ÖH Uni Wien lädt dazu ein, Regenbogenparade zu feiern

Aufruf zu Protest gegen den „Marsch für die Familie“

Wien (OTS) - Die ÖH Uni Wien hat vergangenen Mittwoch den Vorfall an der Universität Wien thematisiert, bei dem zwei küssende Frauen* vom Security-Personal der Universität Wien aufgefordert wurden, dies zu unterlassen. „Das zeigt, dass es noch viel zu tun gibt. Die Regenbogenfahne vor dem Uni-Hauptgebäude ist ein wichtiges Zeichen, aber damit ist noch lange nicht alles getan“, stellt Camila Garfias (VSStÖ) vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien klar. „Zeichen allein reichen nicht! Homo- und Transfeindlichkeit müssen überall aktiv bekämpft werden, auch auf der Universität “, fügt Karin Stanger (GRAS) vom Vorsitzteam hinzu.

Eine Möglichkeit, gegen Homo- und Transfeindlichkeit aufzutreten und der alltäglichen Tabuisierung von Sexualität entgegenzuwirken, ist definitiv, sie öffentlich und laut zu feiern. "Deshalb laden wir dazu ein, sich an der Regenbogenparade zu beteiligen und ein rauschendes Fest zu feiern“, führt Elisabeth Weissensteiner (KSV-Lili) aus.

Am kommenden Samstag findet auch der sogenannte "Marsch für die Familie“ statt. Dabei handelt es sich um eine katholisch-fundamentalistische Veranstaltung, die als direkter Angriff auf die Rechte von LGBTQIA-Personen und die Selbstbestimmung von Frauen* gesehen werden muss. "Um ebendiese Rechte zu verteidigen, rufen wir auch dazu auf, sich an Protesten gegen den "Marsch für die Familie" zu beteiligen. Homofeindlichkeit bekämpfen immer und überall!“, schließt das Vorsitzteam der ÖH Uni Wien unisono.

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