ARBÖ: Hohe Geldstrafen mit Winterreifen in Italien im Sommer!

Mit 1.700 Euro kann man in Italien viel machen: einen Urlaub, Schmuck, Designerklamotten, oder eine einfache Fahrt mit dem PKW samt unzulässigen Winterreifen!

Wien (OTS) - So haben sich die ÖsterreicherInnen den Urlaub nicht vorgestellt. Mit montierten Winterreifen, weil diese aus Profilgründen zuhause in Österreich nicht mehr als Winterreifen durchgehen und nun als Sommerreifen taugen, sollte man nicht nach Italien reisen. Zumindest nicht, ohne vorhergehender Reifenkontrolle. Zwischen 400 und 1.700 Euro ist so der unwissende Tourist nämlich ganz schnell los: Laut italienischem Gesetz, ist es nämlich nicht zulässig, mit Reifen unterwegs zu sein, welche einen niedrigeren Reifen-Geschwindigkeitsindex aufweisen, als jener, der im Zulassungsschein eingetragen ist.

Jürgen Fraberger vom ARBÖ Informationsdienst gibt dazu ein Beispiel: ist der im Zulassungsschein eingetragene Wert ein „V“ (240 km/h), so muss der am Fahrzeug montierte Reifen ebenfalls mindestens ein „V“ Kennzeichen haben. Auch „W“ (270 km/h), „Y“ (300 km/h) und „ZR“(über 240 km/h) wären erlaubt, da diese eine höhere Bauartgeschwindigkeit aufweisen. Ein Index am Reifen unter „V“ wäre nicht zulässig und ist strafbar.

Generell empfiehlt der ARBÖ, um Komplikationen im Ausland – vor allem in Italien – zu vermeiden, die Sommerreifen zu montieren. „Diese sind nämlich nicht nur spritsparender, sondern man ist auch in punkto Grip – der Straßen-Haftreibung – sehr viel sicherer unterwegs“, erklärt Jürgen Fraberger abschließend.

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