Sieben Mal Gold für die ORF-Radios beim 2. Österreichischen Radiopreis

Wien (OTS) - Bei einer Gala im Wiener Rathaus wurde gestern, 20. Juni 2016, der in elf Kategorien ausgelobte 2. Österreichische Radiopreis vergeben. In sieben Kategorien ging Gold an die ORF-Radios, Silber und Bronze erhielten sie ebenfalls in sieben Kategorien. Gold für die ORF-Radios gab es in den Kategorien bester Moderator (FM4), beste Promotionaktion (Ö3), bester Newcomer (Ö3), beste Morgensendung (Ö3), bester Wortbeitrag (Ö1), beste Nachrichtensendung (Ö1) und beste Musiksendung (Radio Niederösterreich).

Der Österreichische Radiopreis, ausgeschrieben vom gleichnamigen Verein, wurde heuer zum zweiten Mal verliehen und zeichnet herausragende Leistungen der Radiomacher bei öffentlich-rechtlichen und privaten Radioprogrammen aus. Rund 100 Vorschläge aus nahezu sämtlichen Radioprogrammen des ORF und der privaten Sender wurden eingereicht. Die Radiopreis-Jury unter der Leitung der FH St. Pölten wählte aus den Einreichungen je drei Nominierte für die elf Kategorien und kürte aus diesen die Sieger, die gestern im Rahmen der Radiopreis-Gala bekannt gegeben wurden.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: „Dass der ORF auch beim zweiten ‚Österreichischen Radiopreis‘ mit einer ganzen Reihe von Preisen quer durch alle Gattungen und Genres ausgezeichnet wurde, zeigt einmal mehr, mit welch hoher Qualität und Professionalität Radio im ORF gemacht wird - öffentlich-rechtliches Radio auf höchstem Niveau. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern sehr herzlich zu dieser Ehrung!“

ORF-Radiodirektor Mag. Karl Amon: „Ich bin sehr, sehr stolz auf unsere ORF-Radios. Sieben erste Preise von elf sind kaum zu überbieten. Ich gratuliere den ORF-Teams und natürlich auch allen Preisträgern der Privatradios.“

Zum „Besten Moderator“ wurde Stuart Freeman von FM4 gewählt. Die Jury hielt fest, dass er mit seiner markanten Stimme, seinem hörernahen, persönlichen Moderationsstil und mit Internationalität punktet und sein Publikum unaufgeregt in mehrsprachigen Dialogen mit seinen Co-Moderatoren abholt. Seine Art zu moderieren ist sehr authentisch, humorvoll und jugendlich frisch. Der lockere Plauderton und sein mittlerweile legendäres „Good Morning Austria“ sind seine Markenzeichen und machen ihn unverwechselbar. Bronze in dieser Kategorie ging an Peter L. Eppinger von Ö3.

Als „Beste Morgensendung“ wurde der Ö3-Wecker ausgezeichnet, der für „Kompetenz und Unterhaltung erster Klasse“ steht. „Das große und professionelle Team arbeitet routiniert und perfekt aufeinander abgestimmt. Das Wecker-Team präsentiert der Hörerschaft täglich einen bunten, aktuellen Themenmix, der den Takt vorgibt. Der Ö3-Wecker ist immer am Puls seiner Hörerinnen und Hörer und schafft die Themen, über die ganz Österreich spricht. Der Aufbau und Spannungsbogen der Sendung ist bis ins kleinste Detail durchdacht und wird auf sehr unterhaltsame und professionelle Weise präsentiert.“, so die Jury.

Die Kategorie „Best Newcomer“ entschied Philipp Hansa von Ö3 für sich. Die Jury hielt fest, dass „Hansa mit einem sehr professionellen Gesamteindruck punktet. Er redet in lockerer Alltagssprache mit seinen Hörerinnen und Hörern, nimmt sich kein Blatt vor den Mund, hat den Mut, sich auch ungewöhnlichen Situationen auszusetzen und moderiert mit einer gewissen Leichtigkeit. In der kurzen Zeit, in der er im Radio tätig ist, hat er sich ein hohes handwerkliches Können sowie landesweite Bekanntheit erarbeitet und sich damit als Newcomer im Eiltempo als namhafter Moderator der größten Morgensendung des Landes positioniert.“

Sieger in der Kategorie „Beste Nachrichtensendung“ ist das Ö1-Morgenjournal. „Das Ö1-Morgenjournal ist DIE ‚Morgenshow‘ für alle an Information interessierten Hörerinnen und Hörer. Tagesaktuelle Themen mit nationalen und internationalen Bezügen werden exzellent aufbereitet und hörernah präsentiert. Wie das Ö1-Mittagsjournal ist diese Nachrichtensendung ein unumstrittener Fixstern für Informationssendungen in der österreichischen Medienlandschaft.“, begründete die Jury ihre Wahl. Silber in dieser Kategorie ging an die FM4-Reality Check Spezialausgabe „The Paris Attacks“.

