• 03.06.2016, 15:59:08
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SJ-Herr: „Wohnen darf kein Luxus sein!“

Sozialistische Jugend fordert angesichts starker Mietpreiserhöhungen am privaten Markt Maßnahmenpaket und staatliches Wohnbauprogramm

Utl.: Sozialistische Jugend fordert angesichts starker
Mietpreiserhöhungen am privaten Markt Maßnahmenpaket und
staatliches Wohnbauprogramm =

Wien (OTS) - Zwischen 2008 und 2014 stieg der Mietpreis um 22%, die
Löhne blieben mit 13% weit zurück. "Das kann sich einfach nicht
ausgehen!", so Julia Herr, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend.
Sie hält die Entwicklung für untragbar: „47% des monatlichen
Einkommens müssen bereits fürs Wohnen aufgewendet werden. Wohnen wird
damit zu einem Luxus, den sich insbesondere Junge nicht mehr leisten
können!“ Herr sieht die Politik am Zug: „Es braucht ein umfassendes
Maßnahmenpaket!“

Bereits 2013 startete die Sozialistische Jugend eine Kampagne rund
ums Thema Wohnen - die Forderungen sind heute aktueller denn je. „Ein
erster Schritt wären klare und nachvollziehbare Mietpreisobergrenzen
und ein Mietrecht, das für alle Mietverhältnisse gilt. Auch müssen
unbefristete Mietverträge wieder zur Regel werden, um MieterInnen
langfristige Planbarkeit zu ermöglichen!“, fordert Herr. Speziell für
Junge fordert die Sozialistische Jugend mehr günstige Startwohnungen.

„Spekulation mit Wohnraum muss der Hahn abgedreht werden! Mit einer
Zweckwidmung der Wohnbaugelder und einer Leerstandsabgabe auf
leerstehende Wohnungen wird wirksam Spekulation bekämpft“, ist sich
Herr sicher und sieht darin auch Maßnahmen, um die Zahl der
verfügbaren und in Bau befindlichen Wohnungen rasch zu steigern. „Die
Lehre aus den rasant steigenden Mietpreisen ist eindeutig: wir können
nicht länger allein auf den privaten Wohnungsmarkt setzen, sondern
müssen mit einem groß angelegten kommunalen Wohnbauprogramm
durchstarten!“, so Herr abschließend.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | SJO

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