• 24.05.2016, 11:00:02
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Bundesforste: Sehr gutes Ergebnis trotz hoher Schäden und herausforderndem Holzmarkt

Extreme Wetterlagen setzen Wald zu – 88 % mehr Schadholz – Betriebsleistung stabil bei 230,2 Mio. Euro – EGT hoch mit 24,5 Mio. Euro

http://www.apa-fotoservice.at/galerie/7784 Im Bild
v.l.n.r.: Dr. Rudolf Freidhager, Vorstandssprecher, Vorstand für
Forstwirtschaft und Naturschutz und Mag. Georg Schöppl, Vorstand für
Finanzen und Immobilien.

Utl.: Extreme Wetterlagen setzen Wald zu – 88 % mehr Schadholz –
Betriebsleistung stabil bei 230,2 Mio. Euro – EGT hoch mit
24,5 Mio. Euro =

Wien/Purkersdorf (OTS) - Die Natur gibt den Takt vor: Hitzewellen,
Windwürfe und Schneebruch ließen den Schadholzanteil in den Wäldern
der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) im vergangenen Jahr auf 66 %
deutlich ansteigen. Dennoch hielt die Betriebsleistung stabil bei
230,2 Mio. Euro. Auch das Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit (EGT) kam mit 24,5 Mio. Euro und der operative
Gewinn (EBIT) mit 24,8 Mio. Euro auf hohem Niveau zu liegen, obwohl
sich Naturereignisse auf die Marktsituation mit sinkenden Preisen
nachteilig auswirkten. Das nachhaltige Holzernteziel von 1,5 Mio.
Erntefestmetern (Efm) konnte zum fünften Mal in Folge punktgenau
eingehalten werden. Die Schäden in Folge der Wetterextreme waren mit
sieben Mio. Euro zu beziffern, mehr als drei Mio. Euro flossen allein
in die Bekämpfung des Borkenkäfers. 2015 zeichnete sich durch
Rekordinvestitionen von fast 25 Mio. Euro in erneuerbare Energie,
Fischerei, Immobilien und Infrastruktur aus. Größtes langfristiges
Investitionsprojekt ist mit 49 Mio. Euro bis 2017 der Windpark Pretul
in der Steiermark. Die Stromproduktion aus Kleinwasserkraft und
Biomasse konnte um 33 % auf 210 Gigawattstunden (GWh) gesteigert
werden. Weiter ausgebaut wurden die Fischkulturen im Salzkammergut.
Auch die Geschäftsbereiche Immobilien und Dienstleistungen konnten
ihren Wachstumskurs fortsetzen. Mit 29,9 Mio. Euro liefern die
Bundesforste erneut einen wichtigen Beitrag zum Bundesbudget, in das
seit Neugründung 1997 in Summe mehr als 452,2 Mio. Euro eingezahlt
wurden.

„Die Natur gibt uns die Rahmenbedingungen vor und unsere
Herausforderung ist es, jedes Jahr das Beste daraus zu machen“,
bringt es Rudolf Freidhager, Vorstand der Österreichischen
Bundesforste, auf den Punkt. „Im Vorjahr setzten Wetterextreme und
zahlreiche kleinflächige Schadereignisse dem Wald stark zu. Trotzdem
konnten wir erneut ein gutes Ergebnis erzielen“, bilanziert
Freidhager das abgelaufene Geschäftsjahr. „Die Natur hat es uns nicht
leicht gemacht. 2015 ist um 88 % mehr Schadholz angefallen als im
Vorjahr. Dennoch haben wir nicht mehr geerntet als nachwächst und das
nachhaltige Holzernteziel von 1,5 Millionen Erntefestmetern zum
wiederholten Male eingehalten“, unterstreicht der Vorstand die
nachhaltige Bewirtschaftung. Das Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit (EGT) der ÖBf-Gruppe kam mit 24,5 Mio. Euro erneut
auf hohem Niveau zu liegen ebenso wie das EBIT mit 24,8 Mio. Euro.
Die Betriebsleistung der ÖBf-Gruppe hält stabil bei 230,2 Mio. Euro
(2014: 234,6 Mio.), der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
liegt bei 24,5 Mio. Euro.

