Stadler: Grundwerte eines Viktor Adler auch heute noch von zentraler Bedeutung

Kampf gegen Armut und Arbeitslosigkeit, sozialer Ausgleich, Humanismus, Solidarität und kein Platz für Extremismus sind Eckpfeiler

St. Pölten (OTS) - Am 24. Juni wurde Victor Adler, Gründer und erster Vorsitzender der österreichischen Sozialdemokratie, vor 164 Jahren in Prag geboren. „Wir gedenken des ‚Armenarztes‘ und großen Humanisten als ‚Quelle des Aufbruchs und der Hoffnung‘, so Niederösterreichs SPÖ-Vorsitzender Bgm. Mag. Matthias Stadler.

Die sozialen Verhältnisse und die Verelendung der Arbeiterschaft am Ende des 19. Jahrhunderts machten aus dem ehemaligen Deutschnationalen Victor Adler einen „glühenden Sozialdemokraten“. Innerhalb der Bewegung schaffte Adler den Ausgleich zwischen radikalen und gemäßigten SozialdemokratInnen, um letztendlich am Hainfelder Parteitag zum Jahreswechsel 1888/89 die Gründung der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (SDAP) zu erreichen. Viktor Adler: „Die sozialdemokratische Arbeiterpartei in Österreich erstrebt für das gesamte Volk ohne Unterschied der Nation, der Rasse und des Geschlechtes die Befreiung aus den Fesseln der ökonomischen Abhängigkeit, die Beseitigung der politischen Rechtlosigkeit und die Erhebung aus der geistigen Verkümmerung“.

Stets aufreibend und unermüdlich arbeitete Victor Adler an der Gründung der Ersten Republik mit, deren Ausrufung er am 12. November 1918, durch seinen Tod am Vortag schicksalshaft nicht mehr erleben durfte. „Victor Adler bleibt nicht nur als Parteigründer seitens der Sozialdemokratie, in unverbrüchlicher Erinnerung. Es war vor allem sein Wirken und sein Eintreten für eine NEUE GESELLSCHAFTSORDNUNG, ohne Ansehen von Geburt und Herkunft, ohne Ansehen von Besitz und Klasse, die ihn zum Sozialdemokraten und Republikaner machten. Er glaubte an ein gerechteres Gesellschaftsmodell und hat es mit der Sozialdemokratie ermöglicht“, so Matthias Stadler, der das „Damals und Heute“ nicht so weit auseinander sieht. Stadler: „Der Kampf gegen die Armut und gegen die Arbeitslosigkeit, sozialer Ausgleich, Humanismus, Solidarität und kein Platz für Extremismus, sind Eckpfeiler des gesellschaftlichen Zusammenlebens, die immer wieder verteidigt werden müssen. Beim außerordentlichen Bundesparteitag am kommenden Samstag, den 25. Juni, wird es von höchster Bedeutung sein, dass die Delegierten GEMEINSAM für ‚eine Idee brennen‘ - für die Idee der Sozialdemokratie sowie fortschrittlich und fair agieren, um den sozialen Frieden im Land aufrecht zu erhalten und die Verteilung des Wohlstandes zur politischen Kultur zu erklären“.
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