• 17.06.2016, 10:28:27
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ÖH Uni Wien lädt dazu ein, Regenbogenparade zu feiern

Aufruf zu Protest gegen den „Marsch für die Familie“

Utl.: Aufruf zu Protest gegen den „Marsch für die Familie“ =

Wien (OTS) - Die ÖH Uni Wien hat vergangenen Mittwoch den Vorfall an
der Universität Wien thematisiert, bei dem zwei küssende Frauen* vom
Security-Personal der Universität Wien aufgefordert wurden, dies zu
unterlassen. „Das zeigt, dass es noch viel zu tun gibt. Die
Regenbogenfahne vor dem Uni-Hauptgebäude ist ein wichtiges Zeichen,
aber damit ist noch lange nicht alles getan“, stellt Camila Garfias
(VSStÖ) vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien klar. „Zeichen allein reichen
nicht! Homo- und Transfeindlichkeit müssen überall aktiv bekämpft
werden, auch auf der Universität “, fügt Karin Stanger (GRAS) vom
Vorsitzteam hinzu.

Eine Möglichkeit, gegen Homo- und Transfeindlichkeit aufzutreten und
der alltäglichen Tabuisierung von Sexualität entgegenzuwirken, ist
definitiv, sie öffentlich und laut zu feiern. "Deshalb laden wir dazu
ein, sich an der Regenbogenparade zu beteiligen und ein rauschendes
Fest zu feiern“, führt Elisabeth Weissensteiner (KSV-Lili) aus.

Am kommenden Samstag findet auch der sogenannte "Marsch für die
Familie“ statt. Dabei handelt es sich um eine
katholisch-fundamentalistische Veranstaltung, die als direkter
Angriff auf die Rechte von LGBTQIA-Personen und die Selbstbestimmung
von Frauen* gesehen werden muss. "Um ebendiese Rechte zu verteidigen,
rufen wir auch dazu auf, sich an Protesten gegen den "Marsch für die
Familie" zu beteiligen. Homofeindlichkeit bekämpfen immer und
überall!“, schließt das Vorsitzteam der ÖH Uni Wien unisono.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OHW

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