- 25.05.2016, 09:02:03
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Infowoche rund um die Themen „neues Erbrecht“ und „Vererben für den guten Zweck“ startet am 30.5.
70 gemeinnützige Organisationen informieren ab Montag über Vererben für den guten Zweck im Rahmen der Initiative „Vergissmeinnicht.at“.
Utl.: 70 gemeinnützige Organisationen informieren ab Montag über
Vererben für den guten Zweck im Rahmen der Initiative
„Vergissmeinnicht.at“. =
Wien (OTS) - Mit 1.1.2017 tritt die erste große Erbrechtsreform seit
200 Jahren in Österreich in Kraft. Welche Folgen diese Novelle hat
und wie man in seinem letzten Willen auch eine gemeinnützige
Organisation bedenken kann, thematisiert ab Montag
„Vergissmeinnicht.at – die Initiative für das gute Testament“ im
Rahmen einer Informationswoche. Bei Veranstaltungen der teilnehmenden
Organisationen erhalten Interessierte rechtliche Informationen durch
Experten – dank der Partnerschaft mit der Österreichischen
Notariatskammer in einer neutralen und umfassenden Form. Besucher
können gemeinnützige Organisationen und ihre Vertreter kennenlernen.
Der Eintritt ist frei.
„Bei der Gestaltung eines Testaments entstehen viele Fragen. Durch
die mit 1.1.2017 in Kraft tretenden Änderungen im Erbrecht steigt der
Informationsbedarf zu diesem Thema weiter.“ erklärt Günther
Lutschinger, Geschäftsführer des Fundraising Verbands Austria.
„Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament“ lädt
daher ab Montag 30.5. bis Freitag 3.6. mit den teilnehmenden
Organisationen zu einer Vielzahl an Informationsveranstaltungen in
insgesamt sechs Bundesländern ein. Im Zentrum der Veranstaltungen
stehen jeweils das gemeinnützige Testament sowie die rechtliche
Beratung über die komplexen Fragen des Erbrechts durch
RechtsexpertInnen. „Immer mehr Menschen wollen selbst bestimmen, was
mit ihrem Vermögen nach ihrem Ableben passiert. Wir möchten jenen,
die dabei gemeinnützige Zwecke mit einer Testamentsspende
unterstützen möchten, neutrale Informationen und die Möglichkeit zum
Austausch bieten.“, Lutschinger weiter.
Themenabende am 30.5. und 2.6.: „Erbrecht, Testament und
Patientenverfügung“
Wie man sich im Dschungel des Erbrechts zu Recht findet und wie man
mit seinem Testament Gutes tun kann, ist auch der Schwerpunkt von
zwei Themenabenden in Wien am 30. Mai im Sommerrefektorium der
Salvatorianer und am 2. Juni im Oratorium der Österreichischen
Nationalbibliothek. Notar Dr. Christoph Beer sowie die
Notarsubstitutinnen Mag. Anna-Theresa Schmidinger und Mag. Nicole
Malleg geben Einblicke in das Erbrecht. Besucher können zahlreiche
Organisationen und deren Vertreter persönlich kennenzulernen. Als
Rahmenprogramm wird eine Führung durch die aktuelle Ausstellung
„Kaiser Franz-Joseph – der ewige Kaiser“ und ein Orgelkonzert in der
Michaelerkirche geboten.
Alle Veranstaltungsinfos finden Sie auf www.vergissmeinnicht.at. Eine
Informationsbroschüre zum neuen Erbrecht und rund um das Vererben für
den guten Zweck kann kostenlos unter 01/2765298-16 oder per Email an
[email protected] bestellt werden.
Gemeinnütziges Vererben in Österreich
Erbschaften sind ein wichtiger Faktor im Spendenaufkommen
Österreichs. Jährlich werden auf diese Weise rund 55 Mio. Euro
gespendet. Zum Vergleich: Das gesamte Spendenaufkommen betrug zuletzt
600 Mio. Euro. Die Beweggründe der Testamentsspender sind dabei
unterschiedlich. Oft ist es der Wunsch, das eigene soziale Engagement
über das Leben hinaus fortzuführen und etwas Bleibendes für künftige
Generationen zu hinterlassen. Viele Menschen wählen diese Art des
Vererbens aber auch, weil sie keine Angehörigen oder andere Erben
haben. 14% (oder 650.000 ÖsterreicherInnen) über 40 Jahren können
sich vorstellen, ihr Vermögen an eine gemeinnützige Organisation zu
vererben. 2012 waren dies nur 8%. Gibt es keine Erben, fällt das
Vermögen dem Fiskus zu – wie es jedes Jahr in 200 bis 300 Fällen mit
mehreren Millionen Euro an Vermögenswerten geschieht.
Über „Vergissmeinnicht.at“
Vergissmeinnicht.at – Die Initiative für das gute Testament vereint
derzeit 70 österreichische gemeinnützige Organisationen wie das
Österreichische Rote Kreuz, Menschen für Menschen, das
Naturhistorische Museum oder KIRCHE IN NOT, die gemeinsam auf das
Thema „Vermachen für den gemeinnützigen Zweck“ aufmerksam machen.
Zusammen mit dem Träger der Initiative, dem Fundraising Verband
Österreich, wollen sie die österreichische Bevölkerung über die
Möglichkeit informieren, im Testament neben Angehörigen auch eine
gemeinnützige Organisation zu berücksichtigen.
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