• 25.05.2016, 10:39:11
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Das „Wagerl“ im Technischen Museum Wien

Der Ford A des Komponisten Alban Berg

http://www.apa-fotoservice.at/galerie/7811 Im Bild
v.l.n.r. Dr. Maximilian Eiselsberg, Präsident Alban Berg Stiftung
und Dr. Gabriele Zuna-Kratky, Direktorin Technisches Museum Wien

Utl.: Der Ford A des Komponisten Alban Berg =

Wien (OTS) - Bei der Eröffnung der neuen Schau „Wagerl, Auterl,
liebster Freund“ am 24. Mai 2016 konnte die Direktorin Dr. Gabriele
Zuna-Kratky gemeinsam mit den Präsidenten der Alban Berg Stiftung,
Dr. Maximilian Eiselsberg und Dr. Peter Wolf, rund 250 Gäste aus
Technik, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur begrüßen.

Der Initiative der Alban Berg Stiftung ist es zu verdanken, dass der
exklusive Ford A des Komponisten und Autoliebhabers Alban Berg eine
öffentlichkeitswirksame Heimat im Technischen Museum Wien gefunden
hat.

Zu Ehren des Komponisten kam das Auftragswerk der Alban Berg
Stiftung, die „Oldtimersuite“ von Lukas Haselböck, zur
Welturaufführung. Das neu gegründete Alban Berg Ensemble Wien
erfreute die Konzertgäste zusätzlich noch mit Werken von Alban Berg:
„Hier ist Friede” aus den Altenberg-Liedern op.4, Bearbeitung für
Klarinette, Klavier und Streichquartett, und dem Oktett, F-Dur D 803
von Franz Schubert.

Auch kulinarisch wurden die Gäste verwöhnt - mit einer eigens
kreierten „Ford A“-Torte.

Groß war die Überraschung für die Festgäste, als sie die neue
„Garage“ des Ford A sahen: einen überdimensionalen Geigenkasten.
Dieser ist mit Medienstationen ausgestattet, die Informationen zum
Komponisten, seinem Werk und seiner Leidenschaft für das Autofahren
bieten.

Alban Berg (1885–1935) erwarb im Sommer 1930 aus den Tantiemen seiner
erfolgreichen Oper „Wozzeck” einen Ford A und ließ an beiden Türen
die Initialen „AHB” (Alban und Helene Berg) anbringen. Bergs Auto ist
ein seltenes, blau-schwarzes Cabriolet mit ausklappbaren Notsitzen
des Modelljahres 1930. Das original erhaltene Auto stand seit dem Tod
von Alban Berg in seinem Waldhaus in Auen (Kärnten). Der „blaue
Vogel” – wie Berg es liebevoll nannte – befindet sich in einem
weitgehend authentischen und fahrtauglichen Zustand und wird
unmittelbar vor der Musikinstrumenten-Sammlung des Technischen
Museums Wien ausgestellt.

Weitere Bilder unter:
http://www.apa-fotoservice.at/galerie/7811

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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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