- 30.05.2016, 13:50:01
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Außenamtsgeneralsekretär Linhart: „Die Zentraleuropäische Initiative hat eine wichtige Brückenfunktion zwischen den Regionen Europas“
Treffen regionaler und internationaler Organisationen mit der Zentraleuropäischen Initiative (ZEI) in Wien
Utl.: Treffen regionaler und internationaler Organisationen mit der
Zentraleuropäischen Initiative (ZEI) in Wien =
Wien, 30. Mai 2016 (OTS) - Der Generalsekretär für auswärtige
Angelegenheiten Dr. Michael Linhart eröffnete das jährliche Treffen
regionaler und internationaler Organisationen mit der
Zentraleuropäischen Initiative (ZEI) in Wien. Zuvor trafen sich die
Nationalen Koordinatoren der ZEI-Staaten im Alois Mock-Saal des
Außenministeriums, um über den neuen Aktionsplan 2017-2020, der eine
Prioritätensetzung in den Themenfeldern nachhaltige Wirtschaft,
Weiterentwicklung einer Bildungsgesellschaft und institutionelle
Entwicklung in den Bereichen Migration und Anti-Korruption vorsieht,
zu beraten.
Die ZEI wurde 1989 von Österreich, Italien, dem ehemaligen
Jugoslawien und Ungarn gegründet und besteht heute aus 18
Mitgliedstaaten aus Zentral-, Ost- und Südosteuropa, davon derzeit 10
EU-Mitglieder. Ziel dieser regionalen internationalen Organisation
ist die Unterstützung ihrer Mitglieder bei der europäischen
Integration, unter anderem durch Angleichung an EU Standards und
Umsetzung zahlreicher kleinerer und mittlerer Projekte.
Dem Koordinatorentreffen folgte die Unterzeichnung eines Memorandums
of Understanding zwischen dem Generalsekretär der ZEI, Botschafter
Giovanni Caracciolo di Vietri, und dem Generaldirektor des
International Centre for Migration Policy Development, dem ehemaligen
Vizekanzler und Außenminister Dr. Michael Spindelegger.
Beim anschließenden Treffen regionaler und internationaler
Organisationen mit der ZEI betonte Generalsekretär Linhart eine
wichtige Priorität der österreichischen Außenpolitik, die
Transformation der Staaten des Westbalkans und der östlichen
Nachbarschaft (Belarus, Moldau und Ukraine sind ZEI-Mitglieder) in
eine Region, in der Stabilität und Wohlstand herrschen. Durch eine
stärkere Vernetzung mit anderen, in den ZEI-Mitgliedstaaten tätigen
Organisationen sollen Aktivitäten gebündelt und Synergien geschaffen
werden. Im Zentrum der Diskussion standen die Themenbereiche
Migration, Anti-Korruption, Energie und Konnektivität. An der
Veranstaltung nahmen Vertreter von 18 internationalen und regionalen
Organisationen teil, die ZEI wurde durch die Alternierende
Generalsekretärin Botschafterin Dr. Margot Klestil-Löffler vertreten.
„Wir wollen gerade mit der angestrebten Vernetzung mit anderen
regionalen und internationalen Organisationen der ZEI eine
sichtbarere Gestalt verleihen und gleichzeitig durch die heutige
Veranstaltung auch die Bedeutung Wiens als Sitz internationaler
Organisationen und Ort der Begegnung unterstreichen“, betonte
Linhart.
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