SP-Oxonitsch: Weil es die ÖVP Wien einfach nicht kapieren will, gleich nochmals

Wien (OTS/SPW-K) - Da Herrn Blümel und Parteifreunden das tägliche "Kra-kra" rund um die Wiener Stadtwerke nicht fad wird, machen wir sie gleich noch einmal auf unsere Aussendung von gestern aufmerksam. "An den Fakten hat sich seit gestern nichts geändert", so der Wiener Klubvorsitzende Christian Oxonitsch.

Also nochmal: "Herr Blümel sollte endlich einmal die Realität akzeptieren, als Verwirrung zu stiften", wundert sich Oxonitsch. "Wir nehmen zur Kenntnis, dass Ihnen Fakten offenbar egal sind", so Oxonitsch, der außerdem darauf hinweist, dass die Ruhestandsversetzungen von den BeamtInnen beantragt und zu hundert Prozent aus den Betriebsgewinnen werden. "Die Null-Belastung der SteuerzahlerInnen ist also eine Tatsache!"

Dass der selbsterkorene "Beamtenwohltäter" Blümel mit Herrn Ulm gemeinsam meint, dass man die MitarbeiterInnen in anderen Bereichen hätte einsetzen können, zeigt die tatsächliche Unwissenheit des "Personal-Profigespanns": "Wenn Sie denken, die Wiener Stadtwerke wären nicht human zu den hauseigenen MitarbeiterInnen, möchte ich Ihnen die Liberalisierung und Regulierung des internationalen Strommarktes - der Sie so frönen - in Erinnerung rufen. Diese zwangen nämlich zig-tausende Angestellte von Energieunternehmen in die Arbeitslosigkeit", stellt Oxonitsch klar. Um wettbewerbsfähig zu bleiben setzen die Wiener Stadtwerke ihre laufende Restrukturierung ihres Energiebereichs im Rahmen des Effizienzprogramms Megawatt konsequent fort. "Dass bei diesen Strukturierungen am Personalbereich eingespart wird ist nicht neu. Aber, dass wir dabei von einem mit der Personalvertretung abgestimmten Sozialplan mit Altersteilzeiten, Berufsausstiegen, Ruhestandsversetzungen sprechen und nicht von herzlosen Kündigungen, will Herr Blümel nicht betonen. Dass ein Großteil der MitarbeiterInnen 40 Jahre lang schwer (mit Nacht- und Schichtdienst) gearbeitet hat, kehren Sie ebenfalls unter den Tisch."

Wie die ÖVP zu einer derartigen Einschätzung von 280 Mio. Euro Kosten kommt ist darüberhinaus unerklärlich und absurd!

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