7 Mio. Euro Schäden durch Schneebruch, Eisanhang und Windwürfe

Schneebruch, Eisanhang und Windwürfe waren die Hauptursachen für
einen massiven Anstieg der Schadholzmenge im letzten Jahr.
„Großflächige Schadereignisse blieben aus, jedoch gab es zahlreiche
kleinräumige Schadensfälle“, erläutert Rudolf Freidhager. „Der
Schadholzanteil ist von 35 % auf 66 % deutlich angestiegen. Mehr als
eine Million der insgesamt 1,5 Millionen Erntefestmeter war
Schadholz. Die in Summe entstandenen Schäden beliefen sich auf rund
sieben Millionen Euro.“ Rund 450.000 Efm gingen auf Schneebruch und
Eisanhang zurück, knapp 400.000 Efm auf das Sturmtief „Niklas“ und
etwa 150.000 Efm waren Käferholz, das allein im letzten Jahr ums
Doppelte angestiegen ist. Betroffen waren vor allem die Regionen
Waldviertel, Pinzgau und Pongau. Das Schadholz wurde im Rahmen der
laufenden Holzernte abgearbeitet und in der Jahresmenge
berücksichtigt.

Rekordinvestition von fast 25 Mio. Euro

„Trotz Schäden und einem etwas schwächeren Holzmarkt als im Jahr
davor haben die Bundesforste auch 2015 viel investiert“,
unterstreicht Georg Schöppl, Vorstand für Finanzen und Immobilien.
„In Summe flossen fast 25 Millionen Euro in den Ausbau der
Erneuerbaren Energie, Fischerei, Immobilien und Forstinfrastruktur.
Damit lagen die Investitionen doppelt so hoch wie im Vorjahr.“
Investitionsschwerpunkt stellten der Bau zweier neuer
Kleinwasserkraftwerke und eines Windparks dar und die Errichtung
neuer Fischkulturanlagen im Salzkammergut samt Modernisierung der
Fischverarbeitung. Weiters wurde in die Renovierung historischer
Immobilien investiert wie die Restaurierung der Stallungen in Schloss
Lamberg sowie in Instandhaltung und Ausbau der Forststraßen. 2014
lagen die Investitionen bei 13,8 Mio. Euro.

30 Mio. Euro für die Republik

Mit ihrem Ergebnis leisten die Bundesforste wieder einen
wesentlichen Beitrag zum Bundesbudget. „Fast 30 Millionen Euro gehen
heuer wieder an den Staatshaushalt“, bestätigt Georg Schöppl. Die
Dividende für 2015 beträgt 21 Mio. Euro (2014: 20 Mio.), das
Fruchtgenussentgelt 8,9 Mio. Euro (2014: 12 Mio.). „Die Bundesforste
sind ein ,Evergreen‘“, so der Finanzvorstand. „Seit seiner
Neugründung schreibt das Unternehmen jedes Jahr Gewinne und lieferte
in Summe 452,2 Millionen Euro an den Bund ab.“ Im langjährigen
Schnitt weist das Unternehmen eine Umsatzrendite von 10,5 % auf, 2015
lag sie leicht darüber bei 11,8 %. „Für die Republik Österreich sind
die Bundesforste damit ein verlässlicher und nachhaltig profitabler
Partner“, so Georg Schöppl.

Schadholz führt zu leichtem Rückgang im Bereich Forst/Holz

Mit einer Betriebsleistung von 133,4 Mio. Euro wurden knapp 60 %
des Gesamtumsatzes aus dem Bereich Forst/Holz erzielt (Holzproduktion
und Holzhandel). Die Betriebsleistung kam leicht unter dem Vorjahr zu
liegen (2014: 142,6 Mio.), was im Wesentlichen auf den erhöhten
Schadholzanteil, leicht gestiegene Holzerntekosten und einen
gesunkenen Holzpreis zurückzuführen ist. Aufgrund zahlreicher
kleinflächiger Schadholzaufarbeit-ungen in teils schwierigem Gelände
stiegen die Holzerntekosten auf 26,70 Euro/ Festmeter (2014: 25,40
Euro/fm). „Trotz aller Herausforderungen haben wir die Erntekosten
gut im Griff und forcieren die Kosten- und Prozessoptimierung weiter.
Ziel bleibt es, die Effizienz dauerhaft zu steigern“, betont Rudolf
Freidhager. Der Holzpreis zeigt sich wie schon in den Vorjahren
volatil und sank von durchschnittlich 79,40 Euro pro Festmeter im
Jahr 2014 auf 74,20 Euro pro Festmeter im Jahr 2015. Die Nachfrage
nach Holz aus allen Sortimenten – Rundholz, Industrieholz und
Biomasse – blieb trotz Schadholz bedingter Schwankungen
zufriedenstellend. Zur Zwischenlagerung Schadholz bedingter
Mehrmengen wurden österreichweit sechs Nasslager eingerichtet.
Werthölzer und Spezialsortimente wie Zirbe und Lärche wurden
verstärkt über die Auktionsplattform www.holzauktionen.at angeboten.

