Mutter-Kind- und OP-Zentrums im Kaiser-Franz-Josef-Spital eröffnet – weiterer Meilenstein des Wiener Spitalskonzepts 2030

Wien (OTS) - Anfang Juni wurde das Preyer’sche Kinderspital in das neue Mutter-Kind- und OP-Zentrum am Kaiser-Franz-Josef-Spital übersiedelt – am 6. Juni ist die neue Einrichtung in Vollbetrieb gegangen. Auf sechs Ebenen mit 258 Betten befinden sich Stationen aus den Bereichen Chirurgie, Gynäkologie, Urologie und HNO. Für operative Eingriffe steht ein Zentral-OP mit acht Sälen zur Verfügung – an die Entbindungsstation ist zusätzlich ein Operationssaal für Kaiserschnitte angeschlossen. Im Beisein von Stadträtin Sonja Wehsely und KAV-Generaldirektor Udo Janßen erfolgte am 21. Juni die feierliche Eröffnung.

Preyer’sches Kinderspital und Kaiser-Franz-Josef-Spital nun an einem Standort vereint

Schon seit Jahrzehnten ist das Preyer’sche Kinderspital eine fixe Größe in der medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Wien. Seit 2008 als Kinder- und Jugendabteilung des Kaiser-Franz-Josef-Spitals geführt, wurde das Preyer’sche Kinderspital nun in die Kundratstraße 3 verlegt – dorthin wo auch die übrigen Abteilungen des Kaiser-Franz-Josef-Spitals angesiedelt sind. Das Kinder- und Jugendspital hat damit nicht nur eine topmoderne Einrichtung bekommen – es ist nun auch möglich, die Infrastruktur eines Großkrankenhauses zu nutzen. Vor allem aber können Mütter und ihre Neugeborenen nun unter einem Dach behandelt werden, erklärt die ärztliche Direktorin des KFJ Margit Endler: „Früher mussten wir ein Baby an den vier Kilometer entfernten Standort des Preyer’schen Kinderspitals verlegen, wenn es nach der Geburt behandelt werden musste. Die Mutter blieb im Kaiser-Franz-Josef-Spital. Heute können wir beide an einem Standort behandeln, müssen sie also nicht mehr voneinander trennen. Darüber freue ich mich sehr, bedeutet das doch eine wesentliche Verbesserung für unsere Patientinnen und Patienten.“

Weiterer Schritt in die medizinische Zukunft

Die Eröffnung des Mutter-Kind- und OP-Zentrums im Kaiser-Franz-Josef-Spital steht nicht für sich alleine. Es ist ein weiterer Schritt in die Zukunft der medizinischen Versorgung in Wien. Mit dem Wiener Spitalskonzept 2030 bereiten sich die Stadt Wien und der KAV auf die kommenden Herausforderungen vor: eine wachsende Bevölkerung und steigende Anforderungen an das Gesundheitssystem. „Mir ist besonders wichtig, dass alle Wienerinnen und Wiener, unabhängig von ihrem Einkommen, auch in Zukunft die beste medizinische Versorgung vorfinden. Das schaffen wir mit Einrichtungen wie dem Mutter-Kind- und OP-Zentrum und mit dem Wiener Spitalskonzept 2030“ betonte Stadträtin Sonja Wehsely ihre Zielsetzung für das Gesundheitssystem in Wien. Für Wehsely geht es um eine weitreichende Weichenstellung: „Spitzenmedizin, für alle gleichermaßen zugänglich, in einem Rahmen der die besten Möglichkeiten für die Patientinnen und Patienten sowie für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schafft – das möchte ich mit dem Wiener Spitalskonzept 2030 verwirklichen. Daher freue ich mich, dass uns ein weiterer Schritt auf diesem Weg bereits gelungen ist und dass wir heute das Mutter-Kind- und OP-Zentrum im Kaiser-Franz-Josef-Spital eröffnen dürfen.“

Topmoderne Einrichtung mit acht OP-Sälen und Not-Sectio-OP
Neben dem Preyer’schen Kinderspital beherbergt das Mutter-Kind- und OP-Zentrum alle operativen Abteilungen des Kaiser-Franz-Josef-Spitals. „In der neuen Einrichtung haben wir Chirurgie, Gynäkologie, Urologie und HNO räumlich zusammengefasst. Sie alle nutzen die topmoderne Infrastruktur und arbeiten interdisziplinär zusammen. Damit fördern wir den größtmöglichen Austausch zwischen den einzelnen Disziplinen und schaffen beste Voraussetzungen für optimale medizinische Versorgung unserer Patientinnen und Patienten“, fasst KAV-Generaldirektor Prof. Dr. Udo Janßen die Errungenschaften des Mutter-Kind- und OP-Zentrums zusammen. In der neuen Einrichtung stehen 258 Betten auf sechs Ebenen zur Verfügung. In einem Zentral-OP mit acht Sälen können chirurgische Eingriffe durchgeführt werden – ergänzt durch einen Not-Sectio-OP der direkt an die Geburtenstation angeschlossen ist. Die Patientinnen und Patienten sind in Ein- und Zweibettzimmern untergebracht, die ein Höchstmaß an Privatsphäre zulassen. Das Gebäude wurde so entworfen, dass alle Zimmer einen Blick ins Grüne haben.

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