- 30.05.2016, 11:30:09
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AKS wählt neues Team für Schuljahr 2016/17
Bundeskonferenz der Aktion kritischer Schüler_innen unter dem Motto „Passt du ins Bild?“
Utl.: Bundeskonferenz der Aktion kritischer Schüler_innen unter dem
Motto „Passt du ins Bild?“ =
Wien (OTS) - Am Wochenende des 28. und 29. Mai fand die 17.
Bundeskonferenz der Aktion kritischer Schüler_innen (AKS) statt.
Unter dem Leitspruch „Passt du ins Bild?“, welcher der aktuellen
Kampagne der Organisation entnommen ist, tagten über 80 Schüler_innen
im Alten Rathaus in Linz, um über bildungs- und
gesellschaftspolitische Anträge zu diskutieren und ein neues
Bundesteam zu wählen.
Die Delegierten wählten mit großer Mehrheit die Wienerin Jasmin
Chalendi als neue Bundesvorsitzende und Nachfolgerin für Christina
Götschhofer, welche nach zwei Jahren an der Spitze der AKS abtritt.
Als Bundessekretärin wurde Veronika Griesmayr aus Salzburg gewählt.
Das Team wird komplettiert von Laura Untner als
Bundesfrauen*sprecherin, Philipp Schrodt und Paul Pumsenberger.
Im Zentrum der 17. Bundeskonferenz stand neben den Wahlen des neuen
Team außerdem die Diskussion verschiedenster Anträge und
Resolutionen. Der Leitantrag zu Vielfalt und Sexualität im Unterricht
wurde von den Delegierten einstimmig angenommen. „Neue Ansätze,
endlich ein brauchbarer Lehrplan und vor allem mehr Vielfalt und
Sensibilität“, fordert die neue Vorsitzende Jasmin Chalendi und
richtet deutliche Worte an alle Bildungspolitiker_innen: „Der
österreichische Sexualunterricht muss endlich im 21. Jahrhundert
ankommen und Sexualität nicht nur im Biologie-Unterricht behandeln!“
Zudem wurden Anträge zu bildungspolitischen Maßnahmen diskutiert und
abgestimmt, die zeigen, dass die letztjährige Bildungsreform vielen
Schüler_innen nicht weit genug geht. Chalendi dazu: „Um wirklich gute
Bildung für alle Schülerinnen und Schüler sicherzustellen, braucht es
nicht nur eine schwammige Bildungsreform, sondern eine echte
Revolution, bei der neuen, frischen Ideen Platz gegeben und vor allem
endlich auf die Anliegen der Schülerinnen und Schüler eingegangen
wird!“
Um selbst einen konstruktiven Beitrag für bildungspolitische Debatten
zu leisten, stimmten die Delegierten das AKS Schulmanifest ab, in dem
alle Konzepte, früheren Ideen und Forderungen der Aktion kritischer
Schüler_innen gesammelt wurden und werden.
„Mit dem AKS Schulmanifest wollen wir als Organisation von
Schülerinnen und Schülern zeigen, dass wir konkrete, umsetzbare Ideen
haben, wie wir unseren Schulalltag verbessern können. Das
Schulmanifest ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Politik enorm
davon profitieren könnte, würde sie auf uns Schüler_innen eingehen
und uns zuhören“, so Chalendi abschließend.
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