Mehr als 11 Mio. Euro für Waldpflege und Käferbekämpfung

Bedingt durch die Wetterextreme blieben die Aufwendungen für den
Waldschutz auch 2015 auf einem hohen Niveau. „Die Kosten für
verstärkte Waldpflege, Aufforstung und Borkenkäferbekämpfung betrugen
11,3 Millionen Euro“, beziffert Rudolf Freidhager den Gesamtaufwand.
„2015 wurden erneut 3,1 Millionen Jungbäume gesetzt – seit 1997 in
Summe rund 53 Millionen. Das sind mehr als sechs Bäume pro
Österreicherin und Österreicher“, so Rudolf Freidhager. „Dabei achten
wir auf Artenvielfalt, setzen Standort gerechte Baumarten und sorgen
für eine gute Durchmischung. Neben der Fichte, der Hauptbaumart
Österreichs, wird die Lärche als Gebirgsbaumart immer wichtiger.
Durch ihr spezielles Wurzelsystem hält sie Wetterextremen und
Windwürfen besser stand als die Fichte. Mehr als ein Drittel aller
gepflanzten Bäume waren 2015 bereits Lärchen“, erklärt der Vorstand.
Mit knapp 60 % bleibt die Fichte jedoch weiterhin die am häufigsten
gepflanzte Baumart neben regional typischen Gehölzen wie Tanne,
Schwarzkiefer, Zirbe oder auch Douglasie. „Wir wollen“, so
Freidhager, „die Wachstumsbedingungen für Jungbäume verbessern und
den natürlichen Nachwuchs erhöhen. Denn die jährlichen Aufforstungen
samt Jungwaldpflege und Schutz vor Wild und Weidevieh kosten jedes
Jahr zwischen sieben und acht Millionen Euro. Hier liegt
Einsparungspotenzial.“ Im Jahr 2015 flossen allein in Aufforstungen 3
Mio. Euro (2014: 3,2 Mio.), die Käferbekämpfung schlug
witterungsbedingt mit 3,1 Mio. Euro zu Buche – um 35 % mehr als im
Vorjahr (2014: 2,3 Mio.).

Nicht-forstliche Bereiche sichern langfristig Ertragskraft und
Wachstum

Neben dem Kernbereich Forst/Holz tragen die nicht-forstlichen
Bereiche Jagd/Fischerei, Immobilien, Dienstleistungen und Erneuerbare
Energie wesentlich zum langfristigen Wachstum des Unternehmens bei.
„Im Vorjahr kamen mit knapp 98 Millionen Euro bereits rund 40 % der
Betriebsleistung aus den nicht-forstlichen Bereichen“, fasst Georg
Schöppl zusammen. „Die Dynamik dieser neuen Geschäftsfelder ist
wichtig für den gesamten Unternehmenserfolg. Durch die nur sehr
langfristig steigerbare, nachhaltige Holzerntemenge und den volatilen
Holzpreis ist das Wachstum im Bereich Forst/Holz von Natur aus
begrenzt.“ So hat sich die nicht-forstliche Betriebsleistung seit
Neugründung 1997 von knapp 40 Mio. Euro auf knapp 98 Mio. Euro mehr
als verdoppelt, während die forstliche Betriebsleistung im selben
Zeitraum um 13 % von 118 Mio. Euro auf 133 Mio. Euro gestiegen ist.

