Onodi: Pflegebedarf wird weiter steigen

NÖ Landesbudget trägt der Entwicklung Rechnung

St. Pölten (OTS) - „Wir leben in einer Gesellschaft, die das Glück hat, immer älter werden zu können. Das bringt aber auch neue Herausforderungen mit sich. Gibt es derzeit in Niederösterreich über 90.000 PflegegeldbezieherInnen, wird in den nächsten 10 Jahren mit einem Anstieg auf rund 115.000 Personen gerechnet. Auch im Hinblick auf Pflege- und Betreuungsmöglichkeiten müssen wir uns auf diese Entwicklung einstellen“, betont SPNÖ-Mandatarin LAbg. Heidemaria Onodi. „Daher ist es gut so, dass das Land Niederösterreich mit seinem Budget für 2017 dieser Herausforderung Rechnung trägt. Das Land selbst ist mit 48 Standorten und rund 5.770 Pflege- und Betreuungsplätzen mit 5.100 Mitarbeitern, die von 1.600 Ehrenamtlichen unterstützt werden, der größte Pflegeheimbetreiber in NÖ. 275 Millionen Euro werden jährlich für Pflege und Betreuung aufgewendet“, erläuterte LAbg. Onodi dazu im Zuge der Budgetdebatte.

Aber auch dem Bedarf an mobiler Pflege werde nachgekommen, betonte Onodi. Immerhin würden rund 80 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause von den Angehörigen betreut. Um deren Position zu stärken und auch um den älteren Menschen so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen, wurden die Rahmenbedingungen für eine 24-Stunden-Betreuung entwickelt. „Derzeit werden 8.400 Personen auf diese Weise betreut, für den weiteren Bedarf hat das Land im Budget 2017 die dafür vorgesehenen Mittel um 7 Millionen Euro erhöht“, so Onodi weiter.

„Die Aufrechterhaltung all der guten Angebote im Bereich Pflege und Betreuung ist aber – insbesondere unter den Voraussetzungen der stetig steigenden Altersstruktur der Bevölkerung – nur mit ausreichenden Mitteln von Seiten der öffentlichen Hand möglich. Daher ist die langfristige Absicherung der Pflegefinanzierung auch durch die Dotierung und Verlängerung des Pflegefonds notwendig. Das ist im Zuge der laufenden Finanzausgleichsverhandlungen sicherzustellen“, so Onodi. „Die MitarbeiterInnen in den Pflegeberufen sind gut ausgebildet und noch motiviert. Es ist wichtig, nicht nur unseren Dank für diese schöne aber auch ausgesprochen fordernde Tätigkeit auszusprechen, sondern auch die Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen, damit sie auch in Zukunft ihren Dienst an der Gesellschaft so gut leisten können“, so LAbg. Onodi abschließend.

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