installation inszeniert. Die Klangkomposition der
jungen Künstlerin lädt zum Verweilen, Hin- und Zuhören ein.
Akustische Signale in Kombination mit Wasser lassen eine
außergewöhnliche Klangskulptur entstehen. Stella Rollig betont, dass
das LENTOS als eines der wenigen österreichischen Museen sich
kontinuierlich der Sound Art widmet.
Nach Stella Rolligs Einführung erklärte Kulturreferent und
Vizebürgermeister Bernhard Baier die Ausstellung für eröffnet. Die
Künstlerinnen Ingeborg Strobl, Béatrice Dreux und Julia Tazreiter
waren persönlich anwesend. Unter den mehr als 300 Gästen befanden
sich Robert Fleck (Kurator & Professor an der Kunstakademie
Düsseldorf), Rainer Fuchs (Mumok), Wolfgang Kos (Historiker &
Journalist), Helmut Schützeneder (ehemaliger Vorstand
Raiffeisenlandesbank)und Silvia Eiblmayr (Kunsthistorikerin). Bei
sommerlichen Temperaturen und afrikanischem Barbecue ließen die
BesucherInnen die Eröffnung feierlich ausklingen.
Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/7931/
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