• 25.05.2016, 11:47:16
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FPÖ-Guggenbichler/Köckeis: Chaotische Parkpickerl-Info erzürnt Währings Bürger!

Großes Bürgerinteresse an der gestrigen „Parkpickerl-Veranstaltung“ am Schafberg.

Utl.: Großes Bürgerinteresse an der gestrigen
„Parkpickerl-Veranstaltung“ am Schafberg. =

Wien (OTS) - Die propagierte Jubel-Info und Verkaufsveranstaltung von
Neo-Bezirksvorsteherin Silvia Nossek betreffend der Einführung des
elektronischen „Parkpickerls“ ab September dieses Jahres begann wie
erwartet chaotisch und verlief nicht nach den Vorstellungen der
interessierten Bürger.

Statt am Podium Bürgerfragen zum Thema „Parkpickerl“ zu beantworten,
verwies Nossek auf diverse Informationstische von
Magistratsabteilungen (MA 46, MA 65) und Bezirksämtern, wo sich die
Anrainer selbst informieren sollten.
Aufgrund des großen Andranges betroffener Bezirksbürger, die Fragen
von der designierten Bezirksvorsteherin beantwortet wissen wollten,
kam es im Saal zu Unmutsäußerungen. „Die Bürger kamen sich vorgeführt
vor“, so der Währinger FP-Klubobmann Georg Köckeis.

Bürger forderten mehr direkte Demokratie in Form von
Bürgerbefragungen. Tenor: „Vorher Befragung, dann Einführung!“
FP-Bezirksparteiobmann LAbg. Udo Guggenbichler ergänzt: „Allerdings
ignoriert Nossek den Bürgerwillen ohnehin – zwei Befragungen haben
den Parkpickerl-Plänen bereits eine klare Abfuhr erteilt“.

Angeregt wurde die Einführung eines gemeinsamen flächendeckenden
„Parkpickerls“ im 17. und 18. Bezirk, sowie eine großzügigere
Auslegung der Überlappungszonen unter Mitspracherecht der
Betroffenen.
Grundtenor vieler Wutbürger: Es sei unverständlich, warum sie für
eine Parkraumbewirtschaftung abgezockt werden, damit Fremde nicht im
Bezirk parken - dies müsste eigentlich genau umgekehrt sein!

Die finanzielle Belastung nur für das Bezirksbudgets für die
„Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung im 18. Bezirk“ für
Aufstellung von Verkehrszeichen, Bodenmarkierungen, Markierungen von
Überlappungszonen etc. beträgt rund 350.000 Euro, nachzulesen im
öffentlichen Protokoll der letzten Bezirksvertretungssitzung unter
www.wien.gv.at. Eine enorme Steuerbelastung gegen den Mehrheitswillen
der Währinger Bevölkerung! Guggenbichler fordert Nossek hiermit auf,
einmal darzulegen, wann der Break-Even erreicht werde – sprich: wann
die Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung die vorher getätigten
Investitionen überhaupt einspielen werden: „Der Verdacht, dass es
hier nicht nur um Abzocke, sondern vor allem auch um eine Schikane
gegenüber mobilen Anrainern durch die Grünen Autofahrer-Hasser geht,
verdichtet sich immer mehr“

Das Kalkül der Grünen Bezirksvorsteherin ist offenbar, trotz
Negierung von zwei Bürgerbefragungen im Bezirk, auch weiterhin
Bürgervoten zu ignorieren und mit tendenziösen
„Pro-Pickerl“-Informationsveranstaltungen das „Abzock-Parkpickerl“
schön zu reden. „Eine durchschaubare und unglaubwürdige Strategie“,
konstatiert Köckeis.

Ein „Schmankerl“ der besonderen Art erbost zusätzlich: Wer unterm
Jahr ein Auto kauft, muss groteske Zusatzkosten akzeptieren. Die
rote/grüne Stadtverwaltung verlangt für einen Austausch des
„Parkpickerls“ eine saftige Gebühr in Höhe von 50 Euro!

Die FPÖ wird sich weiterhin vehement für ein flächendeckendes
Gratis-Pickerl für Hauptwohnsitz-gemeldete Bürger in ganz Wien
einsetzen, begleitend mit vermehrten Bau geförderter
Wohnsammelgaragen und großzügigen Ausbau der „Park & Ride“ Plätze am
Wiener Stadtrand, so der freiheitliche Bezirksobmann Guggenbichler
abschließend.

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