- 14.06.2016, 09:57:18
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Fiskalratspräsident Bernhard Felderer fordert: „Zeitlich begrenzter Investitionsbetrag als Motivator“
Einen Investitionsschub braucht das Land, appelliert Fiskalratspräsident Bernhard Felderer im Juni-TOP-GEWINN.
Utl.: Einen Investitionsschub braucht das Land, appelliert
Fiskalratspräsident Bernhard Felderer im Juni-TOP-GEWINN. =
Wien (OTS) - Dafür brauche es einen Investitionsfreibetrag oder
ähnliche Anreize für Österreichs demotivierten Unternehmer. Und wie
schafft man in Österreich ein investitionsfreundliches Klima? „Sicher
nicht, in dem man gerade jene zehn Prozent der Bevölkerung, die
überhaupt investieren, belastet. Die Kapitalertragsteuer von 25 auf
27,5 Prozent erhöht, den Höchststeuersatz auf 55 Prozent anhebt und
die Bemessungsgrundlage für Grunderwerbssteuer anhebt,“ kritisiert
Fiskalratspräsident Bernhard Felderer, „und obendrein die
Investitionsfreudigkeit auch mit einer überbordenden Energie- und
Umweltgesetzgebung einbremst. Fehlt nur noch, dass wir jetzt wieder
ernsthaft über vermögensbezogene Steuern, eine Maschinensteuer oder
Arbeitszeitverkürzungen diskutieren.“ Fördern müssen man vor allem
private Investitionen, so Felderer, „öffentliche Investitionen werden
immer überschätzt. Sie machen in der EU nur 15 Prozent der
Gesamtinvestitionen aus.“
Das ganze Interview, etwa warum die Steuerreform kaum die Wirtschaft
belebt, lesen Sie im Juni-TOP-GEWINN.
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