Immobilien auf solidem Wachstumskurs

Im Bereich Immobilien ist die Betriebsleistung 2015 erneut
gestiegen von 40,6 Mio. Euro (2014) auf 41,2 Mio. Euro (2015). Damit
sind die Immobilien stärkster Geschäftsbereich neben Forst/Holz. Seit
1997 konnte die Betriebsleistung im Geschäftsbereich Immobilien
verdreifacht werden. Die Erlöse aus Vermietung, Verpachtung und
Tourismus entwickeln sich erfreulich, ebenfalls ungebrochen ist die
Nachfrage nach Baurechten als alternative Form Kapital schonenden
Bauens. Ende 2015 waren fast 500 Baurechte vergeben, auch im Vorjahr
gingen wieder rund 20 Baurechte an Private, Bauträger,
Wohnbaugesellschaften oder Investoren. Allein die Erlöse aus
Baurechten betragen knapp 3 Mio. Euro, ein Wachstum von über 6 %.
Investiert wurde mit 1,5 Mio. Euro in die Renovierung historischer
Immobilien wie etwa in Schloss Lamberg in Steyr (OÖ), die historische
Jagdvilla am Langbathsee (OÖ) oder das ehemals kaiserliche
Jagdschloss Eckartsau (NÖ), das kürzlich mit dem 1. Austrian Wedding
Award ausgezeichnet wurde.

Forstliche Dienstleistungen im Aufwärtstrend

Ebenfalls positiv entwickeln sich die Geschäftszweige forstliche
Beratung, forstliche Dienstleistungen für Dritte und technische
Naturraumplanung. Die Betriebsleistung der forstlichen
Dienstleistungen ist im Bilanzjahr auf 17,9 Mio. Euro gestiegen
(2014: 17,5 Mio.). „Deutlich gewachsen ist die Waldbewirtschaftung
für Dritte mit 12,4 %. Im Moment bewirtschaften die Bundesforste mehr
als 16.000 Hektar für Dritte“, freut sich Rudolf Freidhager über die
aktuelle Entwicklung. Hinzu kommen Neukunden im Bereich Baumpflege
wie die BIG oder BUWOG und Beratungsleistungen im Tourismus etwa bei
der Errichtung von Mountainbike-Strecken oder alpinen
Freizeitanlagen. „Im Bereich Dienstleistungen gibt es ein
Steigerungspotenzial von 10 % jährlich“, sieht Freidhager zukünftige
Wachstumschancen.

Jagd und Fischerei entwickeln sich plangemäß

Im Geschäftsfeld Jagd wurde das hohe Niveau gehalten und die
Betriebsleistung um 2,1 % auf 19,4 Mio. Euro gesteigert. Durch den
außergewöhnlich warmen Herbst und milden Winter gestaltete sich die
Bejagung stellenweise schwierig. Wo punktuell hohe Wildschäden
auftreten, werden Jagden verstärkt in Eigenbewirtschaftung
übernommen. „Unser Ziel ist ein Wald mit Wild. Dabei behalten wir
stets das ökologische Gleichgewicht im Auge“, betont Rudolf
Freidhager. Mit einer Betriebsleistung von 2,4 Mio. Euro liegt das
Geschäftsfeld Fischerei im Plan. Kernstück sind die Fischwelten im
Salzkammergut mit nachhaltiger Speisefischproduktion. 2015 konnte
der Absatz gesteigert werden. Mit knapp 80 Tonnen wurden um zwei
Drittel mehr Speisefische verkauft als im Vorjahr. Die
Produktionskapazität liegt aktuell bei rund 120 Tonnen Fisch jährlich
und wird mit neuen Anlagen und Bruthäusern an der Riedlbachtraun und
Kainischtraun (Salzkammergut) weiter ausgebaut. Die von
Original-Wildfang abstammenden Wildkultur-Fische sind mittlerweile in
rund 200 Restaurants der gehobenen Gastronomie in ganz Österreich
erhältlich.

Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie um 33 % gesteigert

„Im jüngsten Geschäftsbereich, der Erneuerbaren Energie, können
wir 2015 ebenfalls einige Erfolge verbuchen“, freut sich Georg
Schöppl. „Erstmals befinden sich nach der Inbetriebnahme der beiden
neuen Wasserkraftwerke Fritzbach (Sbg.) und Forstaubach (Sbg./Stmk.)
sieben Kleinwasserkraftwerke im Vollbetrieb. Hinzu kommt das beste
Betriebsjahr des Biomassekraftwerks Simmering in Wien mit mehr als
8.000 Betriebsstunden. „Die Stromproduktion aus Kleinwasserkraft und
Waldbiomasse konnte 2015 deutlich gesteigert werden von 158
Gigawattstunden im Vorjahr auf 210 Gigawattstunden 2015 – das
entspricht einer Steigerung um 33 %“, so der Vorstand. Insgesamt
wurden 73.000 Haushalte mit Strom und 12.000 Haushalte mit Wärme aus
erneuerbaren Energiequellen versorgt und damit 174.000 Tonnen
CO2-Emissionen pro Jahr eingespart. Die Betriebsleistung der
Kleinwasserkraftwerke einschließlich des Biomassekraftwerks
Wien-Simmering betrug 2015 rund 22,5 Mio. Euro.

Größtes Investitionsprojekt in der Unternehmensgeschichte – Windpark
Pretul mit 49 Mio. Euro

Mit einer Gesamtinvestition von 49 Mio. Euro ist der Windpark auf
der Pretul (Stmk.) das größte Investitionsprojekt in der
Unternehmensgeschichte der Bundesforste. 14 Windenergieanlagen mit
einer Gesamtleistung von 42 Megawatt und einer Jahresleistung von 84
GWh werden 22.000 Haushalte versorgen. Zur Finanzierung des
Großprojekts gewährte die Europäische Investitionsbank (EIB) ein
Darlehen von 36,7 Mio. Euro. Es ist dies das erste Direkt-Darlehen
der EIB in Österreich zur Finanzierung von Stromerzeugung aus
Windkraft. Im Bilanzjahr erfolgte der Baubeginn mit der Errichtung
von Zuwegung, Fundamenten und Verkabelung. 2016 werden die ersten
Windenergieanlagen aufgestellt und der Windpark fertiggestellt. Die
Inbetriebnahme ist für 2017 geplant.

Ausblick 2016

„2016 werden wir unseren soliden Ergebniskurs fortsetzen“, fasst
Rudolf Freidhager zusammen. „Die Holzernte wird auf einem
nachhaltigen Niveau bleiben, die nicht-forstlichen Geschäftsbereiche
für Dynamik sorgen. Das bedeutet Wachstum bei den Immobilien, Ausbau
der Wind- und Kleinwasserkraft, ein Plus bei forstlichen
Dienstleistungen und der Fischerei. Im Bereich Forst/Holz geht es
auch in Zukunft um striktes Kostenmanagement. Unser Fokus liegt auf
einer langfristigen Sicherung von Profitabilität und Ertragskraft,
wobei wir sowohl ökonomische als auch ökologische und
gesellschaftliche Ziele verfolgen und einhalten werden. Denn als
Natur- und Nachhaltigkeitsunternehmen liegt es in der Natur der
Sache, nicht nur im laufenden Geschäftsjahr gute Ergebnisse zu
erzielen, sondern die Substanz langfristig zu erhalten und die uns
anvertrauten natürlichen Ressourcen für kommende Generationen zu
bewahren. Das Jahr ist gut angelaufen und wir sind zuversichtlich,
den eingeschlagenen Kurs halten zu können“, so Freidhager
abschließend. Nachsatz: „Sofern keine unvorhergesehenen
Elementarereignisse eintreten.“

Über die Österreichische Bundesforste AG

Die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) betreuen eine Fläche von
rund 850.000 Hektar und bewirtschaften für die Republik Österreich 15
% der Wald- und 10 % der Landesfläche, umgerechnet jeden zehnten
Quadratmeter. Damit sind sie größter Wald- und Naturraumbetreuer,
Forstbetrieb, Jagd- und Fischereiinhaber. Oberstes Prinzip ist die
Nachhaltigkeit. Aus der Forstwirtschaft kommend bedeutet es, dass der
Natur nur so viel entnommen wird wie nachwächst. Dem Schutz der
Natur, den Bedürfnissen der Gesellschaft und dem wirtschaftlichen
Erfolg wird in den vier Geschäftsbereichen Forst/Holz, Immobilien,
Dienstleistungen und Erneuerbare Energie gleichermaßen Rechnung
getragen.

Pressefotos unter www.bundesforste.at
Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/7784

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OBF

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