Studien: Freier Wille oder psycho-neuronaler Zwang?

Wien (OTS) - Diese langjährige Kontroverse der Hirnforschung ist (vorerst) geklärt:

1. Keine Willensfreiheit hinsichtlich der Impuls-Initiative: der Antrieb für alle unsere Aktivitäten ist unbewusst (subkortikal).

2. Freier Wille durch Denk- und Verhaltens-Regulierung: bewusst-willentliches Denken (präfrontalkortikal) kann gegen die unbewussten Prozesse ein Veto einlegen, diese overrulen und korrigieren.

Diese Erkenntnisse der modernen Hirnforschung ergeben entscheidende Perspektiven für Psychotherapie, Selbstmanagement, Erziehung, Schule, Beruf, Wirtschaft sowie für Politik, Gesetzgebung, Resozialisierung.

Unachtsamkeit, Passivität, Stress oder Uneinsichtigkeit lassen unsere subkortikalen Prozesse nahezu ungebremst zur Wirkung kommen. Die Folge: wir sind alten, negativen Programmen (unmäßige Begierden, Neurosen) ausgeliefert. Die Auswirkungen: Unfreiheit, Über-, Fehl-reaktionen, Stress, Hineinsteigern, Unsicherheit, Ängste, Leistungs-störungen, Aggressivität, Gewalttätigkeit, Korruption, Kriminalität.

Mit SR-Kompetenz (Selbst-Reflexion,-Rekognition,-Regulierung) können negative kognitive, emotionale, körperliche Reaktionen und negative Verhaltensweisen neutralisiert sowie erwünschte und gewollte Gedanken, Gefühle, Körperzustände und Handlungen generiert werden.

Näheres: Inst.f.Psychoneuronalogie, www.psychoneuronalogie.com

Vortrag: Freier Wille oder psychoneuronaler Zwang?

Datum: 9.6.2016, 18:00 - 19:30 Uhr

Ort:
Institut für Psychoneuronalogie
Johann-Strauß-Gasse 28, 1040 Wien

Url: www.psychoneuronalogie.com

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Karl Kriechbaum, office@kriechbaum.eu, +43 1 5051778

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