- 25.05.2016, 16:50:03
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Erste Ordinationen an ELGA angebunden
Ärzte wollen die Vorteile von e‐Medikation von Beginn an nutzen

Utl.: Ärzte wollen die Vorteile von e‐Medikation von Beginn an
nutzen =
Wiener Neudorf (OTS) - Mit dem heutigen Start der e‐Medikation findet
eine bedeutsame Ausbaustufe des österreichweiten ELGA‐Rollouts statt.
In Deutschlandsberg, der Einführungsregion für die e‐Medikation,
werden heute die ersten Arztpraxis‐Kunden von Innomed und CGM
Arztsysteme an ELGA angedockt. Viele Ärzte haben den Nutzen des
aktualisierten ELGA‐Systems erkannt und wollen das neue System von
Beginn an mitgestalten.
So wie Dr. Helmut Benjamin Huss, Arzt für Allgemeinmedizin in
Frauental, der zeitgleich mit dem e‐Medikation‐Start in Österreich
seine Innomed‐Praxissoftware aktiv an ELGA anbindet. Bereits 2010
hatte er vorausschauend gestartet, alle relevanten Prozesse und
Abwicklungen in seiner Ordination weitgehend computerunterstützt
abzuwickeln. Von der Administration über die medizinische
Dokumentation bis hin zur Patientenabrechnung steuert und organisiert
Österreichs führende Praxissoftware sämtliche Arbeitsschritte aller
Ordinationsmitarbeiter professionell und automatisiert.
„Im nun umgesetzten Schritt der ELGA e‐Medikation wird es fortan
möglich, unsere Verschreibungen für weitere Behandler zentral
abzulegen und auf Knopfdruck die bereits vorhandenen Verschreibungen
einzusehen. Der unmittelbare Vorteil für den Patienten liegt dabei
auf der Hand: Die klassische Frage „Welche Medikamente nehmen sie
denn…?“ ist ab sofort hinfällig. Die medizinische Sicherheit für
unsere Patienten steigt nachhaltig, da wir sämtliche Medikamente für
die Weiterverschreibung in unserer Praxis auf Interaktion prüfen und
somit schwere Wechselwirkungen sofort entdecken werden“, so Dr. Huss.
Zur Nutzung der e‐Medikation in Ordinationen wird ein
ELGA‐Zusatzmodul benötigt. Die Entwicklung dieser Software wurde von
CompuGroup Medical (CGM) in einem speziellen ELGA‐Connector‐Modul
konzentriert. Die sogenannte "C‐Box“ folgt dabei dem internationalen
IHE‐Standard. Sie beschleunigt den Zugang zur e‐Medikation und führt
die gesetzlich vorgeschriebene Protokollierung durch. CGM stellt der
Ärzteschaft in Deutschlandsberg die benötige Software für den
ELGA‐Einführungszeitraum übrigens kostenfrei zur Verfügung.
„Für unsere Unternehmen ist es enorm wichtig, im Rahmen der
ELGA‐Einführung wertvolle Erfahrungen im unmittelbaren
Anwendungsbereich zu sammeln. Hier verfügen wir über einen
einzigartigen Vorteil: CGM war maßgeblich an der ELGA‐Anbindung der
ersten Krankenhäuser in Österreich beteiligt. Die ersten
ELGA‐Dokumente überhaupt wurden aus unseren klinischen
Softwaresystemen heraus versandt. In der nun so wichtigen
e‐Medikation können wir aus unserer Pionierfunktion heraus erneut als
Vorreiter agieren. Als Marktführer für EDV-Systeme im ambulanten wie
im stationären Bereich lassen wir all unsere Erfahrungen der letzten
Monate in die bestehenden EDV‐Systeme unserer Arztkunden einfließen.
Ziel ist es, den österreichweiten ELGA‐Rollout so durchzuführen, dass
unsere Kunden möglichst wenig Umstellungen auf neue Abläufe haben –
gewohnte Abläufe sollen weitgehend gleich bleiben! Wir werden 2017
mit einer guten, schnellen und komfortablen Lösung sicherstellen,
dass unsere Anwender in gewohnter Qualität mit unserer Softwarelösung
arbeiten können“, verspricht Gerhard Stimac, Geschäftsführer der
österreichischen CGM‐Tochterunternehmen Innomed, CGM Arztsysteme und
HCS die allesamt in die Entwicklung der C‐Box maßgeblich involviert
waren.
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