- 03.06.2016, 11:39:30
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Hammerschmid startet mit Schulbesuchen in Oberösterreich
„Es ist wichtig den LehrerInnen zuzuhören, denn ihr Engagement ermöglicht die beste Bildung für alle“
Utl.: „Es ist wichtig den LehrerInnen zuzuhören, denn ihr Engagement
ermöglicht die beste Bildung für alle“ =
Wien (OTS) - „Es ist wichtig die Anliegen und Vorschläge jener Gruppe
zu hören, die am nächsten bei unseren Schülerinnen und Schülern dran
ist: nämlich den Pädagoginnen und Pädagogen. Sie kennen die
Bedürfnisse, Talente, aber auch Schwächen der Kinder und Jugendlichen
am besten. Sie bringen tagtäglich herausragende Leistungen, dafür
möchte ich mich bedanken. Nur durch ihr Engagement können wir
gemeinsam ein Bildungssystem erreichen, indem alle die Chance auf die
beste Bildung haben“, sagt Sonja Hammerschmid anlässlich ihrer ersten
Schulbesuche als Bildungsministerin am Freitag.
Die gebürtige Oberösterreicherin besucht die Volksschule
Baumgartenberg, die Neue Mittelschule Baumgartenberg und das BORG
Perg, allesamt Schulen, in denen Hammerschmid selbst einmal die
Schulbank drückte. „Es freut mich sehr wieder hier zu sein. Meine
Lehrerinnen und Lehrer haben meine Begeisterung und Neugier für Neues
geweckt und meine Talente gefördert. Das war vermutlich auch ein
Grund, warum ich heute hier als Bildungsministerin stehe, weil mich
Neues immer schon gereizt hat.“
In der Volksschule Baumgartenberg wird die Schuleingangsphase bereits
gelebt. Der Übergang vom Kindergarten in die Volksschule findet
begleitend statt: Die VolksschulpädagogInnen lernen ihre späteren
SchülerInnen schon im Kindergarten kennen. Auch die alternative
Leistungsbeschreibung kommt hier bereits zum Einsatz. „Es ist schön
zu sehen, dass es hier bereits funktioniert. Mit dem
Schulrechtspaket, das noch vor dem Sommer im Nationalrat beschlossen
werden soll, soll die neue Schuleingangsphase überall ermöglicht
werden“, so Hammerschmid.
In der NMS Baumgartenberg findet eine verschränkte
Nachmittagsbetreuung statt: VolksschülerInnen und SchülerInnen aus
der Neuen Mittelschule werden am Nachmittag gemeinsam betreut. „Die
Vorteile ganztägiger Schulformen liegen auf der Hand: Kindern wird es
ermöglicht, ihr Potenzial voll auszuschöpfen und Eltern müssen sich
keine Sorgen über die Betreuung machen.“
Im Zuge ihres Oberösterreich-Tages trifft Hammerschmid auch
Landesschulratspräsident Fritz Enzenhofer und -vizepräsidentin
Brigitte Leidlmayer. Sie besucht die Pädagogische Hochschule
Oberösterreich in Linz, wo sie Gespräche mit Rektor Herbert Gimpl und
den VizerektorInnen Katharina Soukup-Altrichter und Josef Oberneder
führt.
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