• 30.05.2016, 14:48:50
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Trotz Verhaftungswelle und Holocaust-Leugnung: „Antifaschistischer“ Bürgermeister Häupl zu Besuch im Iran

Reise während Ausstellung zur Holocaust-Leugnung, Auspeitschungen, Massenverhaftungen und Hinrichtungsrekord

Utl.: Reise während Ausstellung zur Holocaust-Leugnung,
Auspeitschungen, Massenverhaftungen und Hinrichtungsrekord =

Wien (OTS) - Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) ist trotz der
derzeit in Teheran stattfindenden Veranstaltung zur
Holocaust-Leugnung und der Verfolgung von Gewerkschaftern in den Iran
gereist und mit ranghohen Regimevertretern wie dem Teheraner
Bürgermeister zusammengetroffen. Das iranische Regime droht Israel
und auch Wiens Partnerstadt Tel Aviv regelmäßig mit der Vernichtung.
Iranische Regimemedien berichten über eine Absichtserklärung zur
Kooperation bei öffentlichen Dienstleistungen zwischen Wien und
Teheran. Trotz Irans Terrorfinanzierung und Gefahren der Geldwäsche
soll sich Häupl für vermehrte Bankenkooperation ausgesprochen haben.

Stephan Grigat, der wissenschaftliche Direktor von STOP THE BOMB,
verurteilt Häupls Anbiederung an das iranische Regime: „Teherans
Bürgermeister Mohammad Bagher Ghalibaf wird von
Menschenrechtsaktivisten beschuldigt, als Kommandant der
Revolutionswächter an massiven Menschenrechtsverletzungen und der
Niederschlagung von Studierendenprotesten beteiligt gewesen zu sein.
Der Organisator der staatlich geförderten Ausstellung zur
Holocaust-Leugnung, Massoud Tabatabai, ist stellvertretender Kultur-
und Kunst-Direktor im Teheraner Bürgermeisteramt. Während Häupl in
antifaschistischen Sonntagsreden das ‚Nie Wieder!’ beschwört, will er
offenbar mit den antisemitischen Ajatollahs ins Geschäft kommen. Wir
fordern vom rot-grünen Wien, die Kollaboration mit dem iranischen
Regime sofort einzustellen.“

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