Gehaltsreform des Landes sichert medizinische Spitzenversorgung in Tirol

LH Platter und LR Tilg zur Abstimmung der KlinikärztInnen

Innsbruck (OTS) - Eine überwältigende Mehrheit der rund 900 landesbediensteten ÄrztInnen der Tirol Kliniken stimmten in der heute, Mittwoch, zu Ende gegangenen Befragung der von der Landesregierung vorgeschlagenen Gehaltsreform zu.

LH Günther Platter: „Die MedizinerInnen der Landeskrankenhäuser in Innsbruck, Hall, Hochzirl und Natters haben damit grünes Licht für ein zeitgemäßes wie attraktives Gehaltssystem gegeben, das mit 1.Jänner 2017 in Kraft tritt. Faire und konkurrenzfähige Gehälter sind notwendig. Dafür stellt das Land ab 2017 zusätzlich 16,6 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Außerdem fallen weitere 7,1 Millionen Euro jährlich an, um die Vorrückung durch die Neufestlegung des Vorrückungsstichtages für ÄrztInnen, aber auch PflegerInnen zu finanzieren. Von diesem Paket profitiert insbesondere die Tiroler Bevölkerung: Weiterhin ist eine durch motivierte ÄrztInnen gewährleistete medizinische Spitzenversorgung möglich. Ich bedanke mich bei den ÄrztInnen der Tirol Kliniken für ihre Zustimmung und den ÄrztevertreterInnen, die mit konstruktiven Verhandlungen diese so positive Lösung vorbereiteten. 79,4 Prozent stimmten mit Ja, das ist ein sehr eindeutiges Votum für den Standort Tirol!“

Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg: „Die Landesregierung ist sich der hohen Arbeitsbelastung der ÄrztInnen bewusst. Diese Lösung bedeutet höhere Einstiegsbezüge für JungärztInnen. Verbesserungen ergeben sich auch für die im alten Gehaltssystem verbleibenden MitarbeiterInnen. Dazu kommen optimierte Arbeitsbedingungen. Mit dieser Gehaltsreform verbinden wir nicht nur höhere Bezüge für die ausgezeichneten MitarbeiterInnen der Tirol Kliniken, sondern auch große Wertschätzung für die Menschen, die hier arbeiten. Wir dürfen davon ausgehen, dass auch die Ärzteschaft in den Bezirkskrankenhäusern und am Krankenhaus Zams sich dem Votum der Ärzteschaft der Tirol Kliniken anschließen und den grundsätzlichen Gehaltsanpassungen zustimmen wird. Das Land Tirol und die Gemeindeverbände stellen insgesamt für diese Gehaltsanpassungen im ärztlichen Bereich rund 26 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung.“

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