Der „Beste Wortbeitrag“ geht an die Ö1-„Hörbilder“ „Für ein Stück Glück. Train of Hope: Die Helfer vom Hauptbahnhof“. „Das Feature nimmt die Hörer/innen gedanklich mit zum Platz des Geschehens. Durch das handwerklich perfekt umgesetzte Hörbild wird die Vielschichtigkeit der Geschehnisse des vorigen Sommers im Zusammenhang mit der Zuwanderung perfekt abgebildet. Die Selbstorganisation der Zivilgesellschaft wurde in vielen kleinen Klangbildern perfekt eingefangen und akustisch festgehalten. Der Wortbeitrag lebt durch die Vielfalt der Aussagen und das lebendige und informative Material an Originaltönen. Die Sendungsgestalterin hat mit viel Fingerspitzengefühl eine hohe Intensität an Emotionen in das Feature verpackt und damit nicht nur ein außergewöhnlich gutes Beispiel für das Medium Radio geschaffen, sondern auch ein wichtiges Zeitdokument.“, so die Jury. Für diese Sendung wurde Gestalterin Nadja Hahn gestern Abend auch bei den „New York Festivals International Radio Awards“ ausgezeichnet: Sie erhielt den „United Nations Award“ in Gold. Bronze in der Kategorie „Bester Wortbeitrag“ ging an ORF Radio Niederösterreich für „Die Stunde des Staatsvertrages“.

Die Kategorie „Beste Musiksendung“ gewann ORF Radio Niederösterreich mit „Da Capo – 60 Jahre Fernsehen“. Die Jury begründet dies so: „Die Sendung ist großartiges Kopfkino. Durch die bunte Textierung in Kombination mit Audios aus TV-Ausschnitten und unvergessenen Fernsehsongs ruft diese Sendung auf großartige Weise Erinnerungen und Emotionen bei der Hörerschaft wach. Der Moderator stellt durch seine ruhige und zurückgenommene Art der Präsentation den Inhalt der Sendung in den Vordergrund und nimmt Hörerinnen und Hörer auf völlig unaufgeregte Art mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Die hier gestaltete Sendung ist der perfekte Beweis, wie gut akustische Elemente Erinnerungen wecken können. Bilder mögen im Lauf der Jahre in Vergessenheit geraten, die dazugehörigen Klangbilder haben sich unwiderruflich eingeprägt.“ Silber in dieser Kategorie geht an ORF Radio Kärnten für „Noten & Anekdoten“.

Sieger in der Kategorie „Beste Promotionaktion“ ist „Das Ö3-Weihnachtswunder“. „Ö3 ist mit dem Weihnachtswunder eine ganz außergewöhnliche und noch nie dagewesene Promotion gelungen. Der Sender schafft mit dem Livestudio vor Ort viele Berührungspunkte mit den Hörern. Für 120 Stunden wird das komplette Sendeschema über Bord geworfen. Die vielfältige und abwechslungsreiche Gestaltung mit unzähligen Livegästen und das starke Involvement der drei Moderatoren machen die Aktion zu einem echten Hörerlebnis. Hörerinnen und Hörer freuen sich und leiden mit dem Team. Das Spendenergebnis am Ende der Woche ist eine herausragende Bestätigung für die hohe Aktivierung der Hörerschaft. Ein ganzer Sender wird zur Aktion und damit das Weihnachtswunder zu einem Event der Sonderklasse.“, begründete die Jury ihre Entscheidung.

In der Kategorie „Beste Innovation“ ging Bronze an den FM4-Player. ORF Radio Niederösterreich erhielt in der Kategorie „Beste Comedy“ Silber für „Niederösterreichisch für Fortgeschrittene“ und in der Kategorie „Bester Regionalbericht“ ebenfalls Silber für „Schlossteich trocknet aus“.

Der „Österreichische Radiopreis“ ist eine gemeinsame Initiative des ORF und des Verbandes Österreichischer Privatsender sowie des Fachbereiches Medien der RTR-GmbH. Träger ist der „Verein Österreichischer Radiopreis“, dem der ORF, der VÖP, die RTR-GmbH, die ORF Enterprise und die RMS Austria als Mitglieder angehören und die mit jeweils einem Vertreter den Beirat des Österreichischen Radiopreises stellen.

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