- 25.05.2016, 08:52:29
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Innovation und Forschung: Pharmig begrüßt Schwerpunkt der neuen Regierungsspitze
Wien (OTS) - Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig,
begrüßt die heute von Bundeskanzler Kern und Vizekanzler Mitterlehner
präsentierten Schwerpunkte der Regierung. Dabei sieht Huber vor allem
den Fokus auf Innovation und Forschung als wichtige Maßnahme
zugunsten des Standortes Österreich: „Der Forschungsstandort
Österreich muss gestärkt werden und an Attraktivität gewinnen, um
europaweit und international konkurrenzfähig zu bleiben. Die
pharmazeutische Industrie trägt hierfür mit Forschungsaufträgen
maßgeblich zur Wertschöpfung bei. Um dies jedoch weiter
voranzutreiben, ist Konsens bezüglich der Bedeutung und Notwendigkeit
von Forschung auf vielen Ebenen erforderlich – daher befürworten wir
die von Bundeskanzler Kern und Vizekanzler Mitterlehner gesetzten
Prioritäten voll und ganz.“
Die Pharmig setzt sich seit Jahren verstärkt ein, die Bedeutung und
den Nutzen von Forschung und Entwicklung, und speziell von klinischer
Forschung, auch hierzulande bewusst zu machen. „Klinische Forschung
ist nicht nur ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, sondern auch
essenziell, um medizinischen Fortschritt voranzutreiben“, so Huber.
Die Arzneimittelentwicklung ist mit hohen Risiken verbunden. Umso
wichtiger ist es daher, mit entsprechend günstigen Rahmenbedingungen
und einer guten Infrastruktur für ein attraktives Umfeld zu sorgen,
um Projekte auch in Österreich umzusetzen. „Dabei könnten
Universitäten ebenso profitieren wie natürlich auch die Patienten,
die im Zuge klinischer Prüfungen frühen Zugang zu innovativen
Therapien erhalten“, sagt Huber.
Ebenso wie Bundeskanzler Kern sieht auch die Pharmig Kooperationen
als Grundlage für Fortschritt und Erfolg. „Gerade im Gesundheitswesen
können wir zahlreiche Beispiele aufzeigen, die durch Zusammenarbeit
viel bewegt haben“, ist Huber überzeugt. „Erst Anfang des Jahres hat
die Pharmawirtschaft mit dem neuen Rahmen-Pharmavertrag erneut
Solidarität für die Krankenkassen gezeigt. Gemeinsam leben wir vor,
wie leistungsfähig zwei Partner im Gesundheitswesen sein können.“
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