• 10.06.2016, 11:53:31
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Wiener Stadtwerke: „Klug investieren, sinnvoll sparen“ im Energiebereich

Personalvorstand Peter Weinelt kündigt konsequente Fortsetzung des Effizienzprogramms an – Einsparungen beim Personal im Rahmen eines Sozialplans

Utl.: Personalvorstand Peter Weinelt kündigt konsequente Fortsetzung
des Effizienzprogramms an – Einsparungen beim Personal im
Rahmen eines Sozialplans =

Wien (OTS) - Die Wiener Stadtwerke setzen die seit 2013 laufende
Restrukturierung ihres Energiebereichs im Rahmen des
Effizienzprogramms Megawatt konsequent fort, wie der Netze- und
Personalvorstand des Unternehmens, Peter Weinelt, am Freitag in einem
Hintergrundgespräch erläuterte. Die Wiener Stadtwerke Konzernbereiche
Wien Energie und Wiener Netze optimieren ihre Strukturen im Rahmen
dieses Programms seit 2013. Teil des Programms sind Einsparungen im
Personalbereich, die im Rahmen eines Sozialplans über Altersteilzeit,
Berufsausstieg und Ruhestandsversetzungen umgesetzt werden. Der
Personalvorstand bezifferte die Zahl der Abgänge in den kommenden
drei Jahren mit 900 Personen.

Durch Insourcing konnten in den vergangenen Jahren namhafte Beträge
eingespart und Mitarbeiter in Beschäftigung gehalten werden. Im
Vorjahr haben knapp 50 Bedienstete innerhalb der Wiener Stadtwerke
den Job gewechselt, wobei die meisten Mitarbeiter von Wien Energie zu
den Wiener Netzen gewandert sind. Darüber hinaus kommt das
gesetzliche, kontinuierliche Alterszeitmodell bei Wien Energie und
Wiener Netzen zur Anwendung. Ruhestandsversetzungen von BeamtInnen
werden beantragt, sie sind zwischen Oktober 2016 und Oktober 2018 ins
Auge gefasst. Rund zwei Drittel der Anträge betreffen die Wiener
Netze, ein Drittel Wien Energie.

Weinelt: „Wir optimieren unsere Strukturen, um als Energiekonzern
erfolgreich am Markt bestehen zu können. Dazu gehört neben dem
Insourcing von Dienstleistungen und Erlössteigerungspotenzialen auch
das Thema Personal.“ Als bekannt verantwortungsvolles Unternehmen
wurden dialogorientiert Lösungen gefunden, die wirtschaftlich
sinnvoll und sozial verträglich sind und die Interessen der Kundinnen
und Kunden wahren. Wichtig für den Vorstand: Aktuelle wie künftige
Pensionszahlungen werden zu 100 Prozent aus dem Gewinn der Wiener
Stadtwerke finanziert. Es entstehen daher keinerlei finanzielle
Folgen für den Steuerzahler.

Liberalisierung und Regulierung des Strommarkts zwangen in den
letzten Jahren alle Energieversorger und Netzbetreiber zu Benchmarks,
die ohne weitreichende Effizienzmaßnahmen in allen Bereichen des
Konzerns nicht erfüllbar wären. „Der Energiemarkt befindet sich in
einem radikalen Umbruch, das gilt auch für Österreich. Um langfristig
erfolgreich und wettbewerbsfähig zu sein, müssen wir unsere
Strukturen anpassen. Es gibt keine Alternative zu den gesetzten
Maßnahmen, die eine wirtschaftlich sinnvolle und sozial verträgliche
Lösung sind“, sagte Weinelt. Anders als bei vergleichbaren
Energiekonzernen, Beispiel Deutschland, würden hierzulande keine
Mitarbeiter freigesetzt. Letztlich trage die Strategie der Wiener
Stadtwerke einen entscheidenden Teil zur innovativen, modernen und
leistungsstarken Wiener Infrastruktur der Zukunft bei.

Über die Wiener Stadtwerke Holding AG

Die Wiener Stadtwerke sind der bedeutendste
Infrastrukturdienstleister im Großraum Wien. Als Wirtschaftsmotor ist
Österreichs größter kommunaler Infrastrukturdienstleister mit fast
drei Milliarden Euro Umsatz und 16.100 MitarbeiterInnen eine
treibende Kraft für den Wirtschaftsstandort Wien. Zum Konzern gehören
Wien Energie, Wiener Netze, Wiener Linien, Wiener Lokalbahnen, Wipark
sowie Bestattung und Friedhöfe Wien.

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