- 22.06.2016, 10:09:41
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Internationale Konferenz in Wien
Die Staaten Südosteuropas auf dem Weg zum EU-Beitritt unterstützen
Utl.: Die Staaten Südosteuropas auf dem Weg zum EU-Beitritt
unterstützen =
Wien (OTS/RK) - Ein starker öffentlicher Sektor mit einer guten
Verwaltung ist ein Garant für Rechtsstaatlichkeit, gute Leistungen
für BürgerInnen und allgemeinen Wohlstand. Unter dem Titel „Public
Governance as the foundation of European Integration“, findet im
Wiener Rathaus vom 23. bis 24. Juni 2016 eine hochkarätig besetzte
Konferenz statt. Ziel der Veranstaltung ist ein Wissensaustausch, um
die südosteuropäischen Staaten auf dem Weg zum EU-Beitritt zu
unterstützen. EU-Kommissar Johannes Hahn übernimmt den Keynote.
Das Wiener Rathaus und Wien als Stadt, ist einmal mehr Drehscheibe
und Plattform für den Donauraum. Vom 23 bis 24. Juni 2016 findet die
internationale Konferenz „Public Governance as the foundation of
European Integration“ statt, die von der Wiener Koordinationsstelle
der Donauraumstrategie, dem Bundesministerium für Europa, Integration
und Äußeres, dem Regional Cooperation Council (RCC, Sarajevo), dem
Österreichischen Städtebund und dem KDZ - Zentrum für
Verwaltungsforschung veranstaltet wird. Mehr als 150 TeilnehmerInnen
sind angemeldet.
Wien als Angelpunkt
In der Eröffnungsrede wird Renate Brauner, Stadträtin für
Finanzen, Wirtschaftspolitik und Internationales, hervorheben, wie
wichtig die Stabilität und der Wohlstand im Donauraum und am
Westbalkan sind. Wien positioniert sich dabei als „Danube Governance
Hub“ im Sinne eines Vernetzers und Governance-Akteurs in dieser
Region.
Michael Linhart, Generalsekretär des Bundesministeriums für
Europa, Integration und Äußeres (BMeiA), wird eingangs über den
Berlin Prozess referieren, der als Treiber für den möglichen
EU-Beitritt maßgeblich ist. Nach dem Eingangsstatement über die
Verwaltungsreform in Südost-Europa von Goran Svilanovic,
Generalsekretär von RCC, wird mit namhaften Expertinnen und Experten
die Verbesserung der öffentlichen Verwaltung erörtert.
Starke Städte und Finanzen
In den Nachmittagssessions widmen sich die Sprecher aus dem
Kosovo, Montenegro, Mazedonien, Ungarn und Moldavien der wichtigen
Rolle der Städte bei der EU-Integration.
Nur durch die Zusammenarbeit von Städten und der nationalen
Regierungen lassen sich gute Leistungen für Bürgerinnen/Bürger und
Wirtschaft erbringen. Voraussetzung dafür ist auch eine gerechte
Finanzierung der lokalen Ebene.
Der zweite Tag steht ganz im Zeichen von modernem
Personalmanagement und Zivilgesellschaft im Kontext der öffentlichen
Verwaltung. Die Eröffnung macht Michael Häupl, Städtebund-Präsident
und Bürgermeister von Wien.
„Wir müssen unseren Beitrag leisten und für eine gute und starke
Verwaltung sorgen. Denn nur so sind bestmögliche Leistungen für
BürgerInnen und Wirtschaftstreibende garantiert. Wir teilen unser
Wissen und unsere Erfahrungen gerne und können im Gegenzug auch viel
von unseren Nachbarländern lernen“, so Häupl.
Johannes Hahn, EU-Kommissar für Europäische Nachbarschaftspolitik und
Erweiterungsverhandlungen, erläutert in seinem Keynote die
grundlegende Bedeutung von Rechtsstaatlichkeit, ökonomischer
Entwicklung und Verwaltungsreform für den Europäischen
Integrationsprozess.
Diskussion der MinisterInnen aus Südosteuropa
Als Abschluss der Konferenz wird sich eine hochkarätig besetzte
Diskussionsrunde unter der Moderation von Rudolf Schicker,
Koordinator der PA10/EU-Strategie für die Donauregion der
Verwaltungsreform widmen. „Reform als Schlüssel für den
Erweiterungsprozess der Europäischen Union“ ist dabei der Tenor.
o Verfolgen Sie die Konferenz über Twitter: #bacid16
o Verfolgen Sie die Konferenz über den Livestream:
www.bacid.eu/livestream
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