• 31.05.2016, 08:51:20
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Praktische Hilfsmittel für schwache Augen

Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs lädt am 8. Juni 2016 zur kostenlosen Hilfsmittelausstellung und -beratung

Utl.: Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs
lädt am 8. Juni 2016 zur kostenlosen Hilfsmittelausstellung
und -beratung =

Wien (OTS) - Wenn die Sehkraft schwindet und Brillen nicht mehr
ausreichen, wissen Betroffene oft nicht, an wen sie sich wenden
können. Die Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen
Österreichs unterstützt stark sehbeeinträchtigte Menschen dabei,
ihren Alltag wieder weitgehend selbstständig und unabhängig zu
bewältigen. Am Mittwoch, den 8. Juni 2016 findet anlässlich des
„Tages der Sehbehinderung“ im Beratungszentrum in der Jägerstraße 36,
1200 Wien, von 9.00 bis 17.00 Uhr eine große Hilfsmittelpräsentation
statt. Der Eintritt ist frei.

Praktische Hilfsmittel und hochwertige Sehhilfen

Neben kostenloser Beratung durch Expertinnen und Experten erhalten
Interessierte im Hilfsmittelshop sprechende Uhren, Waagen oder
Blutdruckmessgeräte sowie Markierungspunkte, Großtastentelefone,
Großdruck-Stadtpläne und zahlreiche andere, praktische Produkte.
Präsentiert werden außerdem optische und elektronische Sehhilfen, wie
z. B. Licht-Lupenbrillen mit eingebautem LED-Licht oder mobile
Großflächenlupen und Bildschirmlese- bzw. Vorlesegeräte. Für
Menschen, die an AMD (Altersbedingte Makuladegeneration) erkrankt
sind, werden Spezialgläser angeboten. Sämtliche Hilfsmittel können
ausführlich kostenlos getestet werden.

Low Vision-Beratung

Eine speziell ausgebildete Augenoptikerin steht für Gespräche zur
Verfügung, um vorab zu klären, ob der Einsatz von Sehhilfen und
Hilfsmittel überhaupt sinnvoll ist. Wie die verbliebene Sehkraft
optimal genutzt oder sogar verbessert werden kann, muss durch eine
eingehende Beratung erhoben werden, für die separate Termine
erforderlich sind. Ziel dieser in Österreich leider viel zu selten
angebotenen „Low Vision-Rehabilitation“ ist es, die schwindende
Fähigkeit zu lesen oder Gesichter zu erkennen, zu kompensieren. Die
Lebensqualität der betroffenen Personen wird dadurch ganz erheblich
verbessert.

Altersbedingte Augenerkrankungen

Alljährlich sind in Österreich mehr als 20.000 Menschen von
altersbedingten Augenleiden, die zu schweren Sehbehinderungen führen
können, betroffen. Zu den häufigsten Ursachen für starken Sehverlust
bei über 50-Jährigen zählen AMD und diabetische Retinopathie. Bereits
2008 wiesen laut Sozialministerium 318.000 Personen in Österreich,
also rund 3,9 Prozent der Bevölkerung, eine dauerhafte
Sehbeeinträchtigung auf. Diese Zahl dürfte inzwischen weitaus höher
liegen. Bedingt durch die ständig steigende Lebenserwartung steigt
auch die Zahl von Menschen mit degenerativen Augenerkrankungen.

Kostenlose Mitgliedschaft

Das Beratungsteam der Hilfsgemeinschaft unterstützt Betroffene u. a.
im Umgang mit Behörden, z. B. bei Pflegegeldanträgen, Anträgen für
eine Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspension oder bei der
Erlangung des Behindertenpasses. Weiters wird über Förderungen
informiert, z. B. zur Finanzierung kostspieliger Hilfsmittel sowie
über Gebührenbefreiungen und Ermäßigungen. Die Mitgliedschaft ist für
sehbehinderte und blinde Menschen kostenlos, ebenso wie die meisten
Beratungs- und Serviceleistungen. Mehr Infos dazu gibt es unter
www.hilfsgemeinschaft.at/beratung-service.

Download-Fotolinks (siehe "Download Fotomaterial"):
http://www.ots.at/redirect/hilfsgemeinschaft3

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