Internationale Konferenz in Wien

Die Staaten Südosteuropas auf dem Weg zum EU-Beitritt unterstützen

Wien (OTS/RK) - Ein starker öffentlicher Sektor mit einer guten Verwaltung ist ein Garant für Rechtsstaatlichkeit, gute Leistungen für BürgerInnen und allgemeinen Wohlstand. Unter dem Titel „Public Governance as the foundation of European Integration“, findet im Wiener Rathaus vom 23. bis 24. Juni 2016 eine hochkarätig besetzte Konferenz statt. Ziel der Veranstaltung ist ein Wissensaustausch, um die südosteuropäischen Staaten auf dem Weg zum EU-Beitritt zu unterstützen. EU-Kommissar Johannes Hahn übernimmt den Keynote.

Das Wiener Rathaus und Wien als Stadt, ist einmal mehr Drehscheibe und Plattform für den Donauraum. Vom 23 bis 24. Juni 2016 findet die internationale Konferenz „Public Governance as the foundation of European Integration“ statt, die von der Wiener Koordinationsstelle der Donauraumstrategie, dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres, dem Regional Cooperation Council (RCC, Sarajevo), dem Österreichischen Städtebund und dem KDZ - Zentrum für Verwaltungsforschung veranstaltet wird. Mehr als 150 TeilnehmerInnen sind angemeldet.

Wien als Angelpunkt

In der Eröffnungsrede wird Renate Brauner, Stadträtin für Finanzen, Wirtschaftspolitik und Internationales, hervorheben, wie wichtig die Stabilität und der Wohlstand im Donauraum und am Westbalkan sind. Wien positioniert sich dabei als „Danube Governance Hub“ im Sinne eines Vernetzers und Governance-Akteurs in dieser Region.

Michael Linhart, Generalsekretär des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres (BMeiA), wird eingangs über den Berlin Prozess referieren, der als Treiber für den möglichen EU-Beitritt maßgeblich ist. Nach dem Eingangsstatement über die Verwaltungsreform in Südost-Europa von Goran Svilanovic, Generalsekretär von RCC, wird mit namhaften Expertinnen und Experten die Verbesserung der öffentlichen Verwaltung erörtert.

Starke Städte und Finanzen

In den Nachmittagssessions widmen sich die Sprecher aus dem Kosovo, Montenegro, Mazedonien, Ungarn und Moldavien der wichtigen Rolle der Städte bei der EU-Integration.

Nur durch die Zusammenarbeit von Städten und der nationalen Regierungen lassen sich gute Leistungen für Bürgerinnen/Bürger und Wirtschaft erbringen. Voraussetzung dafür ist auch eine gerechte Finanzierung der lokalen Ebene.

Der zweite Tag steht ganz im Zeichen von modernem Personalmanagement und Zivilgesellschaft im Kontext der öffentlichen Verwaltung. Die Eröffnung macht Michael Häupl, Städtebund-Präsident und Bürgermeister von Wien.

„Wir müssen unseren Beitrag leisten und für eine gute und starke Verwaltung sorgen. Denn nur so sind bestmögliche Leistungen für BürgerInnen und Wirtschaftstreibende garantiert. Wir teilen unser Wissen und unsere Erfahrungen gerne und können im Gegenzug auch viel von unseren Nachbarländern lernen“, so Häupl.
Johannes Hahn, EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen, erläutert in seinem Keynote die grundlegende Bedeutung von Rechtsstaatlichkeit, ökonomischer Entwicklung und Verwaltungsreform für den Europäischen Integrationsprozess.

Diskussion der MinisterInnen aus Südosteuropa
Als Abschluss der Konferenz wird sich eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde unter der Moderation von Rudolf Schicker, Koordinator der PA10/EU-Strategie für die Donauregion der Verwaltungsreform widmen. „Reform als Schlüssel für den Erweiterungsprozess der Europäischen Union“ ist dabei der Tenor.

o Verfolgen Sie die Konferenz über Twitter: #bacid16
o Verfolgen Sie die Konferenz über den Livestream:
www.bacid.eu/livestream

Rückfragen & Kontakt:

Saskia Sautner
Österreichischer Städtebund
Rathaus, 1082 Wien
saskia.sautner@staedtebund.gv.at
Tel.: +43 1 4000-89990
www.staedtebund.gv.at

Mag. Thomas Prorok
KDZ - Zentrum für Verwaltungsforschung
Guglgasse 13, 1110 Wien
prorok@kdz.or.at
Tel.: +43 1 8923492-18
www.kdz.or.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0008