- 25.05.2016, 13:55:53
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Gehaltsreform des Landes sichert medizinische Spitzenversorgung in Tirol
LH Platter und LR Tilg zur Abstimmung der KlinikärztInnen
Utl.: LH Platter und LR Tilg zur Abstimmung der KlinikärztInnen =
Innsbruck (OTS) - Eine überwältigende Mehrheit der rund 900
landesbediensteten ÄrztInnen der Tirol Kliniken stimmten in der
heute, Mittwoch, zu Ende gegangenen Befragung der von der
Landesregierung vorgeschlagenen Gehaltsreform zu.
LH Günther Platter: „Die MedizinerInnen der Landeskrankenhäuser in
Innsbruck, Hall, Hochzirl und Natters haben damit grünes Licht für
ein zeitgemäßes wie attraktives Gehaltssystem gegeben, das mit
1.Jänner 2017 in Kraft tritt. Faire und konkurrenzfähige Gehälter
sind notwendig. Dafür stellt das Land ab 2017 zusätzlich 16,6
Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung. Außerdem fallen weitere 7,1
Millionen Euro jährlich an, um die Vorrückung durch die Neufestlegung
des Vorrückungsstichtages für ÄrztInnen, aber auch PflegerInnen zu
finanzieren. Von diesem Paket profitiert insbesondere die Tiroler
Bevölkerung: Weiterhin ist eine durch motivierte ÄrztInnen
gewährleistete medizinische Spitzenversorgung möglich. Ich bedanke
mich bei den ÄrztInnen der Tirol Kliniken für ihre Zustimmung und den
ÄrztevertreterInnen, die mit konstruktiven Verhandlungen diese so
positive Lösung vorbereiteten. 79,4 Prozent stimmten mit Ja, das ist
ein sehr eindeutiges Votum für den Standort Tirol!“
Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg: „Die Landesregierung ist sich der
hohen Arbeitsbelastung der ÄrztInnen bewusst. Diese Lösung bedeutet
höhere Einstiegsbezüge für JungärztInnen. Verbesserungen ergeben sich
auch für die im alten Gehaltssystem verbleibenden MitarbeiterInnen.
Dazu kommen optimierte Arbeitsbedingungen. Mit dieser Gehaltsreform
verbinden wir nicht nur höhere Bezüge für die ausgezeichneten
MitarbeiterInnen der Tirol Kliniken, sondern auch große Wertschätzung
für die Menschen, die hier arbeiten. Wir dürfen davon ausgehen, dass
auch die Ärzteschaft in den Bezirkskrankenhäusern und am Krankenhaus
Zams sich dem Votum der Ärzteschaft der Tirol Kliniken anschließen
und den grundsätzlichen Gehaltsanpassungen zustimmen wird. Das Land
Tirol und die Gemeindeverbände stellen insgesamt für diese
Gehaltsanpassungen im ärztlichen Bereich rund 26 Millionen Euro pro
Jahr zur Verfügung.“
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