AK Wien Vollversammlung fordert bessere Verkehrswege für die Donaustadt

Die 6. Donauquerung, die Stadtstraße nach Aspern und mehr Öffis für die Donaustadt müssen rasch kommen

Wien (OTS) - Bis zum Jahr 2025 werden bis zu 200.000 Menschen in der Donaustadt leben. Damit wird auch die Zahl der Menschen, die zur Arbeit pendeln, steigen. Sie brauchen sinnvolle und gute Verkehrsanbindungen sowohl auf der Straße als auch durch öffentliche Verkehrsmittel. Der östliche Teil der Donaustadt ist nur durch zwei ehemalige Landstraßen in Ost-West-Richtung erschlossen - die Breitenleer Straße und die B3 (Groß-Enzersdorfer Straße, Eßlinger Hauptstraße). Diese führen unter anderem durch die Ortskerne der ehemaligen Marchfeldgemeinden Eßling, Aspern und Breitenlee. Bereits jetzt ist das bestehende Straßennetz überlastet. Besonders davon betroffen sind die Ortsteile Breitenlee, Eßling, Aspern und Hirschstetten, die unter dem starken Verkehr leiden.
Die Vollversammlung der AK Wien fordert daher:
+ Die 6. Donauquerung und damit die Schließung des Regionenrings muss so rasch wie möglich realisiert werden.
+ Die Stadtstraße nach Aspern als Nordanbindung des neuen Stadtentwicklungsgebietes muss ebenfalls so schnell wie möglich umgesetzt werden.
+ Jede U-Bahn in die Seestadt! Alle U2-Züge müssen bis zur Seestadt Aspern geführt werden. Derzeit gilt das nur für jeden zweiten.
+ Auch die Bus- und Straßenbahnanbindungen zur U-Bahn und zur Schnellbahn müssen verbessert werden: Dazu muss die Straßenbahnlinie 25 durch die Seestadt zur U2-Station Aspern Nord verlängert werden. + Die S80 könnte mehr Menschen schnell von der Seestadt ins Zentrum und bis nach Hütteldorf bringen: Sie muss als schnelle und kostengünstige Ost-West-Verbindung im 15-Minuten-Takt durch die Stadt kommen. Die geplanten Haltestellen Hausfeldstraße und Flugfeld Nord müssen deshalb rasch gebaut werden.
+ Die alten Stadtkerne von Hirschstetten, Aspern, Essling und Breitenlee leiden durch die starke Verkehrsbelastung. Sie sollen durch die oben genannten Maßnahmen entlastet werden. Dazu braucht es aber begleitende Maßnahmen zur Stärkung der Ortskerne. Der öffentliche Raum dort muss durch Tempo 30 Zonen und Verkehrsberuhigung attraktiver werden.

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