„Geld und Leben – 200 Jahre Oesterreichische Nationalbank“ am 3. Juni in „Universum History“

Wien (OTS) - Die Meilensteine österreichischer Geschichte sind nahezu deckungsgleich mit jenen der Oesterreichischen Nationalbank, die im Juni ihren 200. Geburtstag feiert. Es geht (meist) um Geld und Leben. Geldwesen und die persönlichen Lebensumstände der Bevölkerung hingen immer eng zusammen: der Staatsbankrott 1811, der in der Folge zur Gründung der „k. k. privilegirten oesterreichischen National-Bank“ im Jahr 1816 führt; die Erweiterung deren Einflussbereichs in der Zeit der industriellen Revolution; die finanzpolitischen Krisen der Jahre 1848 und 1867 bis hin zum großen Börsenkrach 1873; die Krisenjahre des Ersten Weltkriegs; die Neuerrichtung der OeNB 1922; die Einführung des Schillings 1925; die Weltwirtschaftskrise nach 1929; die Auslöschung der OeNB im Zuge des Anschlusses an Hitler-Deutschland 1938; die Jahre unter dem Hakenkreuz; der Neubeginn und das Wirtschaftswunder nach 1945; die Einführung des Euro 2002 und die Krisenjahre der europäischen Währung seit der weltweiten Bankenkrise, die 2008 mit dem Zusammenbruch von Lehman & Brothers begann.

Krieg, Spionage und Geldfälschung in großem Stil durch napoleonische Truppen führten Anfang des 19. Jahrhunderts zum ersten Staatsbankrott Österreichs. Anlass genug für Kaiser Franz I., das System von „Bancozetteln“ abzuschaffen und stattdessen eine geordnete Währungspolitik einzuführen, die seit 1816 von der dafür neu gegründeten Oesterreichischen Nationalbank bestimmt wird.

200 Jahre später erzählt die „Universum History“-Dokumentation „Geld und Leben“ von Helmut Wimmer am Freitag, dem 3. Juni 2016, um 22.45 Uhr in ORF 2 die Geschichte, die Aufgaben und die aktuellen Herausforderungen für die nationale Währungspolitik. Im Verlauf einer „nur“ zweihundertjährigen Geschichte werden in dem Film – eine Koproduktion von ORF, Metafilm und BMBF, gefördert von Fernsehfonds Austria und Filmfonds Wien – alle Meilensteine, Sternstunden und Katastrophen der österreichischen Geschichte am Beispiel „unseres“ Geldes verständlich. Geld bedeutet Leben. Der Verfall einer Währung, die Ausgabe neuer Scheine, Staatsbankrott und Börsenkrise wirken unmittelbar auf das Leben von Millionen.

Neben den klassischen Darstellungsweisen der filmischen Dokumentation – Interviews mit Proponenten, Experten und Zeitzeugen sowie die Verwendung archivalischer Materialien bis hin zum Reenactment historischer Ereignisse – ist es vor allem eine als „roter Faden“ angelegte Spielhandlung, die das Thema mit seinem hohen Faktengehalt auf eine emotionale und damit für breite Publikumsschichten fassbare Ebene bringt.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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