SoHo-Forderung wird umgesetzt: Regenbogenfamilienzentrum in Wien

Gauper/Hallak/Traschkowitsch: Dank an Stadträtin Sandra Frauenberger und Bezirksvorsteherin Schaefer-Wiery

Wien (OTS/SPW) - „Wir freuen uns sehr, dass gestern im zuständigen Gemeinderatsausschuss, ohne Stimmen von FPÖ und ÖVP, das im Regierungsübereinkommen vereinbarte Regenbogenfamilienzentrum in Kooperation mit dem Verein FAmOs (Familien Andersrum Österreich) und der Unterstützung des Bezirks Margareten in Wien umgesetzt wird. Damit wurde unserer Forderung nach einem Regenbogenfamilienzentrum nachgekommen“, so Peter Traschkowitsch, Landes- und Bundesvorsitzender der Sozialdemokratischen LSBTI Organisation (SoHo) und seine StellvertreterInnen Ortrun Gauper und Bakri Hallak, am Donnerstag.****

Nach dem Vorbild von Berlin, wo es bereits seit langer Zeit ein derartiges Zentrum gibt, wird das Wiener Zentrum nun aufgebaut. Mit dem Verein FAmOS hat man einen Garanten für eine tolle Umsetzung und fachliche Betreuung, so Gauper und es ist ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Gleichstellung.

Hallak ergänzt: „In Österreich gibt es immer mehr Kinder, die in gleichgeschlechtlichen Beziehungen leben. Noch vor wenigen Jahren wurden Regenbogenfamilien von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen. Das Zentrum soll ein Ort der Begegnung und des Austausches sein, Aufklärungs-, sowie Unterstützungs-, und Beratungsort sein“.

„Solche Zentren würden die Weltoffenheit, Diversität und Modernität Wiens weiter unterstreichen und viele Unterstützungsmöglichkeiten für Regenbogenfamilien sowie Lesben, Schwule und Transgender mit Kinderwunsch bieten", so Traschkowitsch. „Wir danken Stadträtin Sandra Frauenberger und Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery für das tolle Engagement in dieser Sache.“

„Unsere Regenbogenhauptstadt Wien ist Vorbild, Vorbild für Akzeptanz und Wertschätzung. Vorbild für tolles Engagement von Initiativen und Vereinen. Arbeiten wir weiter so“, betonen Traschkowitsch, Gauper und Hallak abschließend. (Schluss)

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