• 13.06.2016, 10:00:02
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Erst in die Apotheke, dann in den Urlaub

Apotheker beraten bei der Zusammenstellung der Reiseapotheke

Mag.pharm. Raimund Podroschko, Vizepräsident der
Österreichischen Apothekerkammer

Utl.: Apotheker beraten bei der Zusammenstellung der Reiseapotheke =

Wien (OTS) - Erst in die Apotheke, dann in den Urlaub – wer die
Ferien genießen und entspannt verreisen will, sorgt mit einer gut
sortierten Reiseapotheke optimal für Krankheitsfälle oder kleinere
medizinische Notfälle vor. Die Apothekerinnen und Apotheker empfehlen
individuell auf das Reiseziel abgestimmt, welche Medikamente und
Arzneimittel in die Ferien mitgenommen werden sollten. Die Apotheken
sind mit einem speziellen EDV-System ausgestattet, das für jedes
Urlaubsland die empfohlenen Reiseimpfungen und die richtige
Reiseapotheke vorschlägt. Das persönliche Beratungsservice der
Apotheken kann jederzeit in Anspruch genommen werden.

„Immer wieder werden auch im Urlaub Arzneien benötigt. Das
gewohnte Medikament ist dort oft nicht erhältlich oder unter einem
anderen Namen bekannt. Im Bedarfsfall im Ausland zu unbekannten
Präparaten zu greifen, kann aber ein Gesundheitsrisiko darstellen.
Ein Besuch in der Apotheke schon vor Urlaubsantritt lohnt sich
daher“, empfiehlt Mag. Raimund Podroschko, Vizepräsident der
Österreichischen Apothekerkammer. Die Apotheken beraten individuell
über die richtige Zusammenstellung der Reiseapotheke.

Was auf jeden Fall in die Reiseapotheke muss

Zur Standardausrüstung gehören Pflaster und Blasenpflaster,
Verbandszeug, eine elastische Binde und Kühlkompressen sowie Schere,
Pinzette, Wunddesinfektionsmittel, eine Wund- und Heilsalbe sowie
Insektenschutz. Es empfiehlt sich, Arzneimittel gegen Reiseübelkeit,
gegen Verdauungsprobleme wie Durchfall, Verstopfung, Übelkeit und
Erbrechen, gegen Schmerzen und Fieber sowie gegen Allergien und
Juckreiz einzupacken. Auch Medikamente gegen Husten, Heiserkeit,
Halsschmerzen und Schnupfen sowie Augen-, Ohren-, Nasentropfen, ein
Elektrolytpräparat, eine Salbe gegen Prellungen und Verstauchungen
sowie ein Fieberthermometer dürfen in der Reiseapotheke nicht fehlen.
Wer mit Kindern verreist, sollte die Reiseapotheke auf die Kleinen
abstimmen und gegen Fieber und Schmerzen eigene Arzneimittel und
Präparate für Kinder mitnehmen. Da manche Kinder auf das Essen im
Urlaubsort mit Durchfall oder Erbrechen reagieren, empfehlen die
Apothekerinnen und Apotheker die Mitnahme von speziellen
Kinder-Elektrolytpräparaten, um gegebenenfalls ein „Austrocknen“ zu
verhindern.
Ins Reisegepäck gehören selbstverständlich die E-Card, medizinische
Dokumente wie Impfpass, Diabetikerpass oder Allergiepass und alle
Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen oder zu Hause
häufig gebraucht werden.

Nie ohne Schutz an die Sonne

Im Sommer muss die Haut vor Sonnenschäden geschützt werden. In der
Apotheke gibt es eine große Auswahl an Sonnenschutzmitteln in
verschiedenen Stärken, die auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmt sind
und je nach individuellen Bedürfnissen und Vorlieben als Lotion, Gel
oder Spray erhältlich sind.
Eine gute Sonnenschutzcreme mit sehr hohem Schutzfaktor trägt man am
besten schon eine Stunde vor dem Aufenthalt in der Sonne auf und
erneuert sie regelmäßig. Auch wasserfeste Produkte müssen nach dem
Schwimmen neuerlich aufgetragen werden, um den vollen Schutz nützen
zu können.
After-Sun-Produkte beruhigen und pflegen die Haut nach jedem
Sonnenbad. Wenn es trotz Sonnenschutz zu brennenden Rötungen der Haut
kommt, lindert ein kühlendes Gel gegen Sonnenbrand die Beschwerden
und hilft der Haut sich zu regenerieren.

Apotheken auf einen Blick

In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige
Rolle als Gesundheitsnahversorger. Ob Großstadt, Kleinstadt oder
Gemeinde: Die österreichischen Apotheken liefern Qualität auf
höchstem Niveau. Insgesamt beraten knapp 6.000 akademisch
ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.360 Apotheken die
Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die Beratungskompetenz ist eine der
zentralen Leistungen der Apotheker. Zusätzlich erbringen über 350
Apothekerinnen und Apotheker wertvolle Versorgungs- und
Beratungsleistungen für die Patienten in den österreichischen
Krankenanstalten.

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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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