Das „Wagerl“ im Technischen Museum Wien

Der Ford A des Komponisten Alban Berg

Wien (OTS) - Bei der Eröffnung der neuen Schau „Wagerl, Auterl, liebster Freund“ am 24. Mai 2016 konnte die Direktorin Dr. Gabriele Zuna-Kratky gemeinsam mit den Präsidenten der Alban Berg Stiftung, Dr. Maximilian Eiselsberg und Dr. Peter Wolf, rund 250 Gäste aus Technik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur begrüßen.

Der Initiative der Alban Berg Stiftung ist es zu verdanken, dass der exklusive Ford A des Komponisten und Autoliebhabers Alban Berg eine öffentlichkeitswirksame Heimat im Technischen Museum Wien gefunden hat.

Zu Ehren des Komponisten kam das Auftragswerk der Alban Berg Stiftung, die „Oldtimersuite“ von Lukas Haselböck, zur Welturaufführung. Das neu gegründete Alban Berg Ensemble Wien erfreute die Konzertgäste zusätzlich noch mit Werken von Alban Berg:
„Hier ist Friede” aus den Altenberg-Liedern op.4, Bearbeitung für Klarinette, Klavier und Streichquartett, und dem Oktett, F-Dur D 803 von Franz Schubert.

Auch kulinarisch wurden die Gäste verwöhnt - mit einer eigens kreierten „Ford A“-Torte.

Groß war die Überraschung für die Festgäste, als sie die neue „Garage“ des Ford A sahen: einen überdimensionalen Geigenkasten. Dieser ist mit Medienstationen ausgestattet, die Informationen zum Komponisten, seinem Werk und seiner Leidenschaft für das Autofahren bieten.

Alban Berg (1885–1935) erwarb im Sommer 1930 aus den Tantiemen seiner erfolgreichen Oper „Wozzeck” einen Ford A und ließ an beiden Türen die Initialen „AHB” (Alban und Helene Berg) anbringen. Bergs Auto ist ein seltenes, blau-schwarzes Cabriolet mit ausklappbaren Notsitzen des Modelljahres 1930. Das original erhaltene Auto stand seit dem Tod von Alban Berg in seinem Waldhaus in Auen (Kärnten). Der „blaue Vogel” – wie Berg es liebevoll nannte – befindet sich in einem weitgehend authentischen und fahrtauglichen Zustand und wird unmittelbar vor der Musikinstrumenten-Sammlung des Technischen Museums Wien ausgestellt.

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