• 21.06.2016, 11:51:43
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Mutter-Kind- und OP-Zentrums im Kaiser-Franz-Josef-Spital eröffnet – weiterer Meilenstein des Wiener Spitalskonzepts 2030

Wien (OTS) - Anfang Juni wurde das Preyer’sche Kinderspital in das
neue Mutter-Kind- und OP-Zentrum am Kaiser-Franz-Josef-Spital
übersiedelt – am 6. Juni ist die neue Einrichtung in Vollbetrieb
gegangen. Auf sechs Ebenen mit 258 Betten befinden sich Stationen aus
den Bereichen Chirurgie, Gynäkologie, Urologie und HNO. Für operative
Eingriffe steht ein Zentral-OP mit acht Sälen zur Verfügung – an die
Entbindungsstation ist zusätzlich ein Operationssaal für
Kaiserschnitte angeschlossen. Im Beisein von Stadträtin Sonja
Wehsely und KAV-Generaldirektor Udo Janßen erfolgte am 21. Juni die
feierliche Eröffnung.

Preyer’sches Kinderspital und Kaiser-Franz-Josef-Spital nun an einem
Standort vereint

Schon seit Jahrzehnten ist das Preyer’sche Kinderspital eine fixe
Größe in der medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen in
Wien. Seit 2008 als Kinder- und Jugendabteilung des
Kaiser-Franz-Josef-Spitals geführt, wurde das Preyer’sche
Kinderspital nun in die Kundratstraße 3 verlegt – dorthin wo auch die
übrigen Abteilungen des Kaiser-Franz-Josef-Spitals angesiedelt sind.
Das Kinder- und Jugendspital hat damit nicht nur eine topmoderne
Einrichtung bekommen – es ist nun auch möglich, die Infrastruktur
eines Großkrankenhauses zu nutzen. Vor allem aber können Mütter und
ihre Neugeborenen nun unter einem Dach behandelt werden, erklärt die
ärztliche Direktorin des KFJ Margit Endler: „Früher mussten wir ein
Baby an den vier Kilometer entfernten Standort des Preyer’schen
Kinderspitals verlegen, wenn es nach der Geburt behandelt werden
musste. Die Mutter blieb im Kaiser-Franz-Josef-Spital. Heute können
wir beide an einem Standort behandeln, müssen sie also nicht mehr
voneinander trennen. Darüber freue ich mich sehr, bedeutet das doch
eine wesentliche Verbesserung für unsere Patientinnen und Patienten.“

Weiterer Schritt in die medizinische Zukunft

Die Eröffnung des Mutter-Kind- und OP-Zentrums im
Kaiser-Franz-Josef-Spital steht nicht für sich alleine. Es ist ein
weiterer Schritt in die Zukunft der medizinischen Versorgung in Wien.
Mit dem Wiener Spitalskonzept 2030 bereiten sich die Stadt Wien und
der KAV auf die kommenden Herausforderungen vor: eine wachsende
Bevölkerung und steigende Anforderungen an das Gesundheitssystem.
„Mir ist besonders wichtig, dass alle Wienerinnen und Wiener,
unabhängig von ihrem Einkommen, auch in Zukunft die beste
medizinische Versorgung vorfinden. Das schaffen wir mit Einrichtungen
wie dem Mutter-Kind- und OP-Zentrum und mit dem Wiener Spitalskonzept
2030“ betonte Stadträtin Sonja Wehsely ihre Zielsetzung für das
Gesundheitssystem in Wien. Für Wehsely geht es um eine weitreichende
Weichenstellung: „Spitzenmedizin, für alle gleichermaßen zugänglich,
in einem Rahmen der die besten Möglichkeiten für die Patientinnen und
Patienten sowie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schafft –
das möchte ich mit dem Wiener Spitalskonzept 2030 verwirklichen.
Daher freue ich mich, dass uns ein weiterer Schritt auf diesem Weg
bereits gelungen ist und dass wir heute das Mutter-Kind- und
OP-Zentrum im Kaiser-Franz-Josef-Spital eröffnen dürfen.“

Topmoderne Einrichtung mit acht OP-Sälen und Not-Sectio-OP
Neben dem Preyer’schen Kinderspital beherbergt das Mutter-Kind- und
OP-Zentrum alle operativen Abteilungen des
Kaiser-Franz-Josef-Spitals. „In der neuen Einrichtung haben wir
Chirurgie, Gynäkologie, Urologie und HNO räumlich zusammengefasst.
Sie alle nutzen die topmoderne Infrastruktur und arbeiten
interdisziplinär zusammen. Damit fördern wir den größtmöglichen
Austausch zwischen den einzelnen Disziplinen und schaffen beste
Voraussetzungen für optimale medizinische Versorgung unserer
Patientinnen und Patienten“, fasst KAV-Generaldirektor Prof. Dr. Udo
Janßen die Errungenschaften des Mutter-Kind- und OP-Zentrums
zusammen. In der neuen Einrichtung stehen 258 Betten auf sechs Ebenen
zur Verfügung. In einem Zentral-OP mit acht Sälen können chirurgische
Eingriffe durchgeführt werden – ergänzt durch einen Not-Sectio-OP der
direkt an die Geburtenstation angeschlossen ist. Die Patientinnen und
Patienten sind in Ein- und Zweibettzimmern untergebracht, die ein
Höchstmaß an Privatsphäre zulassen. Das Gebäude wurde so entworfen,
dass alle Zimmer einen Blick ins Grüne haben.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK

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