- 13.06.2016, 19:26:13
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Berglandmilch setzt mit ihren starken Marken Schärdinger, Tirol Milch und Stainzer auf Futtermittel aus Europa
Nächster Schritt hin zu einer umfassend nachhaltigen Lebensmittelproduktion
Utl.: Nächster Schritt hin zu einer umfassend nachhaltigen
Lebensmittelproduktion =
Wien (OTS) - Die 12.000 bäuerlichen Familienbetriebe, welche Ihre
Milch an das Unternehmen Berglandmilch liefern, werden zukünftig in
der Milchkuhfütterung auf den Einsatz von nicht-europäischen
Futtermitteln verzichten.
Nachdem die Berglandmilch-Bauern schon seit 10 Jahren ausschließlich
GVO-frei produzierte Futtermittel einsetzen, geht man nun den
nächsten Schritt hin zu einer umfassend nachhaltigen
Lebensmittelproduktion.
Österreichs Milchbauern produzieren in traditionellen
Grünlandgebieten naturnah und weitgehend unter ausschließlichem
Einsatz von hofeigenen Futtermitteln. Um diese traditionelle Art der
Fütterung noch klarer und unmissverständlich kommunizieren zu können,
haben sich die bäuerlichen Familienbetriebe der Berglandmilch
verpflichtet zur Gänze auf den Einsatz von Futtermitteln aus Übersee
zu verzichten.
Die Produktion von Eiweißfuttermittel, wie zum Beispiel Soja,
entspricht außerhalb Europas nicht immer den strengen Standards unter
welchen europäische Bauern produzieren.
Unsere bäuerlichen Familienbetriebe setzen schon jetzt auf
Futtermittel, welche am eigenen Hof, in unmittelbarer Nähe der
Stallungen wachsen. Wenn, in geringen Mengen, ergänzende
gentechnikfrei erzeugte Futtermittel in den Rationen eingesetzt
werden, so stammen diese aus zertifizierten Quellen. Um dieses
Selbstverständnis der bäuerlichen Betriebe auch klar ersichtlich
darzustellen, haben wir uns zum ausschließlichem Einsatz von
europäischen Futtermitteln verpflichtet, fasst Obmann Johann
Schneeberger, der selbst einen Milchviehbetrieb führt, zusammen.
„Der Schutz von sensiblen Ökosystemen in anderen Regionen der Welt
ist auch unsere Verantwortung. Beim Kauf eines unserer Markenprodukte
(Schärdinger, Tirol Milch, Stainzer) entscheidet man sich nicht nur
für besten heimischen Geschmack, sondern man unterstützt damit auch
eine nachhaltige, bäuerliche und verantwortungsbewusste
Landwirtschaft“, betont Josef Braunshofer, Geschäftsführer der
Berglandmilch.
Grundsätzliche Leistungen der heimischen Milchbauern, sowie Standards
in der Haltung und Fütterung von Milchkühen in Österreich, sind schon
jetzt im internationalen Vergleich herausragend. Während zum Beispiel
in vielen, auch europäischen Ländern, Wasser für den Einsatz in der
Tierhaltung aufbereitet werden muss, enthalten die Tränken in
Österreich ausschließlich frisches Trinkwasser.
Auch der hohe Anteil an Grünfutter in den Rationen und der Einsatz
von ausschließlich europäischen, GVO-freien Futtermitteln, sowie
zusätzliche Auflagen für mehr Tierwohl und Tiergesundheit
unterstreichen die Vorreiterstellung der Berglandmilch Milchbauern.
Berglandmilch
Die genossenschaftlich organisierte Berglandmilch steht im alleinigen
Eigentum der über 12.000 milchliefernden Familienbetrieben. Mit den
starken Marken Schärdinger, Tirol Milch, Lattella, Jogurella, Formil,
Desserta und Stainzer Milch ist Berglandmilch in vielen Kategorien
führend.
Die Rohmilch der bäuerlichen Mitgliedsbetriebe wird in 9
österreichischen Molkereistandorten verarbeitet. Mit über 1.500
Mitarbeitern ist Berglandmilch auch ein wichtiger Arbeit- und
Impulsgeber in der ländlichen Region.
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