- 14.06.2016, 12:18:04
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ORF III am Mittwoch: Wittgenstein-Preis(träger) im „science.talk“, „Künstlergespräch“ mit Manuel Rubey, Nationalratssitzung live
Außerdem: „Balduin, der Ferienschreck“ im „euro.film“, „Das Geschenk der Jungfräulichkeit“ in „kreuz und quer“ und mehr
Utl.: Außerdem: „Balduin, der Ferienschreck“ im „euro.film“, „Das
Geschenk der Jungfräulichkeit“ in „kreuz und quer“ und mehr =
Wien (OTS) - Am Mittwoch, dem 15. Juni 2016, startet ORF III Kultur
und Information bereits um 9.00 Uhr mit der Live-Übertragung eines
dichten Plenartages im Nationalrat. Dort steht zuallererst die Kür
der neuen Rechnungshofpräsidentin an: Der Hauptausschuss hat einen
Wahlvorschlag auf den Namen der Direktorin des steirischen
Landesrechnungshofs, Margit Kraker, vorgelegt, deren Wahl damit als
gesichert gilt. Noch-Rechnungshofpräsident Josef Moser hat seinen
letzten Auftritt im Hohen Haus. Neben einer Novelle im
Studienförderungsgesetz, die ältere Studierende sozial besser
absichern soll, macht auch die Bildungsreform erste parlamentarische
Fortschritte: Zentrale Punkte sind die Neugestaltung der
Schuleingangsphase und die Ausweitung der Sprachförderung. Den
Auftakt des ersten Plenartages macht eine Aktuelle Stunde zum Thema
„Sicherheit statt Asyl-Zahlentricksereien“ auf Antrag der FPÖ.
Darüber hinaus werden die raschere Anerkennung von
Berufsqualifikationen von Asylberechtigten und ein Konzept über die
Chancen im World Wide Web für Digital Natives diskutiert. ORF III
überträgt die Sitzungen an beiden Plenartagen parallel zu ORF 2 live
und in voller Länge. Für ORF 2 kommentiert Fritz Jungmayr, für ORF
III begleiten Christine Mayer-Bohusch, Andreas Heyer, Reiner
Reitsamer, Martin Wendel und ORF-III-Chefredakteur Christoph Takacs
durch die Sendung.
Da die Nationalratssitzung voraussichtlich bis in den späten Abend
andauert, ist bei allen folgenden Sendungen mit Zeitverschiebungen zu
rechnen.
Im Vorabend begrüßt Ani Gülgün-Mayr den Schauspieler Manuel Rubey zu
einer neuen Ausgabe der „Künstlergespräche“ (19.25 Uhr). Das
Multitalent spricht über die Fragwürdigkeit von Schauspielunterricht
sowie Schattenseiten des Erfolgs und erzählt, warum er lieber beim
Film als im Theater oder als Musiker arbeitet. Zudem erklärt Rubey,
warum er seine Kinder auf eine öffentliche Schule schickt, obwohl er
selbst eine Waldorf-Schule besucht hat.
Im Hauptabend dokumentiert „kreuz und quer“ – präsentiert von Doris
Appel –, wie die religiöse Rechte in den USA eine junge Generation
von „Virgins“ darauf vorbereitet, die evangelikale Utopie der
Keuschheit zu leben. Für die Dokumentation „Das Geschenk der
Jungfräulichkeit“ (20.15 Uhr) hat Mirjam von Arx die sieben Kinder
der Familie Wilson, Gründer der sogenannten „Purity Balls“, in ihrem
Bestreben zwei Jahre lang begleitet.
In einer „science.talk“-Spezialausgabe (21.10 Uhr) meldet sich
Barbara Stöckl direkt aus den Wiener Sophiensälen, wo sich anlässlich
der 21. Verleihung des renommierten Wittgenstein-Preises hochrangige
Vertreter/innen der heimischen Wissenschaft einfinden. Neben dem
diesjährigen Wittgenstein-Preisträger Peter Jonas werden aufstrebende
Nachwuchsforscher/innen mit START-Preisen ausgezeichnet. Anschließend
begrüßt Stöckl den „Austro-Nobelpreispreisträger“, der als
Neurowissenschafter am Institute of Science and Technology Austria in
Klosterneuburg tätig ist, zum exklusiven „science.talk“-Gespräch
(21.55 Uhr). Im Mittelpunkt von Jonas‘ Interesse steht die
Hirnforschung, speziell die Kommunikation von Hirnzellen – „eine der
größten Herausforderungen der Biowissenschaften im 21. Jahrhundert“.
Ergänzend dazu ist Kinderkrebsforscher Wolfgang Holter in einer
weiteren „science.talk“-Ausgabe (22.30 Uhr) zu sehen. Mit Barbara
Stöckl spricht der Professor der Pädiatrischen Onkologie und
Ärztlicher Leiter des St. Anna Kinderspitals über Erkenntnisse im
Bereich der Kinderonkologie, mögliche „Revolutionen“ in der Therapie
und über den Umgang mit einem so emotionalen Thema.
Zum Abschluss des Programmabends zeigt der „euro.film“ Jean Giraults
Kult-Komödie „Balduin, der Ferienschreck“ (23.10 Uhr) aus dem Jahr
1967 mit Louis de Funès als Schuldirektor Bosquier, der seinen
ältesten Sohn Philippe (François Leccia) in den Sommerferien nach
Schottland schickt, um dessen miserable Englischkenntnisse zu
verbessern. Der Sohn hat aber schon andere Pläne und überredet
kurzerhand seinen Freund Stephane (Maurice Risch), die Reise an
seiner Stelle anzutreten.
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